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ETF Sparplan

Exchange Traded Funds – der Ausweg aus dem Zins-Desaster?

etf sparplan testDie Anzahl der weltweit auf dem Kapitalmarkt befindlichen ETF (Exchange Traded Funds) hat sich seit 2013 nahezu verfünffacht. Die Indexfonds bieten angeblich auch risikoscheuen Anlegen in Niedrigzinszeiten gute Renditeaussichten. Bisherige ETF-Erfahrungen scheinen dem Statement recht zu geben. Viele junge Erwachsene verzichten deshalb zunehmend auf klassische Rentenvorsorgeformen, wie z. B. die Riester-Rente, oder klassische Sparkonten. Stattdessen entscheiden sich für eine Investition in einen ETF als Altersvorsorge. Einige arbeiten mit Einmalzahlungen, andere lieber mit Sparplänen, über die sie z. B. monatlich in einen Indexfonds einzahlen.Sie sind mittlerweile echte Trendprodukte. Es erheben aber auch immer mehr Kritiker ihre Stimme. Interessenten sind deshalb oft verunsichert. Unerlässlich ist es deshalb, sich ein umfassendes Bild über Vor- und Nachteile der ETF zu machen. Ist die Entscheidung über das „ob“ gefallen, folgt im zweiten Schritt die Auswahl des Fonds, sowie der betreuenden Depotbank bzw. des Brokers. Das Internet bietet für ETF Fonds-Test-Seiten in großer Anzahl. Doch wie so oft birgt ein blindes Vertrauen in den billigsten Preis und die Renditeberechnungen der ETF- Rechner das Risiko, wichtige Informationen zu übersehen. Letztlich dürfen Geldgeber nicht vergessen, dass die Fonds nach den Regeln des Kapitalmarktes spielen. Eine breite und unabhängige Informationsbasis hilft, die Ergebnisse im ETF Fonds-Vergleich verlässlich zu interpretieren.

Definition: Was genau ist ein ETF?

Die Exchange Traded Funds sind – salopp gesagt – auf einen bestimmten Markt bezogene Sammelkörbe mit Wertpapieranteilen. Diese Körbe der ETF Fonds bilden also ein Spiegelbild bestimmter Indizes. Investiert ein Anleger beispielsweise in einen ETF, der DAX-bezogen ist, so befinden sich in den Fonds stets nur die 30 Unternehmen, die auch DAX-notiert sind. Sie haben deshalb auch die Bezeichnung Indexfonds. Der betreuende Fondsmanager hat nur bedingt Einfluss auf die Aktienanteile im Fonds. Er erwirbt die Wertpapiere in der jeweils selben Größenordnung, den sie auch im Index haben. Hat also eine Aktie im Index eine relative Größe von 5 Prozent im Index, so ist auch der Anteil im ETF entsprechend gewichtet.

Spiegelbild des Marktes

Das „Spiegelbild“ eines bestimmten Marktes ist stets beizubehalten. Der Fondsmanager darf grundsätzlich nicht beliebig andere Werte als diese in den Fonds aufnehmen. ETF haben deshalb auch die Bezeichnung „passiv gemanagte“ Fonds. Die Aufgabe des Fondsmanagers besteht „nur“ darin, stets das aktuelle Verteilungsverhältnis der nachgebauten Indizes beizubehalten. Dieser Prozess ist durchaus aufwendig, da sich die Gewichtung am Kapitalmarkt ständig ändert. Bei aktiv gemanagten Fonds bleibt es hingegen stets der Entscheidung des Fondsmanagers überlassen, in welche Aktien, Anleihen, Zertifikate etc. er investiert. ETF sind an der Börse handelbar, wie ganz normale Wertpapiere.

Viele Gesichter: Welche Typen gibt es?

etf investitionIn Indexfonds lässt sich auf verschiedene Arten investieren. Zunächst ist danach zu unterscheiden, in welche Kapitalanlagen der Anleger zahlt. Denkbar sind alle möglichen Assets, allem voran aber klassische Aktien, Anleihen, Währungen, Immobilien oder Rohstoffe. Je nach Produkt beinhaltet der Fonds entweder nur eine Anlageart oder mischt diese.Weiterhin unterscheiden sie sich nach der Form der Indexnachbildung. Im Wesentlichen kennt der Markt folgende ETF-Typen:Physisch replizierende ETF: Die Zusammensetzung des Fonds richtet bei vollreplizierenden ETF sich strikt nach Anzahl und Gewichtung der einzelnen Wertpapiere, die eins zu eins im betrachteten Index vorhanden sind. Die Fondsgesellschaft erwirbt tatsächlich die echten Indexanteile. Sie ist nach der Vereinbarung dieser Methode verpflichtet, exakt nach diesem Schema zu verfahren.Teilreplizierende ETF: Nehmen die Märkte bzw. Indizes eine gewisse Größe an, ist eine exakte Spiegelbildwahrung oft unmöglich. In dem Fall fällt die Auswahl nur auf einzelne Unternehmen, die dank ihres großen Einflusses den Index bestmöglich repräsentieren. So hat zum Beispiel ein ETF, der den MSCI World mit über 1600 Aktien abbildet, einen hohen Verwaltungsaufwand. Die Kosten steigen. Deshalb sind in diesen oft weniger Repräsentanten enthalten, die stellvertretend für den Rest eine Art „kleinen MSCI World“ darstellen. Zum Vollindex weist der teilreplizierende naturgemäß Abweichungen in der Kursentwicklung – positiv wie negativ – auf. Es gibt auch Teilrepliken, die andere als die im Index vorhandenen Assets beinhalten.Synthetische ETF: Hierbei bildet die Fondsgesellschaft einen ganzen oder teilweisen Index künstlich durch Tauschgeschäfte, sog. Swaps nach. Es besteht dabei ein Vertrag zwischen dem ETF und dem Kontrahenten (i. d. R. der Mutterkonzern des ETF-Anbieters, Investmentbank), wonach letzterer dem ETF Anbieter die Wertentwicklung eines bestimmten Index verspricht. Im Gegenzug zahlt der ETF Anbieter dem Vertragspartner Gebühren und sichert diesem wiederum die Wertentwicklung seines Fondsportfolios zu. In diesem befinden sich möglicherweise völlig andere Aktien, Anleihen oder sonstige Wertpapiere, die sich nicht im Bezugsindex befinden. Vereinfacht gesagt: Macht der Grundindex einmal Verluste, das eigene „ETF“-Portfolio des Anbieters aber Gewinne, zahlt er diese als Ausgleich an den Vertragspartner. Im Umkehrschluss: Verliert das Portfolio des ETF-Anbieters an Wert, und entwickelt sich der Bezugsindex gut, schichtet die Vertragsbank als Ausgleich Vermögen zum ETF, bis der Wert wieder dem „besseren“ Wert des Index entspricht. Die Methode ist im Regelfall für den Anbieter kostengünstiger zu realisieren, als physisch replizierende ETF, da er die Werte nicht „in echt“ zu erwerben hat.

Unterschiede der Investitionsmethode

Letztlich unterscheiden sich die Fonds auch nach der Investitionsmethode des Anlegers selbst. Möglich ist die Wahl einer Einmaleinzahlung in den ETF. Die Entwicklung des Bezugsindex bezieht sich dann nur auf das einmal eingezahlte Geld. Bei solchen Einmalzahlungen stellt sich stets die Frage nach dem richtigen Erwerbszeitpunkt. Erwischt ein Anleger den ETF auf einem Abwärtstrend, hat er erst einmal einen Geldverlust zu verkraften. Er ist jedoch in der Lage, das Problem durch Aufteilung des Kapitals und durch gezielte, kursabhängig Teilkäufe abzuschwächen. Außerdem ist der Ausgleich von Verlusten wahrscheinlicher, je länger der Anlagehorizont gewählt ist.

Daneben gibt es auch den ETF-Sparplan. Einige Direktbanken ermöglichen solche Fondssparpläne. Der Anleger benötigt dafür kein großes Vermögen, sondern spart sich ein solches z. B. über den Minimalbetrag in Höhe von 25 Euro monatlich an. Die Sparbeträge fließen automatisch in die ausgewählten ETF. Mit jeder Einzahlung erwirbt er also weitere Anteile. Um die Frage des richtigen Zeitpunktes kümmert sich der Kunde beim stückweisen ETF-Sparen nicht, da er quasi viele Teilkäufe geringeren Umfangs sowohl bei Aufwärts- als auch Abwärtstrends tätigt. Es existieren auch Alternativen, bei denen Einmalzahlungen und Mehrfachzahlungen kombinierbar sind. Bei Sparplänen und Einmalzahlung hat der Anleger außerdem die Wahl hinsichtlich der Ausschüttung: Einige ETF sind ausschütten, d. h. die Dividenden erreichen direkt den Anleger. Thesaurierende ETF sorgen für eine maximale Chance auf Vermögensaufbau, da der Anbieter Zahlungen der ETF Dividende direkt wieder in den Fonds anlegt.
Altersvorsorge

Darüber hinaus lässt sich ein ETF auch im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge einbinden. Manche Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und Arbeitsverträge enthalten einen Anspruch des Arbeitnehmers auf vermögenswirksame Leistungen. Solch ein VL-Sparen mit ETF ist ohne Abzüge möglich. Der Arbeitgeber zahlt zusätzlich zum Bruttolohn des Angestellten monatlich einen Betrag bis maximal 40 Euro in einen Indexfonds ein. Der Arbeitnehmer ist in der Lage, diesen Betrag noch aufzustocken. Ein VL-ETF-Sparplan läuft 6 Jahre. Nach einem weiteren Sperrjahr hat der Arbeitnehmer Anspruch auf das angesparte Vermögen inklusive Rendite.


Rendite sind nicht alles: Wie hoch sind die ETF- Kosten?

etf sparplan aktienEinen ETF oder ETF Sparplan kostenlos bekommen- das wünschen sich viele Anleger. Dennoch ist diesem Finanzinstrument – wie jedem anderen auch – ein Kostenrisiko immanent, das die Rendite schmälert. Anbieter unterscheiden sich teils erheblich bezüglich der veranschlagten Preise für bestimmte Dienstleistungen. Welche ETF die günstigsten sind, hängt von vielen Faktoren ab. Nur mit einer Übersicht über alle Nebenkosten lassen sich die realen Renditechancen errechnen. Das Geld von ETF-Kunden fließt unter Umständen in folgende Posten:

  1. Verkaufskosten: Eine Investition in einen Fondsanteil stellt sich zunächst einmal dar wie jeder andere Kaufvertrag auch. Der „Fonds-Verkäufer“ stellt ein Produkt zur Verfügung, an dem er Geld verdienen möchte. Er verlangt deshalb Transaktionskosten, die durch den Verwaltungs- und Vertragsabschlussaufwand zu Beginn des Geschäfts entstehen. Tritt der Vertragspartner (wie häufig) als Vermittler auf, entstehen zusätzlich Provisionen (Vermittlungsgebühren).
  2. Depotkosten: Sie sind wie die „Miete“ für das Geld, das jetzt bei der Depotbank oder dem Online-Broker untergebracht ist. Die Depotführung verursacht jährliche Verwaltungskosten. Einige Anbieter verzichten aber auf die Depotgebühr, vor allem in Kombination mit Einrichtung eines Girokontos und einer Kreditkarte.
  3. Laufende Kosten und Handelskosten: Für die Verwaltung der Fondsanteile, sowie für jeden Sonderaufwand, der auf den Fondsmanager zukommt, ist die Entstehung weiterer Posten möglich. Letzterer entsteht zum Beispiel dann, wenn es einzelne Aktienanteile gegen andere austauscht, etwa weil ein Unternehmen aus dem Fondsindex rutscht. Entscheidet sich der Anleger, mit seinen ETF zu handeln, entstehen für die Verkäufe ebenfalls Börsen- und Brokergebühren.

Kurzanleitung: Wie funktioniert die Investition?

Das Prinzip der Investition in einen Exchange Traded Fund ist vergleichsweise einfach. Ist ein kostengünstiger Fonds gefunden, der den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers entspricht, steht dem Erwerb nicht mehr viel im Wege. Entscheidet sich eine Person, einen Anteil an einem ETF zu kaufen, benötigt sie nur drei wesentliche Dinge:

  1. Um den Erwerbsvorgang zu ermöglichen, benötigt sie zunächst ein ETF-Depot. Ein solches ist entweder bei einer Bank oder einem Online-ETF-Broker abschließbar. Je kostengünstiger der Kunde dieses erhält, desto höher fallen die Gesamtrenditen aus. Nicht alle Depot-Anbieter haben sämtliche ETFs zur Verfügung. Anleger konzentrieren sich deshalb am besten auf Broker oder Banken, die den Erwerb des gewünschten Fonds anbieten. Die Auswahl z. B. der ETF der Sparkasse ist nach wie vor eine der umfangreichsten. Wer keinerlei Einschränkungen bei der Wahl hinnehmen möchte, setzt am besten auf ein Depot mit größtmöglicher ETF-Angebotsvielfalt. Diese sind jedoch oft teurer als Broker mit geringerer Konzentration.
  2. Ebenfalls erforderlich ISIN- Nummer des oder der Wunsch-ETF. So nennt sich die Wertpapier-Identifikationsnummer, die gemeinsam mit dem Konto, von dem der Betrag oder die monatliche Sparrate abgeht, bekannt zu geben ist.
  3. Darüber hinaus benötigt jeder Investor, der auf diese Art und Weise ein stetiges Vermögen aufbauen will Geduld und einen kühlen Kopf. Kursabhängig kommt es natürlich dazu, dass von dem eingezahlten Geld auch einmal weniger vorhanden ist. Die bisherigen ETF- und ETF-Sparplan-Erfahrungen sprechen allerdings eine gemeinsame Sprache: Bei sorgfältiger Auswahl, regelmäßiger Kostenkontrolle und einem langen Anlagehorizont gleichen sich die Verluste aus.

Plan haben: Welche Vorteile hat der ETF?

etf sparplan sparenEin erster Vorteil der Exchange Traded Funds liegt in den geringen Kosten. Dadurch, dass der Anbieter nur passiv und nicht aktiv verwaltet, verlangt er weniger Verwaltungsgebühren, als dies bei einem „normalen“ Investmentfonds der Fall wäre. Sie betragen in aller Regel weniger als 1 % des Fondsvermögens. Die Indexausrichtung des ETF zieht außerdem nach sich, dass der Broker weniger mit Wertpapieren handelt, als ein aktiver Manager. Jeder Handel zieht Gebühren an der Börse nach sich. Ein weiterer Vorteil bei Aktienindices ist die große Transparenz. ETF-Investoren sind in der Lage, durch Recherche in entsprechenden Portalen oder Zeitungen herauszufinden, welche Wertpapiere der gewählte ETF-Index aktuell enthält.Zudem folgen ETF einem einfachen Kapitalmarktprinzip zur Risikominimierung: breit gestreute Geldanlagen. Je umfassender ein Anleger in verschiedene Branchen und Märkte investiert, desto mehr minimiert er sein Verlustrisiko. Denn Verluste eines Unternehmens gleichen sich durch Gewinne eines anderen wieder aus. Natürlich ist seitens der Anleger vorher zu prüfen, in welchen ETF sie investieren. Nur weil ein Finanzprodukt diesen Namen trägt, heißt es nicht, dass es ein gutes ist.

Weiteres zu ETF

Es ist in der Regel schnell und unkompliziert, einen ETF bei Verkaufsabsichten zu Geld zu machen, da er durch seine Börsennotierung gut handelbar ist. Weiterhin ist das Vermögen des Kunden vor einer potenziellen Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt. Rechtlich behandelt das Gesetz dieses als Sondervermögen, das getrennt vom Eigenvermögen des Anbieters aufzubewahren ist. Ereilt ihn eine Pleite, ist er trotzdem verpflichtet, die Anteile dem Inhaber zu überlassen.Im Gegensatz zu anderen Anlagemöglichkeiten leidet der Aktienmarkt bei Weitem nicht so an den aktuellen Niedrigzinsen, wie z. B. ein klassisches Sparkonto. Einige behaupten sogar, ETF und Aktienhandel seien heutzutage die einzige Möglichkeit, um noch etwas aus seinem Geld zu machen.


Risikoanalyse: Wie sehr fallen die Nachteile ins Gewicht?

etf sparplan geldEin ETF liefert nach bisherigen Erfahrungen eine durchschnittliche, auf lange Sicht aber weitgehend stabile Rendite. Er ist jedoch nicht in der Lage, den Markt bzw. den Index zu schlagen, dem er nachgebildet ist. Der Anleger verpasst unter Umständen also die Möglichkeit, mit gezieltem Handel bessere Renditen einzelner Wertpapiergeschäfte zu erhaschen, als der Markt es selbst tut. Für eher risikoscheue Anleger dürfte eine intensive Renditeerhöhung aber ohnehin keine Option sein, da diese stets auch mit dem Risiko höherer Verluste einhergeht.Synthetische ETF leben von Vertragsbeziehungen zu einem weiteren Wirtschaftsakteur. Tritt beim Vertragspartner im falschen Moment Zahlungsunfähigkeit ein, besteht das Risiko eines Forderungsausfalls der Fondsgesellschaft gegenüber diesem. Da die Swap-Partner meist große Investmentbanken sind, ist dieses nicht als all zu hoch einzuordnen. Auszuschließen ist allerdings die Pleite einer großen Bank allerdings nicht (siehe Lehman Brothers). Es ist dann denkbar, dass der Anbieter außerstande ist, das Versprechen der Indexgewährleistung gegenüber dem Kunden nicht einzuhalten. Bei physisch real replizierten ETF entfällt dieses Risiko.Bei teilreplizierenden ETF besteht zu dem ein sogenanntes Konzentrationsrisiko: Dadurch, dass nur bestimmte Repräsentanten aus einem Markt herausgepickt sind, steigt potenziell die Wahrscheinlichkeit einer negativen Konzentration. Der ETF hat möglicherweise die „schlechten“ und verlustbringenden Assets auserwählt. Die „guten“ und renditestarken ließ er vielleicht liegen. Je näher die Teilreplikation an den Gesamtmarkt heranreicht, desto geringer ist das Risiko.

Risikorame ETF

Der risikoärmste ETF ist also ein solcher, der einen Index physisch real repliziert, also die Anteile am Marktunternehmen selbst erwirbt, und möglichst wenig Kosten produziert. Dennoch bleibt festzuhalten: Selbst bei synthetischen und teilreplizierenden ETF dürfte sich das Risiko für Privatanleger unterhalb einer „Eigenregie-Spekulation“ am Kapitalmarkt bewegen.

Einige Kritiker behaupten, die immer weiterwachsenden Investitionen in ETF verzerren den Aktien Markt. Der Grund sei, dass durch die einheitlichen Investitionsschemata die Kursentwicklung der Indexunternehmen sich verwäscht und aneinander anpasst. Dies verstärke angeblich Börsencrashs, da bei sinkenden Kursen viele ETF-Inhaber verkaufen, und sich dies praktisch wie ein großflächiger Anteilsverkauf an den Indexunternehmen auswirkt. Solang aber die „Einzelaktionäre“ nicht aufhören in spezielle Aktien zu investieren, ist eine solche Entwicklung nicht absehbar – so die Gegenstimmen. Tatsächlich existiert bis heute (Stand: 2019) kein Beweis dafür, dass ETF für solche Kursangleichungen verantwortlich sind.


ETF-Vergleich: Wie erkennen Anleger gute ETFs?

Welcher ETF es sein soll, ist zu Beginn jeder Investitionsentscheidung zu klären. Ziel eines jeden Anlegers ist, die ETF-Rendite zu maximieren und gleichzeitig ein geringstmögliches Gesamtrisiko zu haben. Mit der Beachtung einiger Basis-Kriterien geht potenziellen Kunden die ETF-Suche leichter von der Hand. Gleichwohl sind sie nicht in der Lage, dem Investierenden die Entscheidung komplett abzunehmen. Gewarnt sei an dieser Stelle vor Online-Generatoren, die elektronisch eine ETF Empfehlung (sog. ETF-Finder) auswerfen.Diese bringen zwar eine schnelle Entscheidung. Letztlich sollte eine Kapitalmarktanlage aber keine solche sein. Hilfreich sind sie, um sich einen Überblick zu verschaffen. Zur Sicherheit ist aber eine möglichst umfassend Übersicht über die weltweit angebotenen Indexfonds. Deswegen gilt es, ETF-Fonds-Empfehlungen von Bankberatern oder Familie bzw. Freunden stets gegen zu prüfen. Die besten ETF Fonds sind nur dann die besten, wenn sie auf die persönlichen Bedürfnisse und Anlageabsichten passen. Folgende Aspekte spielen deshalb bei der Auswahl eine Rolle:

  • Art des ETF

Wie bereits erwähnt spielt die Nachbildungsart vor allem aus Risikogesichtspunkten eine Rolle. Die sicherste Variante wäre ein ETF, der physisch repliziert, und dabei noch möglichst alle Unternehmen aus einem Index abbildet. Allerdings verleihen einige dieser Fonds ihre Anteile am Kapitalmarkt. Gibt der Entleiher das Wertpapier nicht zurück, fällt der Anteil für immer aus dem ETF; er macht Verluste.Da insbesondere bei den großen ETF, die Aktienanteile weltweit von mehreren Branchenunternehmen halten, der Verwaltungsaufwand steigt, sinkt mit steigender Anteilszahl die Wahrscheinlichkeit, dass eins zu eins repliziert ist. Anlegern benötigen bei Teilrepliken einen guten Blick dafür, dass der ETF dem nachempfundenen Index in seiner Entwicklung möglichst nahekommt. Ist das nicht der Fall, entstehen möglicherweise größere Abweichungen, sog. „tracking errors“. Achtung: Dies sind nicht immer negativ, sondern entwickeln sich manchmal auch besser als der Indexkurs.Gleichzeitig kommen einige ETF um eine synthetische Replikation nicht herum. Das gilt vor allem für Rohstoffindizes, die die Wertentwicklung für Öl, Kaffee oder Weizen abbilden. Andernfalls wären diese Marktsubstanzen physisch zu hinterlegen. Mit einem riesigen Öltank im Nirgendwo ist aber weder Anlegern geholfen, noch denen, die auf den Rohstoff angewiesen sind. Synthetische Replikationen sind durch die vertragliche Zusicherung der exakten Entwicklung oft genauer als physisch replizierende Fonds. Der aktuelle Trend (Stand: 2019) geht jedoch in Richtung deren Reduzierung. Im Ergebnis haben sowohl verleihende physisch replizierende ETF als auch synthetische ETF aufgrund der SWAPS das Risiko eines Ausfalls ihrer Vertragspartner. Börsenaufsichtsrechtliche Regelungen halten dieses aber im Zaum.

  • Anlagevolumen

Bevor Interessenten für den ETF die Fonds kaufen, ist auf ein ausreichendes Anlagevolumen zu achten. Experten empfehlen hier ein Minimum in höhe von 50 Millionen Euro. Andere wiederum setzen die Grenze bei 100 oder 150 Millionen Euro. Tatsächlich kommt es ein wenig auf die Anlagestrategie des Investors an. Hintergrund ist folgender: Je größer das Anlagevolumen ist, desto mehr verteilen sich laufende Kosten und Fixkosten des ETF. Der Aufwand, einen solchen zu verwalten, ist bei niedrigem und hohem Anlagevolumen ähnlich. Setzt ein Anleger nur auf den Erwerb eines einzigen ETF, gilt ganz klar: je größer, desto besser. Entscheidet er sich zur Streuung nach der „Kernstrategie“ (Kauf eines großen, und 2-4 kleineren ETF), sind auch kleiner Volumina denkbar. Dennoch ist zu beachten, dass das Risiko einer Schließung des Fonds mit abnehmender Größe steigt.

  • Alter des Fonds

ETF, die schon mehrere Jahre am Markt stabil sind, lassen zumindest eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft vermuten. Ratsam ist deshalb ein Fonds, der sich mindestens schon fünf Jahre behauptet hat.

  • Einen ETF-Test online durchführen?

Dank umfassender Analysen mancher Online- Anbieter lässt sich die bisherige Entwicklung vieler ETF miteinander vergleichen. Was den Kapitalmarkt betrifft, ist es aber immer schwierig, aus vergangenen Zeiten konkrete Vorhersagen für die Zukunft zu treffen. Möglich ist, dass sich ein ETF, der in der Vergangenheit hohe Rendite ausgeworfen hat, zukünftig schlechter entwickelt und umgekehrt. Bestenfalls entscheiden Interessenten daher anhand der vorbezeichneten Kriterien.


ETF Sparplan-Test: Wie gestaltet sich hier die Anbietersuche?

etf sparplan vergleichBeim Sparplan-Vergleich gilt im Grunde genommen das Gleiche: Zunächst wählt der Kunde einen Wunsch-ETF aus, um im Anschluss daraufhin zu sparen. Folgende Punkte sind aber zusätzlich zu beachten:Die Auswahl an ETF ist gegenüber der Einmalinvestition leicht beschränkt, dass nicht alle Indexfonds sparplanfähig sind. Bei der regelmäßigen Einzahlung kleinerer Geldbeträge erwirbt der Broker bzw. die Depotbank immer wieder neue Anteile an den gewählten ETF. Das verursacht Verwaltungsaufwand und stellt einen denkbaren Kostenfaktor dar. Die Preise für die Monatsausführungen durch die Depotbank, als auch die Gebühren solcher Teilerwerbe aufseiten des ETF sind deshalb hochzurechnen. Teilweise ist es kostengünstiger, im Dreimonats- oder Halbjahresrhythmus einzuzahlen. Der beste ETF für Sparpläne ist demnach der, der möglichst geringe Erwerbskosten mit sich bringt. ETF Sparplan- Rechner von verschiedenen unabhängigen Anbietern geben Aufschluss über die Marktlage. Seit mehreren Jahren konstant unter den günstigsten Unternehmen ist zum Beispiel der selbst erkorene Discounter „Flatex Sparplan“.

Sparturnus

Neben dem Sparturnus haben Anleger auch über den Betrag zu entscheiden, den sie z. B. monatlich einzahlen. Bisherige ETF Sparplan-Erfahrungen zeigen, dass viele Kunden zwischen 150 und 200 Euro monatlich einzahlen. Der Minimalbetrag für einen Sparplan mit ETF liegt bei vielen Banken bei 50 Euro monatlich, bei einigen sogar nur bei 25 Euro. Die meisten Angebote haben eine höchstmögliche Flexibilität, sodass bei finanziellen Engpässen auch Beitragsaussetzungen vereinbar sind. Je kontinuierlicher die Einzahlung aber erfolgt, desto bessere Renditeaussichten bestehen. Deshalb ist im Zweifel die Wahl eines geringeren Zahlbetrages vorzuziehen, wenn dafür Kontinuität gewährleistet ist. Ist das Sparziel erreicht oder benötigt der Anleger das Geld in Notzeiten, lässt sich der ETF jederzeit verkaufen.

Der Sparplan ist außerdem umso rentabler, je länger der Anlagehorizont gewählt ist. Für eine mittelfristige Investition (3-4 Jahre) eignet er sich eher nicht. Je länger die Laufzeit ist, desto wahrscheinlicher ist ein Ausgleich von Kursschwankungen in eine positive Richtung. Als Anlagezeitraum empfiehlt sich ein Minimum von 10-15 Jahren. Aus diesem Grunde eignet sich der ETF-Sparplan auch für Kinder. Sparplanrechner für ETF berücksichtigen in der Regel nicht die Steuern, die der Anleger auf Kapitalerträge zahlen muss. Diese fallen aber ohnehin bei jedem Anbieter und jedem ETF gleichermaßen an. Seit 2018 gibt es keine steuerlich besseren oder schlechteren Fonds mehr.


Parkplatzsuche: Welches Depot eignet sich am besten?

Da neben dem Erwerb des ETF auch das Depot bei einer Bank oder einem Broker ein denkbarer Kostenproduzent ist, empfiehlt sich auch hier ein ETF-Depot-Vergleich. Einige Anbieter bieten die völlig kostenlose Depotführung an. Ratsam ist auch die Auswahl eines Unternehmens, das bei Kauf und Verkauf von ETF möglichst wenige Gebühren verlangt. Generell lässt sich feststellen, dass sog. Online-Broker im Zweifelsfall günstiger sind, als Filialbanken.Beispiele für reine Online-Broker, die auch Sparpläne anbieten, sind:

  • Flatex ETF (Sparplan)
  • ETF Sparplan von Onvista

Günstige Möglichkeiten gibt es auch für diejenigen, die sowohl Depot, Girokonto, als auch Kreditkarte bei einer (Online)-Bank führen. Einige günstige Akteure sind:

  • ETF Sparplan der Comdirect
  • ETF Sparplan der ING Diba
  • ETF Sparplan der DKB
  • ETF Sparplan der Sparkasse
  • Commerzbank ETF Sparplan

ETF-Übersicht: Was gibt der Markt in 2019 her?

Die meisten quälen sich vor der Anlage intensiv mit der Frage, welche ETF sie kaufen sollen. Der Kapitalmarkt hält schier endlose Varianten verschiedener Fonds-Arten; den Durchblick zu bewahren fällt zunehmend schwer. Noch einmal: Dringend zu empfehlen ist, sich vor der Auswahl genau zu informieren, in welche Assets investiert ist und ob es sich um einen physisch replizierten oder synthetischen ETF handelt. Leider ist es immer wieder zu beobachten, dass einige Fondsgesellschaften hierüber nur auf konkrete Nachfrage Auskunft geben. Immer wieder gewählte und beliebte Fonds-Indices sind aktuell (Stand: 2019) die folgenden:Der MSCI World ist einer größte auf dem Markt befindliche Aktienindices (1600 Aktien). Der Anteil an US-amerikanischen Aktien ist allerdings ziemlich hoch, sodass eine große Abhängigkeit zu diesem Markt besteht. Besonders zu empfehlen bei periodischer Einzahlung ist ein MSCI-World ETF-Sparplan. Durch die breite Streuung und regelmäßige Einzahlung gilt das Risiko als sehr gering. Bekannte Fondsgesellschaften sind XTrackers, iShares und Source. Europäische Aktienindizes sind z. B. Euro Stoxx, Stoxx Europe 600 oder MSCI Europe.Wer auf einen Deutschen Index der größten Unternehmen setzen will, benötigt einen DAX ETF. Für diese gibt es bereits zahlreiche Anbieter. Beispiele sind die DEKA DAX® UCITS ETF (alle Fonds mit der Bezeichnung DEKA sind Sparkasse ETF), ComStage DAX® TR UCITS ETF (Commerzbank) oder Xtrackers DAX UCITS ETF 1C. Branchenspezifischer geht es zu bei Rohstoff- oder Technik-Indices. Es gibt z. B. reine Gold oder Silber ETF. Bekannte Anbieter für Gold sind die Xetra-Gold, EUWAX Gold, oder EFTS Physical Gold. Ein technischer Index ist z. B. der TecDAX.Nur weil viele Menschen in einen Fonds investieren, heißt es nicht, dass der Anleger sich von diesen Kennzahlen „mitziehen“ lassen soll. Noch weniger heißt es, dass die Anlage für den persönlichen Geschmack die richtige ist. Es lohnt sich zwar, sich mit diesen Produkten auseinanderzusetzen. Eine umfassende Eigenrecherche ersetzt dies jedoch nicht.


Der Staat verdient mit: Sind Einkünfte aus ETFs steuerpflichtig?

Erzielt ein Anleger aus der ETF Finanzanlage einen Gewinn, so ist dieser zu versteuern. Verschiedene Arten von ETFs unterlagen bis zum 01. 01. 2018 beträchtlichen Unterschieden im Steuerlastumfang. Seit einer Änderung des Investmentsteuergesetzes soll allerdings eine steuerliche Gleichbehandlung sämtlicher Investmentfonds und ETFs (sowohl inländisch als auch ausländisch) realisierbar sein. Die Besteuerung läuft im Wesentlichen wie folgt ab:Der Steuerzahler gibt auf sämtliche Dividenden 15 % Kapitalertragssteuer bzw. Abgeltungssteuer an den Staat ab. Es handelt sich bei der Abgeltungssteuer allerdings um eine Quellenbesteuerung, d. h. die die Depotbanken sind selbst verpflichtet, die Abgeltungssteuer für den Anleger abzuführen. Anleger trifft deshalb keine Pflicht, die Erträge aus ETFs in der Steuererklärung anzugeben. Sonstige Erträge, z. B. aus Zinsen oder Veräußerungsgewinnen, sind nicht direkt besteuerungspflichtig, sofern sie auf Fondsebene verbleiben. Kommt es aber zur Ausschüttung an die Anleger, ist auch darauf die Abgeltungssteuer zu bezahlen.Abhängig vom Fonds-Typ gibt es auf die Besteuerung der sonstigen Erträge aber einen Rabatt: 30 Prozent bei Aktien-Investment Fonds; 15 Prozent bei Misch-Investmentfonds. Erträge sind bis zu einem Jahresfreibetrag in Höhe 801 Euro pro Person von der Steuerpflicht ausgenommen. Bei höheren Ertragssummen fällt die Abgeltungssteuer an. Obwohl die Gesamtsteuerlast für sämtliche ETFs gestiegen sein dürfte, hat die Gleichbehandlung den Vorteil, dass sich Anleger bei der ETF-Auswahl auf andere Aspekte konzentrieren dürfen. Eine Renditeerhöhung durch unterschiedliche Besteuerung gehört allerdings der Vergangenheit an.

Steuergesetzgebung

Akte der Steuergesetzgebung bergen ein gewisses Risiko, weil der Staat durch gezielte Maßnahmen in der Lage ist, den Steuersatz zu erhöhen. Je höher der Steuersatz, desto mehr schmälert es die Rendite. Hinzukommt ein möglicher indirekter Nachteil: Änderungen der Besteuerung des Kapitalmarktes oder politische Entscheidungen in diesem Zusammenhang haben oft direkte Auswirkungen auf den Aktien- und Finanzmarkt. Brechen die Kurse der Finanzprodukte infolge dessen ein, die auch im gewählten ETF enthalten sind, resultiert dies in einem vermehrten Verlustrisiko. Allerdings wirken sich nicht alle Steuerentscheidungen aus. Es ist sogar denkbar, dass sie zu Kurssteigerungen führen.


ETF und ETF-Sparplan im Vergleich: Welche Alternativen gibt es?

Der Finanzmarkt hält Tausende Alternativen für Anleger bereit. Alle darzustellen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Dennoch gibt es einige, die den ETF in ihrer Art und Weise ähnlich sind. Assetklassen-Fonds unterscheiden sich nicht zwangsläufig von ihnen. Sie bezeichnen Fonds, die sich beispielsweise nur auf Aktien, nur auf Anleihen oder nur auf Nebenwerte einer Volkswirtschaft beschränken. Die meisten Indexfonds, also ETF, sind solche Asset-Klassen-Fonds, einige mischen aber auch die Assetklassen.Ähnlich wie ETF funktionieren sogenannte Indexzertifikate. Sie zählen ebenfalls zu den passiv gemanagten Finanzprodukten. Der wesentliche Unterschied ist, dass ein Zertifikat-Investor Gläubiger von Emittenten ist, d. h. Fremdkapitalgeber. Ein ETF bleibt Sondervermögen. Das wirkt sich vor allem im Insolvenzfall aus: Bei Zertifikaten trägt der Gläubiger grundsätzlich das volle Insolvenzrisiko. Indexzertifikate bilden teilweise aber auch Marktnischen ab, mit denen höhere Renditechancen, aber auch höhere Verlustchancen einhergehen.

Hey! Ich bin eine Überschrift, bitte ändere mich

Eine Investition in einen aktiv gemanagten Fonds oder Fondssparplan ist im Vergleich zu den passiv gemanagten ETF in der Lage, bessere Ergebnisse zu erzielen, als sie der nachgebildete Markt abbildet. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass dies bei vielen Gesellschaften eher der Theorie entspricht. Nur wenigen Aktivfonds gelingt regelmäßig eine höhere Rendite, als sie sich im Gesamtmarkt abbildet. Hinzu kommt, dass die Gebühren häufig höher sind, was sich negativ auf die Realrendite des Anlegers auswirkt. Es bleibt daher wohl dabei, dass ETF die besten Fonds für Sparpläne sind. Weitere Möglichkeiten sind CFDs, Forexhandel und der Handel mit Futures. Risikoscheuen und unerfahrenen Anlegern sind diese aber nicht zu empfehlen.

Schlussstrich: Wann und wie den ETF kündigen bzw. verkaufen?

Der ehemals beste ETF weicht einem neuen, besseren und vielversprechenderen Produkt oder das Sparziel ist erreicht. Viele Gründe sind denkbar, die den Wunsch entstehen lässt, die eigenen ETF Anteile wieder loszuhaben. Durch die hohe Flexibilität lassen sich sowohl Einmaleinlagen als auch Sparpläne mit Indexfonds jederzeit kündigen bzw. verkaufen. Beim Verkauf ist auf den richtigen Zeitpunkt zu achten, um die maximalen Schlussrendite noch mitzunehmen. Ist der Kurs gerade auf einem niedrigen Niveau unterwegs, wäre es ratsam, abzuwarten, bis sich dieser wieder erholt. Es gilt einen kühlen Kopf zu bewahren. Üblicherweise ist ein Verkaufsauftrag mit nur wenigen Mausklicks angewiesen.


Fazit: Zukunftshoffnung? Ja, bei sorgfältiger Auswahl!

Im Ergebnis lässt sich festhalten: Die Absicht, ohne hohes Risiko durchschnittliche bis hohe Renditen zu erzielen, führt am ETF oder ETF Sparplan nicht vorbei. Einen ersten Überblick gewinnen Privatanleger über einen ETF-Rendite-Rechner aus dem Internet. Diese basieren allerdings auf Prognosen und sind daher mit Vorsicht zu behandeln. An erster Stelle steht, sich über die gängigen Indizes und diese abbildende ETF einen Überblick zu verschaffen. Investoren sind in der Lage, die Suche einzuschränken, in denen sie vorher sich für einen bestimmten Fondstypen entscheiden.Als risikoärmster Typ ist wohl mit leichtem Vorsprung der physisch vollreplizierende ETF anzusehen. Auf Basis dieser Auswahl lässt sich bereits ein spezifizierter Vergleich durchführen. Zu empfehlen ist ein Portfolio, das zumindest einen Index mit weltweiter Streuung und großem Anlagevolumen (100 Millionen Euro) enthält. Anfängern ist zu raten, zu Beginn nicht zu viele Fonds in ihren Depotkorb aufzunehmen, um den Überblick nicht zu verlieren.Rendite maximieren sich, je niedriger die Gebühren für Fondskäufe sind. Gleiches gilt für die Kosten der Depots. Wer sparen will, wählt am besten einen günstigen Online-Anbieter im Depot-Vergleich für ETF. Die Online-Broker sind preislich vor allem von den Filialbanken nicht zu schlagen. Das Gleiche gilt, natürlich für Anleger, die sich für einen ETF-basierten Wertpapiersparplan entscheiden. Bei der Frage, welcher ETF-Sparplan es sein soll, haben Interessenten zusätzlich eine Anlagestrategie hinsichtlich des Turnus (monatlich, viertel-,halbjährlich) und der Ratenhöhe zu bedenken. 

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