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Prepaid Tarif: Flexibel unterwegs auch ohne Vertrag!


Den besten Prepaid-Handy Tarif finden

prepaid tarif testPrepaid-Tarife halten sich neben den Festverträgen als feste Bestandsgröße auf dem Markt etabliert. 2019 haben 24,7 Prozent aller Mobiltelefonnutzer einer Erhebung des statistischen Bundesamts zufolge einen Prepaid-Tarif. Da Prepaid-Tarife flexibel kündbar sind, ermöglichen sie eine bessere Kostenkontrolle als dauerhaft geschlossene Handyverträge. Insbesondere für Kinder, ältere Senioren und budgetbewusste Menschen kann es sich also lohnen, anstelle eines Handyvertrags einen Prepaid-Tarif abzuschließen.

Der nachfolgende Ratgeber kann helfen, anhand von Fakten eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen, indem er die wichtigsten Fragen rund um den Kauf sowie die Benutzung von Prepaid–Handykarten beantwortet.

Definition: Was ist ein Prepaid Tarif und welche Vorteile bringt er mit?

Das Wort „prepaid“ bedeutet übersetzt „im Voraus bezahlt“. Ein Prepaid-Tarif bedeutet also, im Voraus ein bestimmtes Guthaben für das eigene Smartphone zu erwerben. Diese Art Guthaben kann ein Kunde nutzen, um mit seiner dazugehörigen Prepaid-Karte zu telefonieren, SMS zu versenden oder im Internet zu surfen.

Im Gegensatz zu Langzeit-Verträgen bieten diese Prepaid-Tarife viele Vorteile: Einerseits sind sie an keinen langzeitigen Vertrag gebunden, sondern lassen sich jederzeit stilllegen oder ganz kündigen. Eine hohe Mobilfunk-Abrechnung tritt bei einem günstigen Prepaid-Tarif nicht auf, da die Ausgaben auf den zuvor eingezahlten „Aufladebetrag“ begrenzt sind. Gleichzeitig verfällt das aufgeladene Guthaben nicht. Selbst bei Beendigung des Prepaid-Vertrags haben die Nutzer in aller Regel einen Anspruch, das restliche Guthaben vom Anbieter ausgezahlt zu bekommen.

Flexible Prepaid Angebote

Als großer Vorteil gegenüber den festen Handyverträgen erweist sich die hohe Flexibilität. Nutzern steht es frei, monatlich eine beliebige Anzahl an Paketen zu- oder abzubestellen. Dennoch müssen sie auf zusätzliche Leistungen wie etwa eine Allnet-Flat oder unbegrenztes Datenvolumen nicht verzichten. Denn viele LTE-Tarife im D-Netz bieten bestmöglichen Empfang sowie ausreichend Surfvolumen.

Bringt es auch Nachteile mit sich, ein Prepaid Handy zu kaufen?

prepaid tarif vergleichAuf den ersten Blick können sich viele Kunden aufgrund der Flexibilität sowie der vollen Kostenkontrolle auch auf lange Sicht für einen Prepaid Vertrag begeistern. Nicht vergessen werden sollte allerdings, dass es sich letztendlich doch um einen Prepaid-Vertrag ohne feste Laufzeit handelt. Alle Vorteile, die der Verbraucher genießt, hat der Provider auf der anderen Seite ebenfalls. Das bedeutet: Notfalls-Handys oder Prepaid-Karten, die nicht regelmäßig genutzt werden, kann der Provider ohne Angabe von Gründen mit einer vierwöchigen Frist deaktivieren.

Auch wer seine Prepaid Internet Flat regelmäßig gebraucht, ist nicht zu 100 Prozent vor einer vorzeitigen Kündigung geschützt. Ausschlaggebend sind letztendlich die genannten AGB, welche den Provider zur kurzfristigen Kündigung befähigen. Dasselbe Recht kann sich ein Provider übrigens bei zusätzlichen Optionen ohne vorherige Ankündigung herausnehmen. Eine vollendete Kündigung bedeutet für den Verbraucher in doppelter Hinsicht ein großes Ärgernis: Das Restguthaben kann infolge der Kündigung verfallen, hinzu kommt der organisatorische Aufwand. Anschließend muss der Nutzer schlimmstenfalls nach wenigen Monaten einen weiteren Handytarife Vergleich vornehmen, um sich einen neuen Prepaid Tarif zuzulegen.

Wie funktionieren Prepaid Tarife?

Prepaid-Tarife funktionieren nach einem einfachen Prinzip. Handelt es sich um einen gewöhnlichen Handy-Prepaid-Tarif, basiert dieser auf einem aufgeladenen Guthaben. Dieses Guthaben auf der SIM-Karte ist über einen unbegrenzten Zeitraum verfügbar, sodass Kunden dieses langfristig zum Telefonieren, Surfen oder SMS schreiben verbrauchen können. Postpaid-Tarife wiederum sind an eine monatliche Rechnung gekoppelt, die der Anbieter für seine Tarife bereitstellt. Vom Prinzip her ähnelt solch ein Postpaid-Tarif einem festen Handyvertrag, wobei der Nutzer ihn flexibler kündigen oder wechseln kann. Als nachteilig empfinden hierbei viele Menschen die festgelegte Grundgebühr, weshalb sich viele Kunden von vornherein lieber dafür entscheiden, eine Prepaidkarte aufzuladen. Sie empfinden es als nachteilig, dass die Grundgebühr selbst bei weniger Leistung immer gezahlt werden muss.

Tatsächlich steckt hierbei aber der Teufel im Detail. Wer genau hinsieht, merkt schnell: Prepaid-Tarife müssen nicht unbedingt günstiger im Preis sein. Da in den günstigen Handytarifen ohne Vertrag jede Gesprächsminute abgerechnet wird, kann selbst der vermeintlich beste Prepaid Tarif irgendwann zur Kostenfalle erwachsen. Insbesondere der Datenverbrauch entpuppt sich hierbei als Stolperfalle. Durch die fehlende Transparenz fällt es schlichtweg schwerer, das verbrauchte Datenvolumen nachzuvollziehen. Wer nicht detailliert mit informatischen Vorgängen vertraut ist, kann nach einer Weile nicht genau einschätzen, wieviel Megabyte Datenvolumen eine Internetseite verbraucht. Aus diesem Grund fassen viele Anbieter einzelne Angebote zu einem Paket zusammen, um die Kosten für einzelne Leistungen insgesamt überschaubarer und transparenter zu gestalten.

Ist ein Prepaid Tarif automatisch besser als ein fester Vertrag?

prepaid tarif wechselnDie beste Prepaid Karte muss nicht unbedingt besser sein als ein mit einem Anbieter geschlossener fester Mobilfunkvertrag. Stattdessen bringen beide Optionen ihre spezifischen Vor- und Nachteile mit. Vieltelefonierer und sicherheitsbewusste Menschen sprechen sich aufgrund ihrer persönlichen Eigenschaften oft eher für einen Vertrag aus. Hingegen können sich flexibel orientierte und preisbewusste Verbraucher eher mit einem Prepaid Tarif anfreunden. Auch Nutzer, die auf eine monatliche Grundgebühr verzichten wollen, zahlen bei einem 10 GB Prepaid Tarif lediglich die Summe, die sie wirklich verbrauchen.

Prepaid bietet mehr Transparenz

Insgesamt erweist sich ein Prepaid Handy ohne Vertrag oftmals als bessere Lösung für diejenigen, welche ein kostensparendes „Notfall“-Handy benötigen. Dies trifft beispielsweise ebenfalls auf Kinder und Jugendliche zu. Falls diese erstmals ein Handy nutzen und nicht gleich vertragsgebunden sein wollen, kann ein Prepaid-Tarif sinnvoll erscheinen.

Lassen sich Prepaid Handy Tarife mit einer Multi-SIM kombinieren?

Eine Multi-SIM bietet allein schon durch ihre Beschaffenheit weitaus mehr, als eine ins Smartphone eingelegte SIM-Karte. Diese häufig mit zwei SIM-Karten bestückten Handys bieten Abhilfe für all diejenigen, welche beruflich und privat auf einem Gerät erreichbar sein wollen. Anstelle mit einer Nummer permanent erreichbar zu sein und alle Funktionen auszuüben, lassen sich die Optionen bei einer Dual-SIM auf mehrere Tarife aufteilen. Hierzu gibt es dann den jeweils passenden Prepaid Tarif von D1, Congstar oder einem anderen Anbieter. Somit können Verbraucher beispielsweise mit einer Sim-Karte fortwährend telefonieren oder SMS versenden.

Mit dem anderen Prepaid Tarif surfen sie günstig mit einem großen Datenvolumen im Internet. Letztendlich kann ein Kunde mit solch einer Option viel Geld sparen. Aus diesem Grund bieten viele Anbieter Dual-Sim Karten nicht als Prepaid- oder Vertragsoption an. Gleichzeitig ist es selbstverständlich auch bei einem Dual- oder Multi-SIM Tarif entscheidend, vor dem Kauf die Kosten genau durchzurechnen.

Ähnlich wie bei dem Prepaid Vertrag unterscheiden sich die Angebote von Anbieter zu Anbieter. Unternehmen wie O2 oder Vodafone geben lediglich bis zu 3 SIM-Karten an einen Kunden aus. Dementgegen zeigt sich etwa die Telekom mit bis zu 11 Multi-Simkarten inklusive Hauptkarte weitaus großzügiger.

So unterschiedlich die Optionen ausfallen, so verschieden sehen die monatlichen Kosten aus. Der Preis für eine weitere SIM-Karte variiert. Er kann von einer monatlichen Zahlung zwischen 4 und 6 Euro bis zu einer Einmalzahlung von 40 Euro je zusätzlicher SIM-Karte reichen. Wer viel Glück hat und gründlich recherchiert, kann manchmal ein Inklusiv-Feature ohne weitere Fixkosten erhalten. Da diese Features aber fast ausschließlich an feste Verträge gekoppelt sind, tauchen sie zusammenhängend mit Prepaid Sim-Karten weniger auf.

Prepaid-Tarife im Check: Welcher passt zu mir?

prepaid tarif kosten sparenJeder Mobilfunknutzer stellt an einen Vertrag unterschiedliche Anforderungen. Während der eine viel und gern national oder international telefoniert, möchte der andere im Netz surfen. Wer sich also für einen Prepaid-Tarif interessiert, sollte im Vorfeld seine Bedürfnisse klar definieren. Auf dieser Basis gilt es, den für sich passenden Tarif zu wählen.

An erster Stelle steht dabei die Auswahl der verfügbaren Prepaid-Optionen. Für Vieltelefonierer bietet es sich an, einen klassischen Allnet-Tarif zu wählen. Diese Flat deckt alle wichtigen Bedürfnisse in Punkto Telekommunikation ab und ist beispielsweise bei nachfolgenden Anbietern erhältlich:

  • Aldi (O2/E-Plus)
  • Telekom (D1-Netz)
  • Vodafone (D2-Netz)
  • Telefonica (O2)

Diese unterschiedlichen Anbieter stehen mit ihren Angeboten in direkter Konkurrenz zueinander. Ist die Wahl auf einen Anbieter gefallen, können weitere Eigenschaften die Tarifauswahl zusätzlich einschränken:

  • Monatlicher Grundpreis
  • Verfügbares Datenvolumen
  • Kündigungsfristen
  • Spezialangebote (beispielsweise für Kinder)
Kostenlose Prepaid Karten

Verbraucher, die lediglich gelegentlich im Netz surfen und wenig telefonieren, weisen andere Bedürfnisse als Vielnutzer auf. Sie benötigen und brauchen lediglich einen Tarif, um für andere erreichbar zu sein. Da sie dafür möglichst wenig Budget ausgeben möchten, suchen sie nach einer kosteneffizienten Lösung. Manche Anbieter bieten für eben jene Gelegenheitsnutzer kostenlose Prepaid-Karten an.

Der Kunde zahlt hierbei lediglich einen einmaligen Preis für die SIM-Karte. Zusätzlich erhält er zumeist kostenlose Freieinheiten für SMS oder zum Telefonieren.

Die mittlere Variante zwischen Vieltelefonierer und Gelegenheitsnutzer umfasst für einen bestimmten Zeitraum ein bestimmtes Kontingent an Basisleistungen. Solch Volumentarif kommt insbesondere Verbrauchern zugute, die nur wenige Stunden im Monat telefonieren. Zu sehr günstigen Modalitäten bieten etwa Galeria Mobil im Telefonica-Netz sowie Rossmann im Vodafone-Netz solch einen Volumentarif an.

Wie unterschieden sich die besten Prepaid Tarife?

Was die Angebotsvielfalt angeht, ist die Auswahl an Tarifen mittlerweile schier unendlich. Ein Kunde kann so durchaus die Übersicht verlieren, welcher Tarif sich wirklich lohnt – und welcher nicht. Wichtig bei Prepaid-Tarifen erscheint in erster Linie der Vertragspartner. Hierbei handelt es sich um den Anbieter, bei dem der Vertrag abgeschlossen wird. Wer seine Prepaid Karte bei einem großen Anbieter kaufen möchte, kann sich zwischen den Netzbetreibern der Telekom, Vodafone und Telefonica entscheiden. Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Anbieter ihre Tarife zu identischen Konditionen verkaufen.

  • Die Telekom Mobilpaid Tarife bieten ihren Kunden zumeist ein Startguthaben von 10 Euro, das bei Vodafone und O2 teilweise oder gänzlich fehlt.
  • Die monatliche Grundgebühr ist bei den populärsten Anbietern relativ breit aufgestellt. So bemisst sich diese bei der Telekom tarifabhängig zwischen 3 und 27 Euro.  Vodafone bietet online oder im Geschäft ähnliche Konditionen mit Preisspannen zwischen 5 und 23 Euro an. Bei O2 indes finden sich bei nahezu allen Prepaid-Tarifen flexible Flatrates. Mit diesen kann der Verbraucher zum Festpreis unbegrenzt telefonieren.
  •  Das verfügbare Internetvolumen ist ein weiterer gewichtiger Faktor, welchen die Anbieter in ihren Tarifen zu unterschiedlichen Preisen festlegen. Beim günstigsten Prepaid Tarif bekommt der Kunde lediglich ein Datenvolumen von 50 MB. Diese Leistung reicht für Vielsurfer nicht aus, um damit über den Zeitraum von einem Monat zu kommen. Deshalb entscheiden sich viele Verbraucher direkt für ein größeres Inklusiv-Datenvolumen zwischen 1,5 und 5 GB. Vielsurfer finden bei Vodafone einen Tarif mit einem Surfvolumen von 10 GB, sodass sie ausreichend Kapazitäten zum Streamen für unterwegs haben.

Welches sind die besten Prepaid Tarife der Discounter?

Zunächst brachten die auf dem Markt größten Anbieter wie die Telekom oder Vodafone Prepaid-Tarife in Umlauf. Anschließend zogen die Discounter wie Aldi oder Tchibo irgendwann mit eigenen Angeboten nach. Vonseiten der Kunden wurden diese zunächst kritisch beäugt. Schließlich haben Discounter in der breiten Öffentlichkeit den Ruf, minder qualitative Angebote auf den Markt zu bringen. Tatsächlich stellen die Tarife mancher Discounter immer noch kein schnelles LTE-Netzwerk zur Verfügung. Allgemein unterscheiden sie sich aber im Leistungsumfang ansonsten nicht sonderlich von den Prepaid-Tarifen renommierter Mobilfunkanbieter.

Bei der Wahl des besten Discounter-Tarifs kann ein Tarif-Vergleich auf einer unabhängigeren und seriösen Vergleichsseite wie Check24 helfen. Bei der Wahl des persönlich besten Prepaid Tarifs im Vergleich entscheiden hauptsächlich die nachfolgenden Faktoren:

  • Enthaltenes Guthaben
  • Aktivitätszeitraum
  • Gesprächspreise
  • SMS-Preise
  • LTE

Hierbei sagt das enthaltene Guthaben aus, bis zu welchem Betrag die Prepaid-Karte aufgeladen ist. Üblicherweise beläuft sich das Startguthaben auf eine Höhe zwischen 5 bis 10 Euro.

Außerdem lassen sich bei der Wahl eines geeigneten Discounter-Tarifs die Gesprächspreise pro Minute miteinander vergleichen. Diese kosten regulär nicht unter 6 Cent und selten über 11 Cent pro Minute. Gleichzeitig müssen hohe Gesprächspreise nicht zwangsläufig ein Ausschlusskriterium für wenig telefonierende Kunden sein.

Ein ähnliches Prinzip gilt für die jeweils pro Nachricht abgerechneten SMS-Preise. Insbesondere seit Beginn der sozialen Kanäle sowie den kostengünstigen Messenger-Angeboten rücken SMS-Preise als Kaufkriterium bei den Prepaid Tarifen im Vergleich immer stärker in den Hintergrund. Sie betragen anbieterabhängig zwischen 6 und 9 Cent pro Nachricht.

Übertragungsqualität

Ein weiteres wichtiges Kriterium stellt die Übertragungsqualität dar. Einen enormen Vorteil bieten die Tarife, welche eine LTE-Übertragung gewährleisten.  Unterwegs ermöglicht diese vierte Handygeneration bei gutem Handyempfang qualitativ hochwertiges Surfen, Musik hören oder Telefonieren bei optimaler Netzabdeckung.

Lohnt sich ein Handy-Kauf gemeinsam mit einer Prepaid-Karte?

prepaid tarif anbieter gratis vergleichenStatistisch betrachtet legen sich ältere und jüngere Smartphone-Nutzer alle 30 Monate ein neues Gerät zu. Meist stecken Prestige-Gründe dahinter, eher selten nennen Verbraucher technische Defekte oder veraltete Software als Ursache. Viele von ihnen entscheiden sich dafür, mit einem neuen Gerät eine neue Prepaid-Karte zu erwerben. Die Option bietet den Käufern wie selbstverständlich die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen ohne größere Unkosten an technisch neue Smartphones zu gelangen.

Selbstverständlich wissen die Anbieter um diese Tatsache. Deshalb offerieren diese vermehrt Smartphones im Bündel mit einem dazugehörigen Prepaid-Vertrag. Doch die vermeintlich günstigere Option muss auf Dauer nicht unbedingt wirklich die Bessere sein: Oftmals kosten die Smartphones im freien Handel deutlich weniger als bei einer ein- oder zweijährigen Ratenzahlung. Hinzu kommt, dass das Gerät oftmals ausschließlich mit der dazugehörigen SIM-Karte genutzt werden kann. Ist die Vertragsdauer abgelaufen, kann es daher oftmals notwendig sein, das Handy mit einem Code zu entsperren. Schon vorher kann es problematisch werden, sobald sich ein Verbraucher für einen Prepaid-Wechsel entscheidet. Manchmal kann er das gebuchte Smartphone mit keiner anderen Sim-Karte nutzen. Insbesondere für junge und technikbegeisterte Menschen gilt es zu überlegen, ob sich der Bundle-Kauf gemeinsam mit einer ergänzenden Prepaid-Karte langfristig rentiert.

Worauf sollten Verbraucher vor dem Abschluss eines Prepaid-Tarifs achten?

Viele Nutzer entscheiden sich vorschnell für eine günstige Prepaid-Karte, anstelle die Entscheidung wohlüberlegt zu treffen. Zwar mag ein günstiger Handytarif keine lebenslange Bindung bedeuten, doch sollte die Wahl wohlüberlegt sein. Schließlich ist es mehr als ärgerlich, nach nur wenigen Monaten Nutzungsdauer in einen anderen Tarif wechseln zu müssen.

Zunächst steht vor dem Erwerb einer neuen Prepaid-Handykarte die Frage im Raum, was mit der bisher genutzten Rufnummer passiert. Denn ein Großteil der Nutzer ist bestrebt, trotz neuer Prepaid-Sim-Karte die gewohnte Rufnummer beizubehalten. Viele Anbieter bieten heutzutage eine Portierung an. Diese ermöglicht es, die eigene Rufnummer unkompliziert in den neuen Tarif mitzunehmen. Bis dieses Verfahren abgeschlossen ist, kann ein Verbraucher üblicherweise mit einer vorübergehend eingerichteten Rufnummer kommunizieren. Diese Dienstleistung ist allerdings nicht kostenlos. Zumeist berechnet ein Anbieter ein Beabeitungsentgelt in Höhe von 25 Euro. Als Maximalbetrag wird ein Entgelt von 30,72 Euro fällig. Dieser Betrag gilt laut Beschluss der Bundesnetzagentur als gesetzlich festgelegte Obergrenze.

Abrechnungszeitraum

Wer auf eine Prepaid-Sim-Karte umsteigt, sollte weiterhin den Abrechnungszeitraum im Blick behalten. Während Anbieter früher einmal pro Monat alle 30 bzw. 31 Tage abgerechnet haben, stellen viele inzwischen alle vier Wochen eine Rechnung aus. Für Verbraucher ist dies eine nicht unerhebliche Änderung, da sie mit steigenden Kosten und anderen Abrechnungszeiträumen einhergeht.

Gibt es Prepaid-Tarife für Kinder?

Für Kinder und Jugendliche stellt ein Handy mit Tarif einen wichtigen Bestandteil ihres eigenen Lebens dar. Mehr noch als die Erwachsenen identifizieren sich Kinder und Jugendliche mit einer bestimmten Marke und integrieren das Smartphone in ihren Alltag. Doch die Zeiten, in denen ein Minderjähriger einer Prepaid-Karte erwerben konnte, sind vorbei. Heutzutage dürfen seit der Gesetzesänderung im Jahr 2017 ausschließlich volljährige Erwachsene mit Personalausweis eine Prepaid-Karte erwerben.

Diese Entscheidung fällt der Gesetzgeber, um die Telekommunikationsbranche vor kriminellen und terroristischen Machenschaften zu schützen. Letztendlich bleibt Kindern und Jugendlichen nur noch die Option, einen Prepaid Vertrag über ihre Eltern abzuschließen. Diese Erziehungsberechtigten ziehen eine günstige Prepaid Karte häufig dem festen Mobilfunkvertrag vor. Denn insbesondere Kinder neigen dazu, nicht allzu sehr auf die monatlichen Kosten zu achten, wodurch sie schnell in eine Schuldenfalle geraten.  Dank einer Prepaid Telefonkarte stürzen sich die Jugendlichen nicht länger in Kostenfallen – schlimmstenfalls ist das Guthaben aufgebraucht, sodass keine weiteren monatlichen Kosten mehr entstehen.

Spezielle Kindertarife gibt es jedoch bei keinem Anbieter zu finden. Vielmehr kann es sinnvoll sein, für den Nachwuchs einen normalen Basis-Tarif mit beispielsweise 100 Freiminuten sowie mehreren Gigabyte Datenvolumen zu erwerben. Die Kosten für solch einen Tarif sind auf wenige Euro im Monat begrenzt. Dennoch steht den Kindern ein großzügiges Volumen zur Verfügung. Abhängig vom Alter kann es sinnvoll sein, auf eine andere Prepaid Datenkarte mit umfangreicheren Leistungen umzusteigen.

Welchen Prepaid-Tarif im Ausland nutzen?

Vor 2017 waren die Konditionen im Ausland relativ unterschiedlich. Manche Anbieter legten ihre Grenzen willkürlich fest, sodass die Konditionen nicht einheitlicher Natur waren. Seit 2017 müssen sich alle Anbieter jedoch nach der sogenannten „EU-Roaming-Verordnung“ richten. Diese schreibt vor, dass alle Verbraucher im EU-Ausland sowie einzelnen Ländern wie Island und Norwegen zu identischen Konditionen wie in Deutschland ihr Mobilfunknetz nutzen. Konkret bedeutet dies: Der Kunde kann sein Internetguthaben auf der Prepaid-Karte in Frankreich ebenso wie in Belgien nutzen.
Er zahlt letztendlich trotzdem lediglich den deutschen Minutenpreis. Von Deutschland geführte Auslandstelefonate schließt diese Regelung wiederum nicht ein, sodass für solch ein Gespräch weitere Kosten anfallen.

Hinsichtlich dieser Regelung reguliert jeder Anbieter seine Preise nach wie vor selbst. Hier macht es durchaus Sinn, sich über die jeweiligen Auslandspreise beim gewünschten Provider zu informieren.

Prepaid Tarife mit Handy online oder vor Ort kaufen?

Verbraucher stehen nach der Wahl ihres favorisierten Prepaid Tarifs ohne Grundgebühr vor der Entscheidung, diesen online oder vor Ort im lokalen Geschäft zu erwerben. Beide Varianten bringen spezifische Vor- und Nachteile mit. Wer gerne einen der großen Discounter vor Ort wirtschaftlich unterstützen möchte, sollte seine Handy Karte bei einem Prepaid Anbieter um die Ecke kaufen. Wer vor Ort sucht, hat den Vorteil, die jeweiligen Angebote persönlich in Augenschein nehmen zu können.

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Es ist in jedem Falle ratsam, eine kompetente Beratung in Anspruch zu nehmen, um die jeweiligen Stärken und Schwächen des Tarifs kennenzulernen. Insgesamt fällt der Kaufprozess im Vergleich zum Online-Handel erheblich schneller aus. Da vor Ort eine Bonitätsprüfung stattfindet, werden die Daten gespeichert und der Verbraucher kann das Prepaid Smartphone sofort einsetzen. Lediglich die Freischaltung der lokalen Prepaid Angebote kann einige Stunden dauern. Zumeist vergeht weniger als ein halber Tag, ehe die Sim Karte aktiviert ist.

Der Online-Erwerb einer Option aus dem Prepaid Vergleich dauert erheblich länger. Nach dem Kauf muss sich der Verbraucher einige Tage gedulden, ehe die neue D2 Prepaid Handykarte mit der Post bei ihm eintrifft. Darüber hinaus bestehen manche Anbieter auf zusätzliche Maßnahmen wie etwa der Alters- und Identitätsverifizierung. Dennoch ist die Angebotsvielfalt im Online-Handel keinesfalls mit den zumeist überschaubaren Angeboten der Einzelhändler vergleichbar. Wer den besten Prepaid Tarif mitsamt Extras und Besonderheiten sucht, kann online in aller Ruhe recherchieren.

Weiterhin lassen sich alle aktuellen Handytarife ohne Vertrag detailliert  miteinander vergleichen. Zeitlich ist dieser Prozess durchaus aufwendig und kann mehrere Stunden beanspruchen. Doch dafür lässt sich durch den Preisvergleich der Handytarife ein passendes Angebot finden. Ein weiteres Plus besteht für den Verbraucher darin, bei manchen Portalen keine Bonitätsprüfung ablegen zu müssen.

Wie lassen sich Prepaid-Karten aufladen?

Durch eine Aufladung lässt sich eine Prepaid-Karte langfristig nutzen. Die Möglichkeiten, neues Guthaben auf die Handy-Sim-Karte zu laden, sind vielseitig. Dank der verschiedenen Kooperationspartner steht es Verbrauchern frei, in Geschäften wie Lottoläden, Supermärkten, Tankstellen, Elektronikgeschäften oder Mobilfunkshops die günstige Prepaid-Karte aufzuladen. Anstelle der früher üblichen Rubbelkarten mit sichtbarem Zahlencode sind die Modalitäten inzwischen deutlich bequemer.

Heutzutage benötigen die Kunden lediglich einen Code, den sie auf den entsprechenden Seiten ihres Mobilfunkanbieters eingeben. Mitunter vergeben auch Bankautomaten solche Codes. Dies erweist sich insbesondere für die Kunden, die derzeit kein lokales Geschäft in der Nähe vorfinden, als praktisch. Auch kann der Kunde optional die gewünschte Höhe an Guthaben bequem per Lastschrift oder Überweisung über das Girokonto oder seine Kreditkarte aufladen.

Wie kann man das Prepaid Guthaben abfragen?

Bei regelmäßiger Nutzung kann es schwer sein, zu jeder Zeit das verbleibende Restguthaben der Prepaid Karte im Kopf zu behalten. Bei Unsicherheiten gibt es prinzipiell mehrere Optionen, um sich schnell und einfach über den Guthabenstand zu informieren: entweder durch bestimmte Tastenkürzel oder durch eine vom Anbieter bereitgestellte Nummer. So können Telekom-Kunden beispielsweise mithilfe des Tastenkürzels *100# ihr aktuelles Guthaben in Erfahrung bringen oder kostenfrei die 2000 wählen. Andere Anbieter wie Fonic, Blau.de oder Lidl Connect bieten eine Abfrage über die Kurzwahl *101# an.

Ist es möglich, das auf die Karte aufgeladene Prepaid Guthaben zu überziehen?

Im Vergleich zu vertraglich geregelten Handytarifen soll eine Prepaid Karte in erster Linie dazu dienen, feste Kosten sowie Negativbeträge beim Kunden zu vermeiden. Unter bestimmten Umständen konnten jedoch in der Vergangenheit immer wieder negative Beiträge auf einer Smartphone Prepaid Karte verbucht werden. Dies konnte etwa bei einem bestehenden Zeitguthaben der Fall sein, indem der Anbieter dem Kunden Extragebühren für ein Gespräch berechnete.  Weiterhin konnten monatliche Festgebühren, die trotz eines aufgebrauchten Guthabens weiterliefen, den Kunden ein Minussaldo auf dem Konto verschaffen.

Im Jahr 2013 schob die deutsche Rechtsprechung diesen Diskrepanzen jedoch einen Riegel vor:  Die Landgerichte aus Frankfurt am Main sowie München beschlossen, dass Prepaid-Kunden für Minusbeträge auf ihren Konten gegenüber den Anbietern finanziell nicht aufkommen müssen.  Die Gerichte begründeten diese Entscheidung mit dem Sinn und Zweck einer Prepaid Karte. Dieser sei mit derartigen Bestimmungen nicht vereinbar. Insofern ermöglicht ein aufgeladenes Prepaid-Guthaben, sofern  es keinem monatlichen Festpreis unterliegt, stets die volle Kostenkontrolle und größtmögliche Transparenz.

Was tun, wenn die Prepaid Karte defekt ist?

Manchmal kommt es vor, dass eine Prepaid Karte nach einer gewissen Nutzungsdauer nicht länger wie gewünscht funktioniert. Wer betroffen ist, hat in aller Regel keine Probleme, die defekte Karte beim eigenen Anbieter gegen eine Neue umzutauschen. Für die einmalige Bereitstellung einer Ersatzkarte berechnet der Anbieter für gewöhnlich keine weiteren Kosten. Hierbei verlangen die Anbieter häufig, die vermeintlich defekte Prepaid-Karte vorab in mindestens zwei unterschiedlichen simlockfreien Geräten zu testen. Nur auf diese Weise lässt sich wirklich feststellen, ob die Prepaid Karte defekt ist oder ob ein technischer Fehler anderer Art dahintersteckt. Auch kann ein Anbieter die defekte Prepaid Karte nur bei gleichzeitiger Aktivität zurücknehmen. Sprich: Eine deaktivierte Simkarte, deren letzte Aufladung Jahre zurückliegt, wird von den Anbietern nicht akzeptiert.

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Wer auf Nummer sicher gehen möchte, gibt die defekte SIM-Karte bei einem Einzelhändler vor Ort zurück. Üblicherweise überprüft der lokale Händler die defekte Prepaid Sim-Karte direkt. So kann er dem Kunden zeitnah eine neue Karte oder eine vorübergehende Ersatzkarte übergeben. Natürlich ist es ebenfalls legitim, die defekte Sim-Karte online zum Umtausch anzumelden. Es können jedoch zwischen einige Tage vergehen, ehe die neue Prepaid Karte beim Empfänger eintrifft.

Falls kein Defekt vorliegt oder nachgewiesen werden kann, ist das Bereitstellen einer neuen Karte mit zusätzlichen Kosten verbunden. Anbieterabhängig liegen diese im zweistelligen Bereich zwischen 20 und 40 Euro.

Wie lässt sich ein Prepaid Vertrag kündigen?

Bei einem Prepaid Vertrag liegen die monatlichen Kosten weitaus geringer als bei einem regulären 12 Monate oder 24 Monate andauernden Mobilfunkvertrag. Dennoch sollten Verbraucher bei einem besseren oder günstigeren Angebot erwägen, ihren Handy Prepaid Tarif zu kündigen. Mitunter kann ein Anbieterwechsel notwendig sein, um von einer besseren Option zu profitieren. Denn auch wenn es sich bei einem D-Netz Prepaid Tarif um keinen regulären Handyvertrag mit Festpreis handelt: der Verbraucher ist dennoch an eine finanzielle Belastung gebunden. Folgerichtig kann es sinnvoll sein, einen zeitlich unbegrenzten Tarif auszutauschen und sich stattdessen ein flexibleres Tarifmodell zu suchen.

Eine solche Kündigung sollte bestenfalls schriftlich beim Anbieter ausgesprochen werden, um rechtlich abgesichert zu sein. Hierfür erweist sich ein formloses Schreiben mit eigener Unterschrift als ausreichend. Diese Kündigung sollte zur angegebenen Frist beim Kundenservice eintreffen. Ein expliziter Kündigungsgrund muss nicht im Schreiben verankert sein, doch sollte für Rückfragen die eigene Rufnummer angegeben werden.

Wer schnelle und einfache Tatsachen schaffen und sich den weiteren Versand sparen möchte, kann die nicht mehr benötigte Prepaid Karte dem Schreiben beifügen. Da die besten Prepaid Tarife keiner vertraglichen Frist unterliegen, ist die schriftlich ausgesprochene Kündigung mit Eintreffen beim Anbieter sofort wirksam.  Verbraucher sollten, bevor sie ihre Kündigung aussprechen, allerdings das restliche Guthaben auf dem Prepaid Smartphone verbrauchen. Nicht jeder Anbieter erklärt sich nach einer Kündigung bereit, den Restbetrag per Banküberweisung an den Kunden auszuzahlen.

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Obwohl Prepaid Karten für die Internet-Nutzung mittlerweile bei vielen Menschen sehr beliebt sind, bieten sich in einigen Fällen Alternativen an. Die erste Alternative besteht natürlich darin, einen langfristigen Handyvertrag mit einer monatlichen oder jährlichen Laufzeit abzuschließen. Die günstigsten Preise bieten hierbei Handy-Tarife mit monatlichem Festpreis. Manche Anbieter offerieren zusätzlich zum regulären Vertrag kostenlose Freiminuten und weitere Extras. Diese Variante kommt insbesondere für Verbraucher in Betracht, die nicht bereit sind, in regelmäßigen Abständen ihre Prepaid-Karte neu aufzuladen.


Fazit zu Prepaid Tarifen

Günstige Prepaid-Handytarife im Vergleich zu finden, kann für viele Menschen eine nachhaltige, kosteneffiziente und durchaus langfristige Lösung sein. Denn insgesamt versprechen flexiblere Prepaid Verträge eine effizientere Nutzungs- und Kostenkontrolle als ein mehrjähriger Mobilfunkvertrag. Immer modernere Tarife erleichtern es den Verbrauchern zunehmend, bessere Konditionen für weniger  Geld zu erhalten. Anstelle sich für ein oder gleich zwei Jahre an einen festen Vertrag zu binden, bieten Prepaid Tarife monatliche Kündigungs- oder Buchungsoptionen.

Dafür gibt es den gewünschten Tarif oder ein hinzubuchbares Guthaben, das nach und nach verbraucht wird. Das Ziel besteht darin, dass ein Gelegenheitsnutzer lediglich das zahlt, was er wirklich verbraucht. Es soll vermeiden werden, trotz geringeren Verbrauchs viel Geld zu investieren. In manchen Fällen kann allerdings ein fester Vertrag die bessere Alternative sein. Dies trifft zu, sofern der Prepaid Tarif kostenmäßig in etwa mit einem festen Handyvertrag übereinstimmt.

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