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Dresden

Verfolgungsjagd: Zweiter Mann gestellt

Nach einem Unfall an der Anschlussstelle Dresden-Gorbitz wurden am Montag zwei Männer mit Hubschraubern gesucht. Was bisher bekannt ist.

Die Verfolgungsjagd endete an der Anschlussstelle Dresden-Gorbitz.
Die Verfolgungsjagd endete an der Anschlussstelle Dresden-Gorbitz. © Roland Halkasch

Eine Verfolgungsjagd auf der A 17 endete am Montagnachmittag mit einem Unfall an der Anschlussstelle Dresden-Gorbitz. Beamte der Bundespolizei verfolgten gegen 15 Uhr einen Peugeot 406 mit französischem Kennzeichen, den sie zuvor in Höhe des ehemaligen Grenzübergangs Breitenau kontrollieren wollten. Dieser Kontrolle wollte der Fahrer sich entziehen und beschleunigte. 

Der Peugeot wurde nach dem Unfall durchsucht. 
Der Peugeot wurde nach dem Unfall durchsucht.  © Roland Halkasch

Auf seiner Flucht beschädigte der Peugeot zunächst einen unbeteiligten VW Passat, indem er ihn seitlich touchierte. An der Anschlussstelle Dresden-Gorbitz wollte der Flüchtige die Autobahn verlassen, dabei schleuderte der Peugeot in den Straßengraben und überschlug sich. Der Fahrer und sein Beifahrer flüchteten zu Fuß weiter. 

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Mit jeweils einem Hubschrauber suchten Bundes- und Landespolizei nach den Flüchtigen. Kurze Zeit später wurde der Peugeotfahrer, ein 25-jähriger Chilene, in einem Wald entdeckt und gefasst.

Inzwischen ist auch der zweite flüchtige Mann, ein 23-jähriger Chilene, nach Zeugenhinweisen gefunden worden. Ein Polizeisprecher erklärte am Dienstagmorgen auf SZ-Anfrage, dass der Pkw weder versichert noch zugelassen war, und der Fahrer keine Fahrerlaubnis hatte. "Eventuell war das schon der Grund." 

Die Berufsfeuerwehr (Wache Altstadt) war ebenfalls im Einsatz, da zwischenzeitlich eine Rauchentwicklung am Fluchtfahrzeug gemeldet wurde. Einen Brand konnten die Kameraden jedoch nicht feststellen. 

Die Ausfahrt Gorbitz war am Montag vorübergehend in Fahrtrichtung Dresden gesperrt. Die Polizei ermittelt. (SZ)

Update, 18.02.2020, 08.30 Uhr: Zunächst war nur von einem Hubschrauber die Rede, inzwischen ist bekannt, dass zwei Hubschrauber zur Suche eingesetzt wurden. Ebenfalls konnte die Polizei nun bestätigen, dass zwei Männer auf der Flucht waren. Außerdem ist deren Identität nun bekannt. Wir haben die entsprechenden Informationen im Text ergänzt. 

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