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Verdächtiger Seat entkommt Polizei

Die Beamten haben versucht, das Fahrzeug an der B99 in Zittau zu stoppen. Doch dieses fuhr einfach an der errichteten Blockade vorbei.

© Arno Burgi/dpa

Zittau. Die Polizei hat am Montagnachmittag auf der B99 von Hirschfelde nach Zittau einen Seat Alhambra verfolgt, der möglicherweise für Straftaten genutzt wird. Zudem sind deutsche Kennzeichen angebracht, die aber nicht zum Auto gehören. Und es besteht keine Haftpflichtversicherung.

Als die Bundespolizei davon erfuhr, postierte sich eine Streife an der B99 im Gewerbegebiet Weinau in Zittau. Gegen 17.10 Uhr sahen die Beamten das Fahrzeug aus Richtung Hirschfelde kommend, gefolgt von einer Streife der Landespolizei. Daraufhin stellten sie ihren Streifenwagen quer auf die Fahrbahn, um den Seat zu stoppen. Das sei allerdings gescheitert, da das Fluchtauto stark abbremste und über die Gegenfahrbahn die Blockade umfuhr, berichtet Bundespolizeisprecher Frank Barby. Unter Missachtung jeglicher Verkehrsregel und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer habe der Wagen nach Polen fahren können. Ob sich darin ein oder mehrere Personen befanden, sei genauso unbekannt wie, ob es sich um ein deutsches oder polnisches Fahrzeug handele, so der Sprecher. Aber es werde seinen Grund haben, wenn sich der Fahrer der Kontrolle entziehe. Die Polizisten folgten dem Auto noch bis nach Turow. Am dortigen Kraftwerk verlor sich die Spur. Kurze Zeit später traf eine Streife der polnischen Polizei vor Ort ein, die den Fall übernahm. (szo/tc)

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