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Verfassungsschutz warnt vor Autonomen

Sachsens Verfassungsschutz sieht Gewaltbereitschaft bei Leipziger Linksautonomen. „Für sie ist ,Militanz‘ weiterhin wesentlicher Bestandteil eigener Aktionen und auch legitimes Mittel“, heißt es in einer Veröffentlichung des Landesamtes.

Dresden/Leipzig. Sachsens Verfassungsschutz sieht Gewaltbereitschaft bei Leipziger Linksautonomen. „Für sie ist ,Militanz‘ weiterhin wesentlicher Bestandteil eigener Aktionen und auch legitimes Mittel“, heißt es in einer Veröffentlichung des Landesamtes. Die Verfassungsschützer beziehen sich dabei auf einen Jahresrückblick, der offenbar von Leipziger Autonomen stammt.

Bereits in der Einleitung werde auf die angeblich lange Tradition militanter Politik in der Stadt verwiesen. In der Vergangenheit war es mehrfach zu Übergriffen gekommen, Anfang Januar überfielen rund 50 Vermummte einen Polizeiposten im Leipziger Stadtteil Connewitz. Die Autonomen betonten mit Blick auf frühere Aktionen, dass diese keine Empörung verursacht hätten. „Vor diesem Hintergrund fühlt sich die militante Leipziger Szene offenbar in ihren Aktionen bestätigt. Sie sieht sich in ihrer Selbstwahrnehmung weder durch städtische noch durch polizeiliche Maßnahmen beeinträchtigt“, heißt es dazu vom Verfassungsschutz.

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Das Amt sieht auch die Gefahr von Gewalt bei Aktionen gegen „Legida“-Demonstrationen. Am vorigen Mittwoch hätten Linksextremisten offensichtlich an mehreren Stellen „auch unter Gewaltanwendung“ gegenüber der Polizei zur Aufzugsstrecke durchdringen wollen. (SZ/ale)

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