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Festgeld Vergleich - Jetzt die passenden Festgeldverzinsungen vergleichen und von Top-Zinsen profitieren!

festgeldvergleich testFestgeld ist eine gute Option, um Gelder mittelfristig anzulegen und von der Verzinsung des Betrags zu profitieren. Grundsätzlich sind die Konditionen (Anlagedauer und Zinssatz) von Beginn an fixiert, sodass der Sparer zu Anfang mit den Zinserträgen kalkulieren kann. Er muss zugleich im Auge behalten, dass er auf den gesparten Geldbetrag während der vereinbarten Laufzeit in der Regel nicht zugreifen kann. Zu einem in der Zukunft liegenden Termin ist das Geld dann erst wieder verfügbar. Somit müssen außergewöhnliche Geschehnisse, wie kaputte Waschmaschinen und Autos, durch andere Geldreserven gedeckt sein, über die der Sparer kurzfristig verfügen kann, um Liquiditätsengpässe und unnötige Kurzzeitkredite zu vermeiden. Eine derartige flexible Anlagemöglichkeit stellt das Tagesgeldkonto dar, bei der die Summe täglich verfügbar ist. Der Beitrag geht auf die Zinsen, die richtige Anlagesumme, die Wahl der optimalen Laufzeit sowie auf Anlagealternativen ein.


Die Zinsen

Die Bank verzinst das Geld des Sparers für den vereinbarten Anlagezeitraum. Er erhält dann beispielsweise pro Jahr einen bestimmten Zinsertrag, der von der Höhe des Zinssatzes und des eingesetzten Kapitals abhängt. Mithilfe von Zinsvergleichen für Festgeld kann der Sparer diese Konditionen der verschiedenen Bankhäuser miteinander vergleichen und seinen gesamten Gewinn über die Anlagezeit berechnen. So kann er das persönlich beste Festgeldangebot finden. Risiken aus Zinsschwankungen, die mitunter auch negativ ausfallen können, werden durch eine Festgeldanlage zudem minimiert. Der Zins wird für die gebotene Laufzeit praktisch gesichert und ist in dieser als fix anzusehen. Grundsätzlich kann der Verbraucher durch Vergleich der Festgeldanlagen sehen, dass höhere Laufzeiten mit entsprechend höheren Zinsen vergütet werden. Doch hier ist Vorsicht geboten. Durch eine lange Laufzeit ist das gesparte Geld in der Zwischenzeit nicht verfügbar. Steigt das allgemeine Zinsniveau in der Zwischenzeit jedoch (stark) an, kann von dieser Entwicklung nicht profitiert werden und Zinserträge gehen verloren. Daher sollte die Laufzeit vorher gut bedacht werden.

Im Vergleich zum Tagesgeld sind die Zinsen beim Festgeld in der Regel höher. Da die Bank über die vereinbarte Laufzeit besser mit dem Geld planen kann, werden daher höhere Zinssätze für Festgeldanlagen angeboten. Der Zinssatz beim Tagesgeld kann sich zudem auch täglich ändern und bietet nicht so viel Planungssicherheit wie beim Festgeld.

Das Geld, welches aus dem Festgeld angelegt wird, sollte der Sparer nicht kurzfristig verplant haben. Stehen größere Investitionen an, sollten diese ohne das Festgeld problemlos möglich sein. Eine vorzeitige Kündigung oder Inanspruchnahme des Festgelds ist in der Regel nur mit Umständen möglich und grundsätzlich vergleichsweise kostspielig. Dieser Aspekt wird jedoch weiter unten noch vertieft.

Beim Thema Zinsen sollte der Anleger darüber hinaus darauf achten, wie die Zinsen ausgezahlt werden. Schreibt die Bank die Zinsen zum Beispiel dem Anlagebetrag zu, steigt dieser um diesen Betrag an und führt in der weiteren Konsequenz dazu, dass sogenannte Zinsenzinsen erwirtschaftet werden. Zahlt das Bankhaus die Zinsen jedoch auf ein separates Konto aus, kommt dieser Effekt entsprechend nicht zustande. Hierbei entsteht jedoch der Vorteil, dass auf die Zinserträge wieder zugegriffen werden kann und alternativ angelegt werden können. Der Anleger sollte daher für sich selbst entscheiden, welche Art der Zinszahlungen persönlich die bessere und geeignetere darstellt.

Beim Festgeldkonto-Vergleich sollte der Sparer diese Punkte besonders prüfen. Die Laufzeit, der Zinssatz und Details wie die Art der Zinsgutschrift, sollten bekannt und transparent ersichtlich sein, um einen fundierten Vergleich der am Markt angebotenen Festgeldkonten anzustellen.

Bei den Zinsen sollte zudem auf Sonderaktionen der Banken geachtet werden. Laufen diese Angebote jedoch aus, verschlechtern sich die Konditionen häufig. Der Sparer sollte daher besonders in diesen Fällen einen genauen Blick auf die Vertragsinhalte und –bestandteile werfen, um keine böse bzw. unerwartete Überraschung zu erleben.


Die Anlagesumme

festgeldvergleich zinsenEs wird dazu geraten, dass ein Verbraucher eine Geldreserve von drei bis sechs Nettomonatsgehältern kurzfristig verfügbar haben sollte. Dieser Betrag steht daher im Optimalfall auf einem separaten Konto zu Verfügung. Tagesgeldkonten sind hierbei eine geeignete Möglichkeit, um diesen Puffer zur Seite zu legen. Es hat zum einen den Vorteil, dass das Geld dann nicht im allgemeinen Zahlungsverkehr und –fluss auf dem Girokonto „untergeht“. Der Sparer gewinnt dadurch mehr Übersicht über die eigene Finanzlage und erhält einen Überblick, welche Konten welche Geldsumme parat haben. Anstehende (größere) Ausgaben, wie jährlich Versicherungsbeiträge, Steuernachzahlungen, Urlaube etc. kann der Verbraucher sodann besser planen und aufteilen. Zudem erhält er eine Aussage darüber, ob er sich bestimmte Investitionen auch wirklich leisten kann und die objektive Finanzsituation die benötigten Beträge auch wirklich bereithält. Durch das separate Ansparen und Halten der Sicherheitsreserve steigt außerdem die Schwelle, das Geld für andere Dinge auszugeben. Ebenso können auf Festgeldkonten Gelder eingezahlt werden, für die aktuell kein passendes Festgeldangebot besteht und diese bis zur nächsten Geldanlage sicher verwahrt werden sollen. Der Sparer sollte jedoch auch seine individuelle Lebenssituation beachten und die Tagesgeldreserve entsprechend anpassen.

Hat der Anleger jedoch bereits eine ausreichende Summe auf einem kurzfristig verfügbaren Konto angespart, können überschüssige Beträge in Festgeld angelegt werden.

Referenzkonto

Für den Zahlungsverkehr mit dem Festgeldkonto benötigt der Anleger ein Referenzkonto. Dies kann zum Beispiel das Girokonto des Verbrauchers sein. Dort beginnt und endet der Zahlungsfluss im Zusammenhang mit der Festgeldanlage.


Die Laufzeit

Am Markt werden verschiedene Anlagelaufzeiten angeboten. Diese betragen beispielsweise von 30 Tagen bis zu zehn Jahren.  Je länger der Zeitraum, desto höher in der Regel auch der gebotene Zinssatz. Der Sparer sollte hierbei jedoch nicht nur die Erträge, sprich den Zinssatz, beachten, sondern auch die Laufzeit entsprechend berücksichtigen und prüfen. Durch die Auswahl der richtigen Laufzeit kann er sich nämlich von Liquiditätsengpässen bewahren, die bei unvorhergesehenem Geldbedarf eintreten können.

Der vereinbarte Zins gilt für die gesamte Zeit. Steigt das Zinsniveau auf dem Markt in der Zwischenzeit jedoch merklich an, so kann der Anleger eben nicht an jener Entwicklung partizipieren und ist an die unter Umständen deutlich niedrigeren Zinsen gebunden. Besonders in Zeiten, in denen Zinsen ohnehin relativ niedrig sind, können Sparer daher in Erwägung ziehen, mehr auf den Aspekt der Flexibilität zu setzen als auf lange Festgeldanlagen. In sehr starken Zinsperioden, kann der Anleger sich diese Zinssätze dann hingegen durch vergleichsweise lange Anlagezeiträume sichern und ist dann von einer möglichen Abschwächung des Zinstrends nicht mehr betroffen.

Neben den Überlegungen zum Zinssatz sollte der Anleger insbesondere seine eigene Finanzsituation in den Vordergrund stellen. Stehen möglicherweise mittelfristig größere Investitionen an? Das Alter des Autos, etwaige Renovierungen oder Instandsetzungen am Haus bzw. Wohnung sind beispielsweise Aspekte, die bei der Laufzeit Berücksichtigung finden sollten. Kredite sind in der Regel teurer und lassen sich durch eine objektive Finanzplanung der nächsten Jahre vermeiden.

Das Festgeld ist daher eine Terminanlage. Bis zu einem bestimmten Datum in der Zukunft ist das Geld des Sparers angelegt. Diesen Zeitpunkt sollte der Sparer genau im Blick behalten. Abhängig von der Vertragsausgestaltung ist es beispielsweise notwendig, dass die Festgeldanlage gekündigt oder verlängert werden muss. Damit kann ein gehöriges Liquiditätsrisiko einhergehen. Werden die entsprechenden Vertragsinhalte nicht beachtet, kann das Bankhaus nach Ablauf der Laufzeit das Festgeld automatisch verlängern und zu einer bestimmten Laufzeit wieder anlegen. Das möglicherweise dringend benötigte Geld ist dann nicht verfügbar. Sparer sollten sich daher ein genaues Bild über die entsprechenden Voraussetzungen machen und sicherstellen, dass Fristen und Pflichten eingehalten werden und das Geld planmäßig zurückzuerhalten. Ob eine automatische Wiederanlage vertraglich vorgesehen ist, sollte der Sparer vor Abschluss der Geldanlage unbedingt in Erfahrung bringen und sich über die Konsequenzen bewusst sein.


Ziele und Risiken

festgeldvergleich kostenlosFestgeldkonten bieten die Möglichkeit, Geld kurzfristig oder mittelfristig anzulegen. Daher können auch Ziele wie Vermögensaufbau und Bestandteile der Altersvorsorge mit einem Festgeldkonto verfolgt werden. Zinsschwankungen am Markt wirken sich während der Laufzeit nicht auf die Erträge der Geldanlage aus. Die erwirtschaftete Rendite kann daher zu Beginn der Geldanlage berechnet werden.

Erfolgt die Geldanlage in EURO, entfallen mögliche Fremdwährungsrisiken. Möchte der Sparer sein Geld jedoch nicht in EURO anlegen, sollten daher mögliche Fremdwährungsrisiken unbedingt die Überlegungen miteinbezogen werden.

Das System der Einlagensicherung schützt den Sparer bei einer Insolvenz der Bank.  Insbesondere Gelder auf Tages-, Fest- und Girokonten sind pro Kunde und Bank auf € 100.000 gesetzlich abgesichert. Im Falle einer Bankenpleite gewährleisten diese Systeme, dass die Gelder der Sparer bis zum Sicherungsbetrag zurückbezahlt werden. Die Banken sind laut der BaFin dazu verpflichtet, sich an einer „gesetzlichen Entschädigungseinrichtung oder durch ein amtliche anerkanntes institutsbezogenes Sicherungssystem“ für derartige Fälle abzusichern. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, dass die Bank an weiteren, freiwilligen Systemen zur Einlagensicherung teilnimmt. Auch hier sollte der Sparer besonders gründlich prüfen, wenn Geldbeträge von mehr als € 100.000 angelegt werden. Der Anleger sollte zudem bei Anlagen im Ausland prüfen, welche Sicherungssysteme dort etabliert und bis zu welchem Betrag die Einlagen geschützt sind.

Rendite Auswirkungen

Muss der Sparer vorzeitig, das heißt, vor Ende der vereinbarten Laufzeit auf das Geld zugreifen, kann sich dies negativ auf die Rendite der Anlage auswirken. Grundsätzlich besteht keine Möglichkeit während der Laufzeit auf das Geld zuzugreifen. Ausnahmefälle, wie beispielsweise die Insolvenz einer Bank, sind hiervon jedoch ausgeklammert. Liegt eine derartige Sondersituation jedoch nicht vor, hängt ein vorzeitiger Zugriff auf den Anlagebetrag von der jeweiligen Vertragsausgestaltung ab. Dieser ist jedoch grundsätzlich mit Kosten verbunden, die unter Umständen die Rendite der Anlage deutlich schmälern. Solch ein Notfall sollte daher eingehend vor Abschluss der Geldanlage geprüft und mit der Bank abgestimmt werden.

Die Wahl des Bankhauses

Grundsätzlich bieten Filial- und Onlinebanken Festgeldkonten an. Der Sparer sollte sich vor Abschluss des Geldanlagen mit den Eigenheiten der jeweiligen Bankenart auseinander setzen und über Vor- und Nachteile bewusst werden.

Filialbanken sind in der Regel in vielen Fällen sogar mehrfach in Städten vertreten und bieten einen persönlichen Ansprechpartner, der für alle Fragen und Bedürfnisse der Kunden bereitsteht. Besonders in Ausnahmefällen wirkt sich die persönliche Verfügbarkeit der Bankberater positiv aus und bietet dem Verbraucher ein Maß an Sicherheit. Auch bei weiteren bzw. Zusatzprodukten stehen die Mitarbeiter der Bank mit Rat und Tat zu Seite und können daher einen Mehrwert generieren. Dieser Service fällt jedoch in der Regel nicht kostenlos aus. Die Kosten für den Betrieb des Filialgeschäfts werden an die Kunden beispielsweise durch höhere Gebühren oder niedrigere Zinsen weiterbelastet.

Onlinebanken verzichten hingegen auf die Standorte und bieten die Beratung übers Internet, Telefon oder schriftlich an.  Dadurch kann es beispielsweise in Hochzeiten nach Feierabend oder am Wochenende zum Teil zu langen Wartezeiten in den Hotlines kommen. Wie oben bereits angesprochen, entfallen hier jedoch die kostenintensiven Filialen. Dadurch können Onlinebanken teilweise bessere und attraktivere Konditionen anbieten.

Der Anleger sollte sich über die verschiedenen Eigenschaften im Klaren sein und abwägen, was bei ihm höchste Priorität genießt. Hierbei gilt es durch einen objektiven Vergleich herauszufinden, welches Angebot am besten passt und die eigenen Bedürfnisse optimal erfüllt.

Die Kontoeröffnung erfolgt im Filialgeschäft grundsätzlich vor Ort zusammen mit dem Bankberater. Bei Onlinebanken gibt es beispielsweise Verfahren wie Video-Ident, mit denen die erforderlichen Daten der Bank zugänglich gemacht werden.

Onlinekonto Zugang

Unabhängig davon bieten die Banken in der Regel einen Online-Zugang zum Konto an. Dort können Stammdaten verwaltet, Zahlungsvorgänge angewiesen etc. werden. Die Zugangsdaten werden zum Beispiel per Post zugesandt und enthalten die persönlichen Daten zum Log-In in den Onlinebanking-Bereich.

Neben der Frage, ob der Anleger eine Filial- oder Onlinebank wählt, muss er sich entscheiden, ob er eine in Deutschland oder im Ausland ansässige Bank wählt. Insbesondere durch die immer weiter wachsenden Möglichkeiten online Tagesgeldvergleiche anzustellen, geraten auch ausländische Banken in den Fokus der Sparer. Neben Kriterien wie Verzinsung, Laufzeit sollten hierbei jedoch die landesindividuellen Eigenschaften der Bank gesichtet und geprüft werden. Fragen wie insbesondere  Erreichbarkeit, Flexibilität, Einlagensicherung sollten unbedingt in Erfahrung gebracht werden, um eine objektive Bewertung der Bank vornehmen zu können. Gerade in Notfällen ist der Sparer auf ein zuverlässiges Bankhaus angewiesen. Dieser Aspekt ist im Zweifel wichtiger als eine möglicherweise höhere Verzinsung.


Alternativen zum Tagesgeld

festgeldvergleich anlagesummeEine weitere und flexiblere Option zum Festgeld ist das Tagesgeld. Möchte der Sparer schnell und relativ unkompliziert Gelder zur Seite legen, ist ein Tagesgeld eine lohnenswerte Alternative. Er kann auf diese Weise Beträge vom eigenen Girokonto separieren und kurzfristig ansparen. Soll beispielsweise der nächste Urlaub finanziert werden, können auf einem Tagesgeldkonto Einzahlungen erfolgen und sind zudem schnell verfügbar, falls das Geld doch anderweitig benötigt wird. Das Tagesgeld hat in diesem Zusammenhang keine Laufzeit und ist praktisch täglich verfügbar. Je nach Bank und eigener Konstellation kann die Überweisung vom Tagesgeldkonto jedoch aber auch beispielsweise einen Bankarbeitstag dauern. Im Vergleich zu einer Festgeldanlage mit fixer Laufzeit ist diese Art deutlich flexibler.

Auf Tagesgeldkonten werden klassisch Geldreserven angespart, wie zum Beispiel Beiträge zur Versicherung, Steuernachzahlungen, Urlaubsausgaben etc.

Mittels eines Dauerauftrags kann der Anleger diszipliniert jeden Monat einen vorher festgelegten Betrag zur Seite legen und kann auf diese Weise die Wahrscheinlichkeit erhöhen, seine gesteckten Ziele zu erreichen.

Neben des Vorteils der schnellen Verfügbarkeit werden Tagesgelder darüber hinaus noch verzinst. Die Zinsen fallen jedoch in der Regel niedriger aus als bei Festgeldern, da die Flexibilität des Kunden nicht kostenlos seitens der Banken gewährt wird.

Um Neukunden zu gewinnen, gewähren viele Banken spezielle Angebote, die beispielsweise einen durchschnittlich höheren Zinssatz oder andere Boni beinhalten. Der Sparer sollte sich davon jedoch nicht im ersten Moment blenden lassen und die genauen Konditionen der Bank prüfen. So kann es beispielsweise sein, dass der Zinssatz nach dem zunächst garantierten Zeitraum deutlich sinkt und auf diese Weise den Ertrag der Investition mindert. Der Verbraucher sollte daher in jedem Fall einen Tagesgeldvergleich anstellen, um so das beste Angebot zu finden. Darüber gehen einige Anleger dazu über und wechseln regelmäßig die Bank, um von den jeweils offerierten Neukundenangeboten zu profitieren. Auch hier sollte der Anleger sicherstellen, dass sich der Aufwand in diesen Fällen auch lohnt und keine Niete gezogen wird.

Für die „Kommunikation“ mit dem Tagesgeldkonto benötigt der Verbraucher wie beim Festgeld ein Referenzkonto. Hierfür kann zum Beispiel das Girokonto eingesetzt werden, über das dann die Ein- und Auszahlungen erfolgen. Werden dem Sparer beide Konten seitens des Bankhauses angeboten, so sollten alle damit zusammenhängenden Gebühren intensiv geprüft werden. Als Beispiel sind hier Kontoführungsgebühren und sonstige Entgelte zu nennen, die bei der Nutzung der Konten entstehen können.

Viele Online- und Filialbanken bieten Tagesgeldkonten an. Wie beim Festgeldkonto sind auch hier Vergleiche durchzuführen, um das beste Angebot zu finden. Die Ausführungen zu ausländischen Banken treffen auch bei Tagesgeldkonten sinngemäß zu.

Wie bereits angesprochen, fallen Zinsen auf Tagesgeldkonten in der Regel niedriger aus. Daher sollte der Sparer keine allzu hohen Beträge ansparen, um keine Ertragseinbußen zu erleiden.

Zentrales Risiko für eine Tagesgeldanlage besteht in einer möglichen Bankeninsolvenz. Darüber hinaus hat ein derartiges Investment kein Kursrisiko, da eine Kursbindung beim Tagesgeld nicht vorliegt. Wurde die Einlage in Euro geleistet, entfällt zudem ein mögliches Wechselkursrisiko.

Investition in Aktien

Eine weitere Alternative zum Festgeld ist in Aktien zu sehen. Diese sind jedoch mit deutlich höheren und gravierenderen Risiken (bis zum kompletten Verlust des investigierten Geldes) verbunden. Kauft der Sparer eine Aktie, wird er zum Anteilseigner des Unternehmens. Der Kurs der Aktie ist ständigen Schwankungen ausgesetzt und kann durch verschiedene unternehmensinterne uns –externe Faktoren beeinflusst werden. Sind die Auswirkungen so hoch, dass der aktuelle Kurs unter den Kaufkurs sinkt, würde bei einem Verkauf ein Verlust realisiert werden.

Daher werden Aktienkäufe nur erfahrenen Sparern empfohlen, die sich zudem eingehend mit der Materie beschäftigt haben. Detailliertes Wissen über die allgemeinen Funktionsweisen von Aktien sowie bezüglich der Märkte und der in Frage kommenden Unternehmen sind ebenfalls äußerst wichtig. Für den Aktienkauf sollte daher kein dringend benötigtes oder gar geliehenes Geld eingesetzt werden. Durch externe Einflüsse kann der Kurs einer Aktie rapide sinken. Insbesondere sind „absolut sichere oder geheime Tipps“ mit großer Vorsicht zu genießen.

Einen Gewinn kann der Sparer grundsätzlich dann erzielen, wenn der Aktienkurs im Zeitpunkt des Verkaufs über dem Kaufkurs liegt. Der Anleger sollte jedoch die Transaktions- und Bearbeitungskosten der Depotbank beachten sowie etwaig anfallende Steuern, die den Verkaufsgewinn vermindern. Darüber hinaus zahlen bestimmte Unternehmen sogenannte Dividenden an die Anleger aus. Auf diese Weise kann der Investor an der positiven Unternehmensentwicklung teilhaben.


Fazit

festgeld konditionenAls Resümee lässt sich festhalten, dass Festgeld eine Möglichkeit ist, Geld über einen längeren Zeitraum anzulegen und von der Verzinsung zu profitieren. Es gibt hierbei verschiedene Angebote auf dem Markt, die unterschiedliche Laufzeiten anbieten. Grundsätzlich ist das Geld in diesem vereinbarten Zeitraum nicht verfügbar und kann daher nicht zur Zahlung verwendet werden. Bestehen im Ausnahmefall vorzeitige Optionen an das Geld heranzukommen, sind diese in vielen Fällen mit Kosten verbunden, die den Ertrag der Geldanlage (deutlich) schmälern können. Der Sparer sollte seine künftige finanzielle Lage daher genau planen und anstehende Investitionen bzw. Zahlungsausgänge bewerten. Auf diese Weise kann ein Geldbetrag errechnet werden, der für eine Festgeldanlage eingesetzt werden kann. Wichtig ist es dabei, dass täglich verfügbare Reserven vorhanden sind, die dann beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto angespart werden können.

Kurzfristige Ausgaben wie Versicherungspolicen, Steuernachzahlungen, Urlaube oder auch unvorhergesehene Ereignisse wie kostspielige Reparaturen können dann von diesem Geld bedient werden. Der Anleger sollte daher stets eine Sicherheitsreserve verfügbar haben und im Zweifel zunächst diese aufbauen, bevor er sein Geld in längerfristigen Festgeldern bindet. Außerdem sollte der Anleger beispielsweise prüfen, ob laufende und bestehende Kredite mit Sondertilgungen vorzeitig abgelöst werden können. So können beispielsweise hohe Kreditzinsen eingespart werden, die in der Regel über der Verzinsung von Festgeldanlagen liegen. Der Sparer sollte sich aus diesem Grund einen transparenten und vor allem objektiven Blick über seine Finanzlage verschaffen, um alle Möglichkeiten und Potentiale zu finden. Weitere Alternativen wie Aktieninvestments etc. sind grundsätzlich eine Angelegenheit für erfahrene Anleger, da hier das Risiko des Totalverlusts besteht.

Wird beim Festgeld eine zu lange Laufzeit vereinbart und das Zinsniveau steigt zwischenzeitlich an, kann der Sparer von dieser Marktentwicklung nicht partizipieren und ist bis zum Ende der Anlage an die weniger attraktiven Konditionen gebunden. Daher sollte eine tiefe Recherche erfolgen, um die persönlich optimale Laufzeit zu finden. Befinden sich die Zinsen jedoch auf einem Hoch, kann sich der Anleger durch eine lange Festgeldbindung diesen Zinssatz für die nächsten Monate bzw. Jahre sichern. Im Optimalfall ergänzen sich die Anlageoptionen Tages- und Festgeld und ermöglichen dem Verbraucher neben Flexibilität auch zinsattraktive Geldanlagen, um seine Finanzlage sicher zu gestalten und die Erträge zu optimieren.

Bezüglich der Häufigkeit und Art der Zinsgutschrift gibt es Unterschiede. In einigen Fällen werden die Zinsen jährlich dem Anlagebetrag gutgeschrieben und führen zum sog. Zinseszinseffekt. Andere Banken wiederum zahlen den Zinsbetrag am Ende des Jahres an ein separates Konto. Dies hat jedoch den Vorteil, dass dieser Ertrag frei verwendet werden kann. Hier muss der Sparer entscheiden welche Möglichkeit die persönlich bessere ist.

Eine Entscheidung muss darüber hinaus auch bei der Auswahl der optimalen Bank getroffen werden. Hierbei gibt es grundsätzlich Filial- und Onlinebanken. Auch hier muss der Verbraucher seine Präferenzen erörtern und sich mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Filialbanken bieten persönliche Beratung und Kontakt, Onlinebanken können häufig mit besseren Konditionen aufwarten, da das kostenintensive Filialgeschäft für sie entfällt. Unabhängig von der Entscheidung sollte das gewählte Bankhaus beständig und sicher sein. Der Sparer sollte dabei besonders auf Punkte wie Erreichbarkeit, Zuverlässigkeit und die Einlagensicherung achten. Denn die besten Konditionen bringen gar nichts, wenn die Bank gerade in Ausnahmefällen nicht mit Rat und Tat zur Seite steht. Ferner sollte sich der Sparer besonders detailliert mit der Bank beschäftigen, wenn das Institut seinen Sitz im Ausland hat. Hier sollten dann die landesspezifischen Besonderheiten betrachtet werden und bewertet werden, wie die Risiken und Chancen liegen.

 

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