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Verfolgungrennen wird abgebrochen

Wegen heftigen Sturms war die Sicherheit der Biathletinnen im schwedischen Östersund nicht mehr gewährt. Nach langem Zögern brach die Jury deshalb mitten im Rennen die Verfolgung ab.

© AFP

Östersund. Wegen eines erneuten Sturms ist das Verfolgungsrennen der Biathletinnen im schwedischen Östersund am Sonntag abgebrochen worden. Weil die Bedingungen im Laufe des Wettkampfes irregulär wurden, stoppte die Jury nach längerem Zögern während des ersten Stehendschießens das Rennen.

„Wir haben noch etwas abgewartet. Aber der Wind wurde stärker und stärker. Da war es zu schwierig zu schießen, da macht es keinen Sinn“, sagte Rennleiter Borut Nunar im ZDF. Der deutsche Damen- Trainer Gerald Hönig meinte: „Das war die richtige Entscheidung. Die Sicherheit der Athletinnen war auch auf der Strecke nicht mehr gegeben. Und wenn gute Athletinnen keine Chance haben, die Scheiben zu treffen, sind es keine fairen Bedingungen.“ Bis zum Rennabbruch hatten Andrea Henkel, Miriam Gössner, Franziska Preuß, Franziska Hildebrand und Evi Sachenbacher-Stehle bereits 40 Fehler geschossen.

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Bei böigem und kaum zu beherrschenden Wind, der teilweise sturmartig ins Stadion und den Schießstand fegte, glich es einer Lotterie, halbwegs gute Bedingungen zu erwischen. Der Wind war so stark, dass Maschinen auf dem Östersunder Flughafen nicht starten durften. Bereits das Einzel der Damen am Mittwoch war wegen eines Unwetters abgesagt und um einen Tag verschoben worden. (dpa)