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Löbau

Verfolgungsjagd endet auf dem Feldweg

Die Polizei hat im Raum Löbau zwei Autofahrer gestoppt, die nicht nur unter dem Einfluss von Drogen standen. Einer wollte sich gar nicht kontrollieren lassen.

Symbolbild. © Carsten Rehder/dpa

Zwei Drogenfahrten hat die Einsatzgruppe Oberlausitz am Freitag im Raum Löbau beendet. Die Autofahrer standen jedes Mal unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. 

Um 16 Uhr wollten die Bundes- und Landespolizisten einen Ford Escort kontrollieren, der auch noch mit gestohlenen Nummernschildern unterwegs war. Der Fahrer missachtete die Stopp-Kelle und flüchtete in Richtung Bellwitz. "Aber hier kam er nicht so recht voran, weil ein vorausfahrendes Auto ihn ausbremste", teilt die Bundespolizei mit.  

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Also bog er in einen Feldweg ein. Schon nach kurzer Zeit kam das Auto dem Streifenwagen entgegen. Bei Erblicken der Beamten wollte der Fahrer wenden, verschaltete sich laut Bundespolizei dabei und konnte eingeholt werden. 

Die beiden Polizisten öffneten die Fahrertür - und die Handschellen klickten. Der Grund für die Flucht: Der 28-jährige Deutsche stand laut Drogenschnelltest unter dem Einfluss von Amphetaminen, besaß keinen Führerschein und hatte den Wagen weder versichert noch zugelassen. Außerdem war er mit etwa 0,75 Gramm Marihuana und 1,65 Gramm Amphetamine unterwegs. 

Zwei Stunden später kontrollierte eine weitere gemeinsame Streife bei Glossen einen VW Passat. Der 34-jährige deutsche Fahrer lenkte nun schon zum fünften Mal ein Auto ohne Führerschein und stand dieses Mal unter dem Einfluss von Amphetaminen. Daher ordnete die Staatsanwaltschaft Görlitz an, den Wagen zu beschlagnahmen. 

Die Landespolizei ermittelt nun in beiden Fällen unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

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