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Festgeldkonto - Jetzt Festgeldkonten vergleichen und von attraktive Zinsen sichern!

festgeldkonto testDas Festgeldkonto ist eine gefragte Anlegemöglichkeit, die von vielen Banken angeboten wird. Der Finanzmarkt bietet zahlreiche Möglichkeiten, sein Geld gewinnbringend anzulegen. Obwohl die Renditechancen sich in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert haben, bieten Finanzdienstleister immer neue unterschiedliche Produkte, die sich als deutlich sinnvollere Investition erweisen, als das gewöhnliche Girokonto, das Bankschließfach oder die heimische Matratze.

Grundsätzlich entscheiden drei Kriterien über den individuellen Wert einer Geldanlage: Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit. Diese drei Merkmale stehen in direkter Abhängigkeit zueinander. Für jede Anlage lässt sich ein Schwerpunkt in der Gewichtung der einzelnen Aspekte setzen. Ein Finanzprodukt kann sicher und jederzeit verfügbar sein, wird dafür im Gegenzug keine überdurchschnittlich hohe Rendite einbringen. Im Gegensatz sind hochspekulative Produkte mit potenziell hohem Profit selten sicher. Eine Investition kann eine gute Verzinsung zeigen und als sicher auftreten, das angelegte Geld ist in diesem Fall in aller Regel längerfristig gebunden. Eine solche Geldanlage ist das Festgeldkonto.


Festgeldkonten – Geld in festen Händen

Geld regiert die Welt – so melodramatisch der Sinnspruch klingen mag, ist sein Inhalt nicht von der Hand zu weisen. Wer von uns nicht in sorglosen Reichtum hineingeboren ist, ist darauf angewiesen, für sein und für das Auskommen der Familie einige Anstrengungen auf sich zu nehmen. Der klassische Broterwerb finanziert unseren Alltag.

Trotzdem bleiben Wünsche offen, die aus dem monatlichen Einkommen nicht ohne weiteres zu bestreiten sind. Deshalb und um zumindest finanziell auf alle denkbaren Eventualitäten des Lebens vorbereitet zu sein, legen die meisten von uns im Rahmen ihrer Möglichkeiten Geld beiseite. Die berühmte “hohe Kante” wurde schon lange durch professionelle Finanzprodukte ersetzt.

Festgeld vs. Girokonto und Tagesgeld

festgeldkonto für privatEin Girokonto ist im modernen Zahlungsverkehr unverzichtbar. Regelmäßige Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge werden hierüber bequem und schnell abgewickelt. Guthabenzinsen bieten Girokonten heute wenn überhaupt im Promille-Bereich.

Das gute alte Sparbuch hat in den letzten Jahren merklich an Bedeutung eingebüßt. Die Zinsen, die für dieses klassische Sparmodell geboten werden, liegen mehrheitlich deutlich unter 1 %. Girokonto und Sparkonto zeigen einen entscheidenden Vorteil: Das angesparte Geld ist jederzeit unkompliziert und in voller Höhe, kurzfristig verfügbar. Das Festgeldkonto ist gemeinsam mit dem Tagesgeldkonto eine beliebte Alternative zu altmodischen, flexiblen aber unrentablen Anlagemodellen.

Das klassische Sparbuch ist die analoge Variante des Tagesgeldkontos und in einigen Punkten weniger flexibel sowie meist mit Kosten verbunden und niedriger verzinst. Der entscheidende Unterschied des Festgeldkontos ist am Namen ablesbar: Geld wird längerfristig fest angelegt.

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Zwei Faktoren sind für die individuelle Beurteilung einer längerfristigen Anlage auf einem Festgeldkonto entscheidend: der Anlagebetrag und die Anlagedauer. Festgelder sind Einmal-Anlagen. Ein anbieterabhängigen Mindestbeitrag wird mit einer Überweisung auf ein Festgeldkonto eingezahlt. Auf diesem Konto verbleibt das Geld für einen vereinbarten Zeitraum. Die Mindestlaufzeit liegt, abhängig vom Institut, zwischen drei und sechs Monaten und eine Maximallaufzeit ist bankabhängig. Für die gesamte Laufzeit verzichtet der Kunde auf die Verfügungsgewalt über den Sparbetrag.

Dieser Umstand ist ausschlaggebend für die im Vergleich zum Sparbuch oder zum Tagesgeldkonto erkennbar höhere Verzinsung. Die Planbarkeit und längere Verfügbarkeit der Anlage wird von der Bank mit höherer Rendite belohnt. Im zweiten Schritt variiert die Zinshöhe abhängig von der Höhe der Einlage. Einfach ausgedrückt: je höher die Einmal-Anlage, desto höher der Zinssatz. Außerdem kann das Festgeldkonto zusätzlich vom Prinzip des Zinseszins profitieren.


Chancen und Risiken beim Festgeld

Der Zinsvergleich präsentiert die Geldanlage Festgeld als attraktive Möglichkeit sein Geld anlegen zu können. Deutlich höhere Zinsen im Geldanlagen Vergleich sind ein klarer Vorteil gegenüber einfachen Sparbüchern und anderen kurzfristig verfügbaren Anlagen. Außerdem sind Festgelder sicher. Die Verzinsung und der Auszahlungsbetrag am Ende der Laufzeit sind garantiert und unterscheiden sich von spekulativen Anlagen, die in Fonds oder Aktien investieren und potenziell höhere Renditen in Aussicht stellen, diese aber nicht garantieren und ein höheres Risiko beinhalten, bis hin zum Totalverlust der Einlage.

Die Festgeldzinsen stehen zu Beginn der Laufzeit fest und bleiben dauerhaft konstant. Hieraus ergibt sich gleichermaßen ein Vorteil, wie ein möglicher Nachteil. Abhängig vom Zeitpunkt zu dem ein Festgeldkonto eröffnet wird, kann die Rendite höher oder niedriger ausfallen. Wer in eine Hochzinsphase abschließt, behält diese hohen Zins über die gesamte Vertragsdauer. Fallen die allgemeinen Zinsen für Festgeld, ist der laufende Vertrag nicht betroffen, steigen die Zinsen beim Festgeld nach Laufzeitbeginn, ist es nicht möglich, von dieser Veränderung zu profitieren. Die Zinsentwicklung im Festgeld ist ein Faktor, der vor Abschluss bedacht und geprüft werden sollte.


Festgeld oder Sparbrief?

festgeldkonto hohe zinsenWer sich mit dem Thema Festgeld beschäftigt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit dem Sparbrief als verwandter Alternative begegnen. Auf den ersten Blick kann der Eindruck entstehen, Sparbrief und Festgeldanlage seien identische Anlagemodelle unter verschiedenen Namen. In der Tat haben die zwei Produkte vieles gemeinsam. Beide Varianten fordern eine einmalige Einlage. Bei beiden wird die angelegte Summe fest verzinst. Sowohl Sparbrief als auch Festgeldkonto sehen für die gesamte Laufzeit keinen Zugriff auf das eingezahlte Geld vor.

Bei genauerer Betrachtung zeigen sich entscheidende Unterschiede. Zum allgemeinen Verständnis sei zuerst erklärt, worum es sich beim Sparbrief handelt. Der Sparbrief ist ein verzinsliches Wertpapier, das von Banken und Sparkassen herausgegeben wird. Bei letzteren ist alternativ von Sparkassenbriefen die Rede. Im Gegensatz zu klassischen Anleihen, wie der Aktie, handelt es sich beim Sparbrief um einen sogenannten kaufmännischen Verpflichtungsschein. Als Schuldverschreibung nennt der Sparbrief eine vereinbarte Summe, die inklusive Zinsen bei Ablauf an einen namentlich Genannten oder seinen Rechtsnachfolger ausgezahlt wird.

Der Sparbrief unterscheidet sich in einigen relevanten Punkten vom Festgeld. An erster Stelle erkennbar ist eine begrenzte Auswahl an Laufzeitmodellen beim Sparbrief. Während Bankkunden Festgeldkonten für wenige Monate abschließen können, finden sich Sparbriefe nur in Jahresrhythmen von zum Beispiel fünf, sechs oder sieben, maximal meist zehn Jahren.

Im Gegensatz zum Festgeldkonto besteht beim Sparbrief nicht die Notwendigkeit einer Kündigung zum Ablauf. Am vereinbarten Datum läuft dieser automatisch aus und ist zuteilungsreif.

Im Umgang mit den Zinserträgen zeigt der Sparbrief die gleichen Möglichkeiten wie das Festgeldkonto: Zinsen können jährlich ausgezahlt oder bis zum Ende der Laufzeit angespart werden. Zusätzlich bietet der Sparbrief das sogenannte abgezinste Modell. Hierbei sind die zu erwartenden Zinserträge vorweggenommen und bei Vertragsschluss vom Kaufpreis abgezogen.

Das heißt zum Beispiel: Ein Sparbrief mit einem Anlagebetrag von 10.000 Euro, einer Laufzeit von zwei Jahren und einer Verzinsung von 1,25 % p.a. schüttet entweder pro Jahr 125 Euro an Zinsen aus oder bildet einen Ablaufbetrag nach zwei Jahren von 10.250 Euro. Zusätzlich unterscheiden sich Sparbriefen ohne Zinseszins und sogenannter thesaurierender Zinszahlung. Bei Letzterer werden die jährlichen Zinsen auf den Sparbetrag aufgeschlagen und gemeinsam mit diesem verzinst. In unserem Beispiel sind aus den 10.000 Euro nach zwei Jahren durch Zinseszins insgesamt EUR 10.251,56 geworden. Beim abgezinsten Modell beläuft sich die Endsumme auf 10.000 Euro, der Ausgabepreis des Sparbriefs liegt bei nur EUR 9.750.

Unterschied zwischen Festgeld und Sparbrief

Ein weiterer relevanter Unterschied zwischen Festgeld und Sparbrief ergibt sich hinsichtlich einer juristischen Einordnung. Sowohl das Festgeld als auch der Sparbrief unterliegen dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz und sind insoweit abgesichert, selbst im Falle einer Bankinsolvenz. Allerdings werden Sparbriefe bei einer Insolvenz nachrangig behandelt. Das heißt, aus einer Insolvenzmasse erfolgt zuerst eine Entschädigung der Inhaber eines Festgeldkontos. Obwohl beide Anleger ihr Geld, zumindest bis zu einer Einlagenhöhe von 100.000 Euro, nicht verlieren, müssen sich Besitzer eines Sparbriefs länger gedulden.

Trotzdem lohnt sich der Sparbrief als Anlage-Variante. Er überzeugt vor allen Dingen durch höhere Renditen im Vergleich zum Festgeld. Im Gegenzug ist er weniger flexibel gestaltbar und üblicherweise mit einer längeren Laufzeit verbunden.


Der richtige Zeitpunkt fürs Festgeldkonto

festgeldkonto anbieter vergleichNeben dem Warum und dem Wo, ist die zentrale Frage wann Festgeld anlegen sinnvoll ist. So selbstverständlich es klingen mag, der erste und wichtigste Faktor betrifft die persönliche finanzielle Situation: Diese muss längerfristig so stabil sein, dass auf den Anlagebetrag ohne Schwierigkeiten und überdurchschnittliches Risiko zu verzichten ist. Eine höhere Rendite sollte nicht dazu verleiten, Geld zu investieren, das mittelfristig benötigt werden könnte. Dies gilt besonders für längerfristige Anlagen. Festgeld ein Jahr anzulegen mag ein vergleichbar überschaubarer Zeitraum sein, kommt es in dieser Zeit zu finanziellen Schwierigkeiten, kann selbst eine kurze Frist eine Belastungsprobe sein. Wer sich vom Festgeldkonto Zinsen verspricht, die andere Geldanlagen im Vergleich deutlich übertreffen, muss noch längere Laufzeiten in Kauf nehmen. Es ist erforderlich, über einige Zeit auf das Geld zu verzichten.

Einige Banken und sogar das Bürgerliche Gesetzbuch bieten grundsätzlich die Möglichkeit, einen Festgeldvertrag vorzeitig zu kündigen, dies ist mit einigem Aufwand und mit Kosten sowie Zinsverlusten verbunden.

Die angesprochene Frage nach dem richtigen Zeitpunkt in Hinblick auf Zinsentwicklung ist für den Laien schwer zu beantworten. Abhängig davon, wie viel Geld und nicht zuletzt wie lange dieses gebunden werden soll, ist es ratsam, sich mit diesem Thema eingehender auseinanderzusetzen oder sich von Fachkundigen beraten zu lassen. Erfahrungsgemäß übersteigt die Rendite, die sich durch die Kombination aus Zinsfestschreibung und Laufzeitbindung ergibt, sogar bei einem niedrigen Eingangszins, jene anderer Geldanlagen, die dauerhaften Zinsschwankungen unterliegen. Je länger die Laufzeit, desto stärker ausgeprägt ist dieser Effekt. Trotzdem sollte vermieden werden, Festgeld langfristig in einer erkennbaren Talsohle der Zinsentwicklung anzulegen.


Wie viel Festgeld ist genug?

Die nächste Frage, die sich Interessenten auf der Suche nach der passenden Geldanlage stellen, ist jene, ab welchem Betrag sich eine Anlage als Festgeld lohnt.

Die Antwort ist auch das Ergebnis eines individuellen Festgeldkonto Vergleichs. Einige Anbieter geben einen Mindestbetrag an, unter dem kein Konto eröffnet werden kann. Während viele Banken keine solche Mindestanlage vorschreiben, liegen sie bei anderen zwischen 500 und 5000 Euro. Eine Obergrenze für die individuelle Anlage ist bei Banken im Inland nicht üblich.

Ausschlaggebend für die Anlage sind in erster Linie die persönlichen finanziellen Verhältnisse. Je höher die Einlage, desto höher üblicherweise, in Kombination mit der Laufzeit, der Zins. Ein Festgeld Zinsvergleich sollte unterschiedliche Modelle nach Einlagenhöhe und Laufzeit beinhalten.

Allgemein gilt, dass Geld auf dem Girokonto nur so weit sinnvoll “geparkt” werden sollte, wie es der persönliche Zahlungsverkehr erforderlich macht. Durch die Inflation verliert es hier auf Dauer an Wert. Ein Tagesgeldkonto ist eine nützliche Ergänzung zum reinen Verkehrskonto. Selbst wenn die Zinsen eines solchen nicht beeindruckend sind, wirken sie der Geldentwertung entgegen. Größere Summen auf dem Tagesgeldkonto vorzuhalten, ist gleichermaßen unproduktiv. Obwohl das Geld hier, vergleichbar dem Girokonto, jederzeit kurzfristig verfügbar bleibt, sprechen die niedrigen Zinsen gegen diese Anlageform. Alles Geld, das über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder Jahren voraussichtlich nicht benötigt wird, ist auf dem Festgeldkonto sicher und gewinnbringend aufgehoben. Als Faustformel nennen Experten eine Grenze zwischen Tagesgeld und Festgeld von drei Monatsgehältern.

Bedeutet Festgeld auch sicheres Geld?

Neben den Faktoren Rendite und Verfügbarkeit spielt die Sicherheit für Anleger eine übergeordnete Rolle. Grade wer Geld über einen längeren Zeitraum anlegt, ohne während der Laufzeit darüber verfügen zu können, will verständlicherweise sicher sein, dass sein Geld am Ende der Laufzeit, wie vertraglich vereinbart, mit Zinsen ausbezahlt wird.

Für Festgeldkonten gilt, was grundsätzlich für alle Anlagemodelle gilt: Deutschland zählt zu den sichersten und stabilsten Ländern der Welt, wenn es um Finanzgeschäfte geht. Als Triple A-Staat bescheinigen internationale Rating-Agenturen Deutschland beste Bonität. Wer sein Festgeldkonto bei einem im Inland ansässigen Institut eröffnet, kann folglich sicher sein, dass sein Geld nicht verloren geht.

Bankeninsolvenz

Das Schreckgespenst der Banken-Insolvenz muss deutsche Kunden nicht beunruhigen. Die EU-Richtlinie zur Einlagensicherung schützt private Anleger zuverlässig, bis zu einer Anlagesumme von 100.000 Euro. Darüber hinaus sichert der freiwillige Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) Privateinlagen.

Und was sagt der Fiskus zum Festgeld?

festgeldkonto kostenlos vergleichenKapitalerträge, also Zinseinnahmen, sind nach deutschem Recht steuerpflichtig. Nach aktuellem Steuerrecht beträgt der Kapitalertragsteuersatz 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 % der Kapitalertragsteuer sowie gegebenenfalls der Kirchensteuer in Höhe von weiteren 8 oder 9 %. Insgesamt liegen die Abgaben zwischen 26,375 % und 27,9951 %.

Die Steuer wird vom Kreditinstitut abgeführt. Für die Abgabe besteht eine Freigrenze, der sogenannte Sparerpauschbetrag. Dieser liegt aktuell (Stand April 2019) bei 801 EUR für Alleinstehende und 1602 EUR für Verheiratete.

In Form eines Freistellungsauftrags wird dieser Freibetrag komplett oder anteilig einem Kreditinstitut zugeteilt und berechtigt dieses, Erträge bis zur Freigrenze ohne Abzug dem Konto gutzuschreiben.

Beispiel: Bei deutschen Banken liegt der Zins im Festgeldvergleich aktuell (Stand: April 2019) bei maximal 0,75 %. Eine Anlage in Höhe von 100.000 EUR erwirtschaftet folglich pro Jahr einen Zinsertrag von 750 EUR liegt für sich genommen knapp unter dem Sparerpauschbetrag für Alleinstehende. Wird der Bank ein Freistellungsauftrag erteilt, entfallen auf die Zinseinnahmen keine Steuern.


Wie eröffnet man ein Festgeldkonto?

Wie die meisten Bankgeschäfte lässt sich das Festgeldkonto bequem online eröffnen. Im Anschluss an einen individuellen Festgeld Vergleich können die erforderlichen Formalitäten meist direkt über die Website des Anbieters abgewickelt werden. Trotzdem bedarf der Vertrag üblicherweise der Schriftform, weshalb unterschriebene Vertragsunterlagen ausgedruckt und auf dem Postweg versandt werden müssen. Außerdem ist eine Legitimation erforderlich. Dies geschieht bei Online-Verträgen meist über das Post-Ident-Verfahren.

  • Post-Ident-Verfahren

Die Authentifizierung per Post-Ident erfolgt in einer lokalen Postfiliale. Die online abrufbaren Anträge umfassen hierfür einen Post-Ident-Coupon. Ein Postangestellter überprüft die Identität des Antragstellers anhand seines Personalausweises und vermerkt diesen Vorgang auf dem Coupon, der mit den weiteren Unterlagen an das Bankinstitut geschickt wird.

Dieses Verfahren ist erprobt und zuverlässig. Im Gegenzug ist es mit zusätzlichem Aufwand verbunden und verzögert den Vertragsabschluss um einige Tage.

  • Video-Ident-Verfahren

Weit fortschrittlicher, unkomplizierter und deutlich schneller als das Post-Ident-Verfahren ist die neue Video-Ident Methode.

Hierbei wird die neutrale Instanz des Postangestellten übergangen und der visuelle Kontakt zu einem Mitarbeiter der Bank hergestellt.

Über eine Webcam am PC, Laptop, Tablet-PC oder am Smartphone wird eine audiovisuelle Verbindung hergestellt. Über das Kamerabild kann in diesem Fall der Personalausweis des Antragstellers kontrolliert und dieser eindeutig identifiziert werden. Gegebenenfalls ist noch der Versand einzelner Antrags-Unterlagen auf dem Postweg erforderlich, oftmals erfolgt die gesamte Abwicklung online.

Im Anschluss an die Vertragsabwicklung kann die Überweisung des Anlagebetrags auf ein vorgegebenes Konto des Bankinstituts stattfinden.

Fällt die Wahl auf eine Filialbank, ist es möglich, einen Vertrag vor Ort in einer Geschäftsstelle abzuschließen.


Zeit ist Geld – das Ende der Laufzeit eines Festgeldkontos

Zum Ende der Laufzeit steht die Anlage mit Zins und Zinseszins abrufbereit zur freien Verfügung und kann üblicherweise auf ein frei gewähltes Konto überwiesen werden. Bei Verträgen mit Banken vor Ort ist prinzipiell eine Barauszahlung möglich.

Wichtig zu beachten ist, ob für das Festgeldkonto zum Ablauf der vereinbarten Anlagedauer eine Kündigungsfrist besteht und was mit der Einlage passiert, wenn sie verstreicht. Bei einigen Banken erfolgt in diesem Fall eine automatische Verlängerung des Vertrags um einen in seinen Bedingungen festgelegten Zeitraum.

Automatische Verlängerung

Zu beachten ist im Falle einer automatischen Verlängerung, dass hierbei der bei Abschluss vereinbarte Zinssatz übernommen wird. Dies kann sich als nachteilig erweisen, wenn die Rendite bei anderen Anbietern in der Zwischenzeit gestiegen ist. Ein erneuter Vergleich lohnt also auch hier.

Festgeldkonten im Ausland

festgeldkonto 2020 2021Nicht erst durch das Internet ist der Finanzmarkt international. Durch den Zugriff auf digitale Informationen und kurze Kommunikationswege sind grenzüberschreitende Anlagen für Privatkunden und Kleinanleger zunehmend interessant.

Wer Festgeld anlegen möchte und verschiedene Festgeldanlagen im Vergleich betrachtet, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auf Angebote aus dem europäischen Ausland stoßen. Diese zeichnen sich nicht selten durch hohe Renditen aus.

Banken in Lettland, auf Malta, in Rumänien, Frankreich oder Italien werben zum Teil mit bis zu zwei Prozent und damit mit mehr als den doppelten Festgeldzinsen im Vergleich zu deutschen Banken. Der Unterschied in der Zinshöhe erklärt sich vor allen Dingen durch das große Interesse ausländischer Banken an ausländischen Investoren. Um bildlich gesprochen, das Geld ins eigene Land zu holen, Locken sie mit im Vergleich höheren Zinsen.

Viele Privatsparer stehen einem Investment im Ausland skeptisch gegenüber. Obwohl bei der Geldanlage Zinsen für viele das wichtigste Merkmal sind, befürchten Interessierte einen höheren Aufwand und vor allen Dingen ein unkalkulierbares Risiko.

Die Vertrauenswürdigkeit einer Bank sollte immer hinterfragt werden, dies gilt ebenfalls für deutsche Anbieter.

Ist die Seriosität unstrittig, spricht wenig gegen eine Geldanlage im europäischen Ausland. Für die praktische Umsetzung gelten im Wesentlichen die gleichen Regeln, wie für Verträge in Deutschland. Der Vertragsabschluss ist meist online möglich und die Ident-Verfahren gleichen sich. In Fragen der Einlagensicherung gelten die beschriebenen europäischen Vorschriften, weshalb in Bezug auf eine Banken-Insolvenz kein größeres Risiko für den Anleger entsteht.

Besonderheiten ergeben sich für Festgeldkonten im Ausland hinsichtlich deren Besteuerung. Während wie beschrieben deutsche Banken die Kapitalertragsteuer oberhalb eines vorhandenen Freistellungsauftrags automatisch an die Finanzbehörden abführen, geschieht dies bei ausländischen Banken nicht. In diesem Fall ist der Anleger selbst in der Pflicht. Zinserträge müssen folglich bei der jährlichen Einkommenssteuererklärung angegeben und versteuert werden. Hierbei gelten die gleichen Steuersätze, die auch bei der automatisierten Versteuerung im Inland angewandt werden.

Es kann vorkommen, dass die nationalen Bestimmungen im europäischen Ausland ihrerseits eine Besteuerung vorsehen. Mit zusätzlichem Aufwand lässt sich dies umgehen oder zumindest können Abgaben rückerstattet werden.

Info

Im ersten Schritt sollte der ausländischen Bank die deutsche Steuerpflicht nachgewiesen werden, wozu üblicherweise die Bescheinigung der Ansässigkeit ausreicht. Ist dies erfolgt, werden Kapitalerträge nach dem Doppelbesteuerungsabkommen mit einem verringerten Satz versteuert. Dieser liegt in vielen Fällen bei 0 Prozent, womit die Gleichstellung erreicht wäre. Bei Anlagen in einigen Ländern kann der verminderte Steuersatz über 0 % liegen. Ist dies der Fall müssen die Abgaben in der Steuererklärung geltend gemacht und meist vollständig verrechnet werden.


Das Wichtigste zum Festgeldkonto auf einen Blick

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Geld gewinnbringend anzulegen. Jede dieser Varianten und jedes verbundene Finanzprodukt hat individuell zu bewertende Vorteile und Nachteile. Das gilt ebenfalls für das Festgeldkonto.

Vorteile des Festgeldkontos

  • Höhere Rendite als klassische Sparbücher
  • Gleichbleibender Zins über die gesamte Laufzeit
  • Planbare Zinserträge
  • Flexible Gestaltung in Anlagebetrag und Laufzeit
  • Verträge mit Banken im europäischen Ausland bieten höhere Zinsen
  • Einlagen gesichert durch EU-Richtlinie zur Einlagensicherung bis mindestens 100.000 Euro
  • Keine Einrichtungskosten oder Kontoführungsgebühren
  • Bequem online abzuschließen

Nachteile des Festgeldkontos

  • Geld während der gesamten Laufzeit nicht verfügbar

Die Nadel im Heuhaufen – wie findet man die richtige Festgeldanlage?

Deutsche Bank FestzinsSparen, Commerzbank Festgeld, Postbank Kapital plus, Sparkassen Festgeldkonto – die meisten der knapp 2.000 Kreditinstitute in Deutschland bieten ihren Kunden die Möglichkeit einer festverzinslichen, zeitlich begrenzten Anlage. Egal ob Filialbank vor Ort oder klassische Online-Bank, Festgeldkonten gehören zum Standard.

Hier auf Anhieb die richtige Wahl zu treffen erweist sich als schwere Aufgabe. Wie erläutert, kommen allein in Fragen der Sicherheit alle nationalen sowie zumindest Institute aus dem europäischen Ausland in Frage.

Als erstes gilt es auf der individuellen Suche jene Angebote auszuwählen, die den persönlichen Anforderungen entsprechen. Ausschlaggebend sind hierbei Anlagebetrag und Laufzeit.

Unter den grundsätzlich in Frage kommenden Angeboten ist das Hauptaugenmerk die Rendite. Neben den reinen Zinsprozenten bieten einige Banken einen Neukundenbonus, der bei vielen Banken bis zu 50 Euro, gelegentlich bis zu 100 Euro und selten mehr als 100 Euro, abhängig von Anlage und Laufzeit, betragen kann. Grade bei kleineren und kürzeren Festanlagen muss eine solche Prämie in einen Zinsvergleich einbezogen werden.

In den allgemeinen Konditionen unterscheiden sich die einzelnen Anbieter nicht wesentlich. Allgemein üblich ist es so zum Beispiel, dass die Zinsen jährlich ausgezahlt werden. Hierzu dient ein Referenzkonto. Zu beachten ist, dass sich Angaben zum Effektivzins üblicherweise auf ein Berechnungsmodell beziehen, bei dem Zinserträge erneut investiert werden.

Kommen Anlagen im europäischen Ausland infrage, ist trotz genannter Einlagensicherung zusätzlich anhand der Bonität des jeweiligen Landes zu differenzieren. Angegeben werden hier die Klassen der großen Ratingagenturen, die zwischen “Beste Bonität” (AAA), “Sehr gute Bonität” (AA+ bis AA-) und “Mittlerer Bonität” (BBB+ bis BBB-) unterscheiden. Angebote in der Klasse “Unterdurchschnittliche Bonität” (BB+ bis BB-) finden sich in Europa derzeit nicht.

Post-Ident

Zusätzlich ist die praktische Vertragsabwicklung ein Unterscheidungskriterium. Das Post-Ident-Verfahren bildet hier den Standard. Eine Konzentration auf Unternehmen, die Video-Ident anbieten, schränkt die Auswahl zusätzlich ein und kann zwischen ansonsten gleichwertigen Angeboten eine Entscheidung erleichtern.


Fazit

Wer sich außergewöhnliche Wünsche verwirklichen will, sich Gedanken um die persönliche finanzielle Zukunft macht oder nur verhindern möchte, dass sein Gehalt auf dem Girokonto durch Inflation an Kaufkraft verliert, begibt sich früher oder später auf die Suche nach einer geeigneten Geldanlage.

Während das Girokonto im Alltag heute unverzichtbar ist, bieten andere Anlageformen deutlich höhere Renditen. Eine dieser Anlagemöglichkeiten ist das Festgeldkonto. Ein Festbetrag wird zu einem Festzins über eine feste Zeit angelegt und ist in dieser Zeit für den Kunden nicht verfügbar. Im Gegenzug erhält er eine kalkulierbare Rendite, die deutlich über jener eines klassischen Sparbuchs liegt und das beliebte Tagesgeldkonto meist übertrifft.

Grade über längere Laufzeiten ist das Festgeldkonto eine sinnvolle, rentable und sichere Möglichkeit, ungenutztes Guthaben einzusetzen. Hohe Renditen versprechen Anlagen im europäischen Ausland. Dank europäischer Sicherungsvorschriften und unkomplizierter Online-Kontoeröffnung steht einem Auslandsinvestment grundsätzlich nichts im Wege.

Festgeldkonto Vergleich 2020 - Hohe Renditen im Überblick!