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Bautzen

Verfassungsfeindliche Parolen gerufen

Die Polizei hat am Freitag in Bautzen eine Zusammenkunft von zwölf Personen aufgelöst. Die meisten waren noch im Jugendlichen-Alter.

Die Polizei hat am Freitag in Bautzen eine Zusammenkunft von zwölf Personen aufgelöst.
Die Polizei hat am Freitag in Bautzen eine Zusammenkunft von zwölf Personen aufgelöst. © Patrick Seeger/dpa

Bautzen. Am Freitagnachmittag hat die Polizei in einem Park an der Czornebohstraße in Bautzen die Zusammenkunft von insgesamt zwölf Personen aufgelöst. Sie sollen gemeinsam verfassungsfeindliche Parolen gerufen haben.

Streifen des örtlichen Reviers und einer mobilen Einsatz- und Fahndungsgruppe stellten einen 20-Jährigen, neun Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren sowie zwei 13-Jährige. Die Beamten erfassten die Identitäten aller Tatverdächtigen und durchsuchten sie. Dabei fanden die Ordnungshüter Utensilien zum Betäubungsmittelkonsum mit Spuren von Marihuana. Darüber hinaus kam auch eine Spritze zum Vorschein. An dieser verletzte sich ein Polizist bei der Durchsuchung leicht. Die Beamten stellten die Gegenstände sicher und übergaben die elf Minderjährigen an ihre Eltern.

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Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Corona-Schutz-Verordnung übernommen. 

Absperrungen und Schilder entfernt

Demitz-Thumitz. In der Nacht zu Sonntag haben Unbekannte in Demitz-Thumitz Nothilfemittel beschädigt und entfernt. Die Unbekannten stahlen zum einen zwei Absperrschranken an einer Brandruine an der Friedensstraße um. Dabei beschädigten sie die daran angebrachten Warnlichter. Darüber hinaus legten sie Verkehrszeichen auf eine angrenzende Grünfläche. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen der Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln. Wer hat Beobachtung zur Tat und/oder den möglichen Tätern gemacht? Hinweise nimmt der Polizeistandort Bischofswerda unter der Rufnummer 03594 757 - 0 entgegen. 

Zu schnell auf der Autobahn

Ohorn. Am Sonntagabend haben Verkehrspolizisten auf der BAB 4 zwischen den Anschlussstellen Pulsnitz und Ohorn zwei Fahrzeuggespanne entdeckt, die sich nicht an ihre jeweiligen zulässigen Höchstgeschwindigkeiten hielten. Sie stoppten sowohl den 40-jährigen deutschen Fahrer eines Kleintransporters als auch den 20-jährigen polnischen VW-Fahrer. Beide Fahrzeuge zogen Hänger. Offenbar wussten die Fahrzeugführer nicht, wie schnell sie nun mit ihren Kombinationen fahren durften. Da keine Ausnahmegenehmigung für 100 km/h vorlag, galt für sie ein Tempolimit von maximal 80 km/h. Dies überschritten die Männer erheblich. Die Geschwindigkeiten lagen nach Abzug von Toleranzen bei jeweils 30 und 29 km/h über dem Erlaubten. Nach der Novellierung der Straßenverkehrsordnung bedeutet das für die Betroffenen jeweils ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro, einen Punkt in Flensburg sowie einen Monat Fahrverbot.

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