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Internetanbieter

So finden Kunden den besten Internetanbieter für ihre Bedürfnisse

Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Internetanbieter gesucht? Folgender Ratgeber Licht ins Dunkel. Die Anzahl an Internetanbietern in Deutschland ist so hoch, dass eine Übersicht schwerfällt. Alle werben mit dem schnellsten Internet zu den günstigsten Tarifen bei super Konditionen. Tatsächlich aber gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage nach dem besten Anbieter. Vielmehr hängt dies von verschiedenen Faktoren ab, die wir im Folgenden einfach verständlich erklären.

Angefangen mit einer Übersicht über Deutschlands größte Internetanbieter sowie Methoden, um deren Verfügbarkeit an der eigenen Adresse zu prüfen. Danach beleuchten wir die unterschiedlichen Anschluss-Arten sowie ihre Vor- und Nachteile. Sind diese Fragen geklärt, geht es um die eigenen Ansprüche. Dazu gehören die optimale Geschwindigkeit für die individuellen Verwendungszwecke sowie verschiedene Komplettpakete. Schließlich wird erklärt, was es beim Wechsel des Internetanbieters zu beachten gilt.

So unterstützt der vorliegende Ratgeber Surfer Schritt für Schritt dabei, den optimalen Internetanbieter für die persönlichen Bedürfnisse zu finden. 

Welche Internetanbieter gibt es in Deutschland?

Auf der Suche nach dem idealen Internetanbieter gilt es als Erstes herauszufinden, welche in der eigenen Region überhaupt verfügbar sind und mit was für Internetzugängen diese arbeiten.

Infos zu Internetanbietern

Die meisten von uns können vielleicht sieben Internetanbieter nennen. Tatsächlich gibt es aber insgesamt mehrere hundert. Neben den wenigen großen, überregionalen Playern existieren unzählige kleinere Unternehmen, die nur in bestimmten Regionen agieren. Beispielsweise Osnatel um Osnabrück oder Dokom in Nordrhein-Westfalen. Preislich halten sie durchaus mit der Konkurrenz mit. Vor allem in ländlichen Gebieten, wo es kein DSL-Netz gibt, sind sie oft die bessere Wahl. Im Folgenden stellen wir die bekanntesten überregionalen Internetanbieter vor.


Deutsche Telekom

Die Telekom ist mit zwölf Millionen Kunden nach wie vor Deutschlands größter Internetanbieter. Während ihre gute Abdeckung, Leistungen und interessanten Komplettpakete sicher eine Rolle spielen, ist die Prominenz des Unternehmens vor allem historisch bedingt. Denn bis 1998 hatte es im Bereich der Telekommunikation eine Monopolstellung inne.

Danach behielt sie immer noch das alleinige Recht über die Telefonanschlüsse. Das heißt, Kunden konnten zwar ihren DSL-Anschluss bei einem anderen Anbieter beauftragen, den dazu notwendigen Telefonanschluss beantragten sie jedoch nach wie vor bei der Telekom. Dies änderte sich erst 2008, als der Telefonanschluss vom DSL abgekoppelt wurde. Seither können auch andere Internetanbieter Komplettpakete bereitstellen.

Trotzdem blieben viele Kunden der Telekom treu, was unter anderem daran liegt, dass sie das schnellste DSL-Netz hat. Vor allem die Upload-Geschwindigkeit ist hervorragend. Die Telekom stellt Pakete für DSL, Kabelinternet, LTE sowie Satellitenanschlüsse bereit. Dies in einer Vielzahl von Komplettpaketen, die Festnetztelefonie, Mobiltelefonie und TV umfassen. Im Vergleich mit anderen Internet- oder Telefonanbietern sind ihre Tarife eher teuer.


Vodafone

Bei Vodafone handelt es sich mit gut über sechs Millionen Kunden um den zweitgrößten Internanbieter des Landes. 2013 kaufte das Unternehmen zudem Kabel Deutschland auf und verbesserte seine Infrastruktur im Bereich Kabelnetz damit beträchtlich.

Entsprechend ist Vodafone mit einer überzeugenden Flächenabdeckung landesweit vertreten und stellt alle fünf möglichen Anschlussvarianten bereit. Kombi-Angebote beinhalten Mobilfunk, Festnetz sowie TV-Anschlüsse. Cineasten schätzen die über achtzig Sender von Vodafone TV, mit der Möglichkeit, Sendungen aufzuzeichnen.

In puncto Geschwindigkeit überzeugt das Netzwerk vor allem beim Hochladen. Ansonsten schwankt das Tempo leider stark. Positiv zu vermerken sind allerdings die niedrigen Einsteigertarife von Vodafone.


1&1

Das deutsche Unternehmen ist mit viereinhalb Millionen Kunden der drittgrößte Anbieter auf dem Markt. Es bietet ausschließlich DSL-Anschlüsse an, die über das Netz der Telekom laufen. Paketangebote gibt es nur mit Festnetz, separat sind Flatrates für das mobile Internet erhältlich.

Ein Anschluss bei 1&1 lohnt sich vor allem wegen der hochwertigen Hardware, wie extra schnelle Router. Zudem bieten sie zusätzliche Features, wie beispielsweise kostenlosen Online-Speicher, die unter Umständen interessant sein können.

Im Test überzeugt die Internetverbindung vor allem mit einer konstanten Geschwindigkeit. Uploads sind besonders schnell, während das Download-Tempo eher zu wünschen übrig lässt. Der Einsteigertarif ist zwar teurer als bei der Konkurrenz, ansonsten sind die Tarife aber fair. Laut einer Umfrage von PC-Magazin.de punktet das Unternehmen zudem mit der größten Kundenzufriedenheit.


O2

Mit knapp über zwei Millionen Internetkunden gehört inzwischen auch O2 zu den größten Internetanbietern. Zur Auswahl stehen DSL, Kabel sowie LTE. Interessant ist die Möglichkeit eines Vertragsabschlusses ohne Mindestlaufzeit. Zudem halten sie im Vergleich zu anderen Providern die versprochene Internetleistung am besten ein. Allerdings verlangsamen sie die Surf-Geschwindigkeit ab einem bestimmten Datenverbrauch.


Unitymedia

Unitymedia ist ein großer Name, wenn es um Kabel-Internet in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg geht. Die versprochenen Geschwindigkeiten kann das Unternehmen zwar oft nicht einhalten, dennoch sind die Leistungen zufriedenstellend.

Zur Auswahl stehen Pakete die Mobilfunk, Festnetz und TV mit dem Kabelanschluss kombinieren.


Eazy

Da Eazy mit dem Unitymedia-Kabelnetz arbeitet, stellt es eine Alternative zu dem soeben vorgestellten Unternehmen dar. Daher ist es möglich, von Unitymedia zu Eazy oder umgekehrt zu wechseln. Sie Locken mit günstigeren Tarifen bei gleicher Technik, und erlauben, den Internetvertrag monatlich zu kündigen. Allerdings vertreibt der Internetanbieter nur Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s.


Pyur

Es handelt sich um den drittgrößten Kabelanbieter in Deutschland, mit Präsenz in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Pyur bietet vor allem Neukunden günstige Tarife an. Die Surf-Geschwindigkeit leidet unter Schwankungen und ist vor allem abends deutlich langsamer als die der Konkurrenten. Pakete vereinigen den Kabelanschluss mit Festnetztelefonie und HD-Fernsehen.


Welche Internetanbieter sind in meiner Region verfügbar?

Online lässt es sich ganz einfach überprüfen, welcher Internetanbieter für die eigene Adresse in Frage kommt. Seiten wie beispielsweise check24.de oder dslweb.de bieten diesen Service kostenlos an. Anhand der Adresse kreieren sie in sekundenschnelle eine übersichtliche Liste mit den verfügbaren Anbietern sowie einem Preisvergleich. Direkt auf der Website der Internetanbieter besteht ebenfalls die Möglichkeit an, deren Verfügbarkeit einzusehen.

Unterschiedliche Technologien, ihre Vor- und Nachteile

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Wahl des Internetanbieters ist die zur Verfügung stehende Anschlussart. Die meisten Deutschen surfen dank DSL-Technologie aber auch Kabelanschlüsse sind weit verbreitet. Glasfasernetzwerke stellen das Internet von morgen dar, denn noch gibt es sie nur in wenigen Orten. In abgelegenen, ländlichen Gebieten kann es vorkommen, dass keine der drei genannten Technologien zur Verfügung steht. In diesem Fall liefert LTE-Technologie oder DSL via Satellit die notwendigen Daten.

DSL und VDSL

DSL-Zugänge funktionieren über den hauseigenen Telefonanschluss. Vor allem in Städten ist schnelles DSL oder sogar das besonders schnelle VDSL vorhanden. In ländlichen Gegenden ist die Bandbreite oft weniger hoch, was eine langsamere Übertragungsgeschwindigkeit bedeutet. Dies beeinträchtigt allerdings höchstens Nutzer, die viele Daten streamen. Das Preis-Leistungsverhältnis bei Internet über DSL ist normalerweise angemessen und es gibt eine wirklich große Auswahl an Internetanbietern.

Kabel-Internet

Internetanschlüsse über das Fernsehkabel bieten den Vorteil, das sie schneller sind als DSL und gleichzeitig etwas günstiger. Die Abdeckung ist vor allem in den östlichen Bundesländern hoch, während es in anderen Teilen Deutschlands überhaupt kein Kabel-Internet gibt. Falls die eigene Adresse über einen Kabelanschluss verfügt, steht jeweils nur ein Anbieter zur Wahl, nämlich derjenige, der die Kabel im Haus verlegt hat.

Glasfaser

Glasfasernetze liefern das leistungsfähigste Internet. Das liegt daran, dass sie Daten weitaus schneller übertragen als das Kupfer in den Telefonleitungen. Leider ist das Verlegen neuer Leitungen mit so hohen Kosten verbunden, dass es sich praktisch nur bei Neubauten oder Großkunden lohnt. Heute sind insgesamt lediglich etwa 1,5 Millionen deutsche Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen.

LTE-Mobilfunktechnologie

Wenn weder DSL, noch Kabel oder Glasfaser zur Verfügung stehen oder nicht die gewünschte Datenmenge liefern, bietet LTE eine geeignete Alternative. Ein LTE-Modem stellt via Mobilfunktechnologie die Verbindung zum Internet her. Surfen ist mit hohen Datenmengen von bis zu 200 Mbit/s möglich, allerdings ist das Datenvolumen limitiert. Die meisten Internetanbieter drosseln die Geschwindigkeit beträchtlich, nach des das im Tarif enthaltene Volumen aufgebraucht ist. Außerdem ist das Surfen via LTE teurer als mit DSL oder Kabel.

DSL über Satellit

Diese Variante lohnt sich wirklich nur, falls keine der bisher genannten Möglichkeiten vorhanden sind. Wie bei LTE so ist das Datenvolumen auch hier limitiert. Neben den höheren Tarifen ist die dafür notwendige Technik sehr teuer.


Welche Internet-Geschwindigkeit brauche ich?

Jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse, nutzt das Internet anders und verschieden häufig. Entsprechend benötigen Surfer mehr oder weniger Datenmengen. Ausschlaggebend für die ideale Geschwindigkeit ist neben die Verwendung des Internets, wie viele Personen surfen.

Die Internetgeschwindigkeit, oder besser gesagt die Datenübertragungsrate, wird in Bits gemessen. Die Bitrate wird in Bits pro Sekunden angegeben, was als bit/s bezeichnet wird. Mbit/s bezieht sich auf Megabits, also tausend Bits pro Sekunde. Eine Bitrate von 16 Mbit/s überträgt also beispielsweise 16‘000 Bits pro Sekunde. Diese wiederum entspricht einer Bandbreite von 16000, in welcher die DSL-Leistung normalerweise beschrieben wird.

Wie benutze ich das Internet?

Wer das Internet hauptsächlich für E-Mails und sozialen Medien, Netflix und Spotify nutzt, braucht nur wenige Daten. Eine 16000 DSL-Leistung, beziehungsweise 16 Mbit/s reichen sogar für zwei Personen. Bei den meisten Internetanbietern ist das die kleinstmögliche Bandbreite. Wer aber seine Filme in hochaufgelöster HD-Qualität sehen will, benötigt dazu mindestens 32 Mbit/s.

Über vierzig Prozent der Deutschen verbringen ihre Freizeit gerne mit dem Spielen von Online-Games. Hier ist eine stabile Verbindung enorm wichtig, denn Verzögerungen können im Game fatale Folgen haben. Zum Herunterladen der Spiele ist eine bessere Internetleistung ebenfalls von Vorteil. Je schneller das Internet, desto schneller lassen sich Dateien downloaden. Deshalb lohnt sich für Gamer eine Geschwindigkeit ab 50000 DSL beziehungsweise 50 Mbit/s.

Schnelles Netz

Ein schnelleres Internet brauchen nur Vielsurfer oder jemand, der viele Daten hochlädt. Die vom Internetanbieter angeführten Mbit/s beziehen sich hierbei auf die Download-Geschwindigkeit. Das Upload-Tempo beträgt lediglich etwa ein Fünftel davon.


Wie viele Personen benutzen den Internetanschluss?

Je mehr Personen im Netz surfen, desto mehr Leistung ist erforderlich. Ab drei Personen sollte der Haushalt sicher über 50 Mbit/s verfügen, bei mehr über 100 Mbit/s. So können alle gleichzeitig ohne lästige Ausfälle oder Verzögerungen Netflix sehen, Musik hören oder mit der Freundin skypen.

Was tun, wenn der Internetanbieter nicht die versprochene Geschwindigkeit liefert?

Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich bei den Mbit/s-Angaben der Internetanbieter um theoretische Höchstgeschwindigkeiten handelt. Den Vertrag aufgrund zu langsamer Verbindung zu kündigen akzeptieren die Anbieter daher normalerweise nicht.

Handelt es sich um einen DSL-Anschluss, sollte der Verbraucher sich dann bei seinem Internetanbieter beschweren, wenn die Leistung dauerhaft unter fünfzig Prozent liegt. 

Bei Kabelanschlüssen leidet die Verbindung vor allem zu Stoßzeiten. Etwa abends, wenn viele nach einem langen Arbeitstag zu Hause mit Netflix entspannen.

Die eigene Internetgeschwindigkeit lässt sich übrigens online messen, beispielsweise auf Speedmeter.de.


Pakete von Internetanbietern

Die gängigsten DSL-Pakete kombinieren eine Internet- und eine Festnetz-Flatrate. Obwohl im Zeitalter des Handys nur noch wenige über Festnetz telefonieren, gibt es kaum Tarifangebote ohne Telefonanschluss. Die aktuell besten DSL-Tarife ohne Telefon-Flat bieten Congstar, Unitymedia, Eazy und M-Net.

Es besteht meistens die Möglichkeit, Pakete ohne Flatrates zu kaufen. Sie sind ein bisschen günstiger. Interessant sind auch Pakete, welche die Internet-Flatrate mit einem Handytarif oder Fernseh-Angeboten kombinieren.

Welche Komplettpakete sinnvoll sind, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Es ist wichtig, den eigenen Bedarf gut zu kennen. Jemand, der das Festnetztelefon nicht benutzt, kann mit einem Internet flat plus Handy mehr anfangen.

Kriterien für den effektiven Preisvergleich von Internetanbietern

Neben den bisher genannten Punkten ist natürlich die effektive Grundgebühr ausschlaggebend, welcher der Anbieter verlangt. In der Regel handelt es sich um bei Kabel oder DSL um Flatrates. Achtung, die angezeigte Gebühr kann in die Irre führen! Denn unterschiedlich lange Vertragslaufzeiten, zusätzliche Gebühren oder Kosten für Hardware können diese in die Höhe treiben.

Manche Anbieter erhöhen den Tarif nach zwölf oder 24 Monaten. Andere bieten zwar extrem günstige Preise, drosseln aber das Datenvolumen, nachdem eine bestimmte Menge aufgebraucht wurde.

Außerdem sollten Aktionen der einzelnen Anbieter, wie beispielsweise Preisvorteile für Neukunden, in Betracht gezogen werden. Bei der Entscheidungsfindung können zudem Bewertungen des Internetanbieters von anderen Nutzern helfen. Denn was nützt mir das schnellste oder günstigste Internet, wenn es ständig Ausfälle gibt?


Den Internetanbieter wechseln

Sei es wegen eines Umzugs, Unzufriedenheit mit den erbrachten Leistungen oder um bessere Tarife zu erhalten, hin und wieder ist es notwendig, den Provider zu wechseln. Bevor der Vertrag automatisch weiterläuft, lohnt es sich, Internettarife der Konkurrenz zu vergleichen. Bei einer drohenden Kündigung versucht der aktuelle Provider übrigens oft, preislich entgegenzukommen, in der Hoffnung, den Kunden zu behalten.

Um dem hohen Wettbewerb standhalten zu können, ändern sich die Tarife ständig. Zudem haben viele Internetanbieter spezielle Vergünstigungen für Neukunden oder ähnliche interessante Angebote. Wer mehr als dreißig Euro für eine Verbindung zahlt, die langsamer als 50 Mbit/s ist, sollte auf jeden Fall einen DSL-Vergleich anstellen und allenfalls den Anbieter wechseln.


Wie wechsle ich den Internetanbieter?

Grundsätzlich geht ein Anbieterwechsel völlig unkompliziert vonstatten. Wichtig ist vor allem das Einhalten der Kündigungsfrist. Denn der bestehende Vertrag verlängert sich nach Ablauf automatisch, in der Regel um dieselbe Länge, in der er ursprünglich abgeschlossen wurde. An welchem Datum der Vertrag endet, steht auf der Rechnung. Alternativ findet es sich online, im persönlichen Login-Bereich auf der Website des Unternehmens oder einfach die Hotline anrufen. Im Normalfall beträgt die Kündigungsfrist drei Monate, sich also unbedingt rechtzeitig um einen neuen Anbieter bemühen.

Informationen

Außer in wenigen Ausnahmefällen übernimmt der neue Internetanbieter die Kündigung. Das gestaltet den Wechsel nicht nur sehr einfach, sondern so entstehen auch keine Unterbrüche bei der Internetnutzung und es ist möglich, die eigene Rufnummer zu behalten. Die beiden Provider regeln alles Notwendige untereinander.

Checkliste zum Anbieterwechsel

  • Wann läuft der Vertrag aus?
  • Kündigungsfrist beachten!
  • Möchte ich meine Festnetz-Telefonnummer behalten?
  • Vor dem Wechsel kontrollieren, ob alle Angaben die der bisherige Provider hat, korrekt sind. Denn der Neue übernimmt Daten wie Name des Anschlussinhabers und Anschrift genauso. Etwaige Schreibfehler also rechtzeitig beim aktuellen Internetanbieter ändern lassen!
  • Abklären, ob der aktuelle Anbieter die Hardware zurückgesendet haben will. Falls nicht, sich eventuell beim zukünftigen Betreiber erkundigen, ob sie für den neuen Anschluss nutzbar ist.

Fazit

Den besten Internetanbieter für die eigene Wohnsituation und Bedürfnisse zu finden, ist nicht ganz einfach. Denn abgesehen von zahlreichen Anbietern, offeriert jeder eine Vielzahl an Tarifen, die außerdem in unterschiedlichen Paketen erhältlich sind. Zunächst ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, welche Ansprüche an das Internet bestehen und wer diese erfüllen kann. 

  • Welche Internetanbieter sind in meiner Region verfügbar?
  • Welche Technik liegt in der Wohnung vor? Sind ein Kabelanschluss oder DSL möglich? Ansonsten bieten sich LTE für zu Hause oder ein Anschluss via Satellit an.
  • Wie nutze ich das Internet? Entsprechend benötige ich eine schnelle Verbindung von 50 Mbit/s oder 16 Mbit/s reichen.
  • Wie viele Personen nutzen das Internet? Je mehr Nutzer im Haushalt wohnen, desto leistungsstärker sollte die Verbindung sein.

Sind diese Fragen geklärt, gilt es, einen Preisvergleich der relevanten Internetanbieter anzustellen. Dazu folgende Checkliste durchgehen:

  • Wlan-Tarife für die von mir benötigte Internet-Geschwindigkeit
  • Vertragslaufzeit
  • Monatliche Grundgebühr nach Auslauf des Vertrags
  • Besteht eine separate Anschlussgebühr?
  • Gibt es Preisvorteile für Neukunden?
  • Verrechnet der Anbieter die Hardware (Modem oder Router)?
  • Lohnt sich preislich ein Komplettpaket, das neben der Internetverbindung beispielsweise Mobilfunk, Festnetzanschluss oder TV enthält?

Wenn nach Beantwortung dieser Punkte immer noch zwei oder mehr Internetanbieter im Rennen liegen, helfen Kundenbewertungen oder Umfragen zur Kundenzufriedenheit weiter.

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