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Visa-Karte Vergleich - Eine Auswahl der besten Visa-Cards im direkten Vergleich!

Ein Drittel aller Deutschen haben eine Kreditkarte. Vor allem Produkte der Kreditkartengesellschaft VISA erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit. Sie dienen in vielen Geschäften und beinah allen Onlineshops als Zahlungsmittel. Vor allem Reisende schätzen Visa-Karten sehr, weil sie damit in über 200 Ländern Geld abheben und Einkäufe oder Dienstleistungen bezahlen können. Visa gibt die Kreditkarten über Partnerbanken heraus. Die bestimmen die Gebühren und Leistungen der Credit Card, was bei mehr als 2000 lizenzierten Banken zu einer schier unüberschaubaren Kreditkartenvielfalt führt. Nach welchen Kriterien sollten Verbraucher eine Visa-Karte auswählen?


Was ist eine Visa-Karte?

visa karte testEine Visa-Karte oder Visa Card ist eine von der Kreditkartengesellschaft VISA Inc. lizenzierte Kreditkarte. Sie ermöglicht den Bargeldbezug am Automaten und dient weltweit als Zahlungsmittel. Visa-Karten sind bei rund 2500 deutschen Banken erhältlich. Die Produktvielfalt ist enorm, weil jede Partnerbank die Preise und Serviceleistungen individuell festlegt. So ist für jeden Kunden die passende Zahlkarte erhältlich. Sie zu finden, erfordert einen sorgfältigen Kreditkartenvergleich.

Wie alle Kreditkarten gibt es verschiedene Arten von Visa Cards für Privatkunden. Classic-Karten sind des Öfteren kostenlos, also ohne Grundgebühr erhältlich. Visa Gold, Visa Platinum und Visa Infinite richten sich an wohlhabende Kundschaft mit hohen Umsätzen. Letztere ist die sogenannte schwarze Kreditkarte, die das Geldinstitut einem auserwählten Personenkreis anbietet. Premium-Kreditkarten sind gegen eine Grundgebühr erhältlich und verfügen neben den gewohnten Kreditkartenfunktionen über Versicherungsleistungen oder bescheren ihrem Besitzer ein Upgrade in Hotels oder bei Airlines. Die genauen Konditionen hängen von der ausgebenden Bank ab.

Ein paar Worte zur VISA Inc.

Visa ist ein rekursives Akronym und steht für VISA International Service Association. Der Name wurde 1976 eingeführt und löste die vorher gebräuchliche BankAmericard ab. Visa hat seinen Firmensitz in Kalifornien, die Farben des (inzwischen veralteten) Logos verdeutlichen die goldenen Hügel und den blauen Himmel des Bundesstaats.

Nach UnionPay aus China ist Visa der zweitgrößte Anbieter für Zahlungstechnologie weltweit. Der Marktanteil liegt bei 53 %. Weltweit sind 3,2 Milliarden Visa-Karten im Umlauf, die in über 200 Ländern an 46 Millionen Akzeptanzstellen und zwei Millionen Geldautomaten einsetzbar sind.

Wie viele Zahlen hat eine Visa-Karte?

Das Herzstück jeder Kreditkarte ist die 16-stellige Nummer auf der Vorderseite. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine willkürliche Abfolge, denn jede Zahl hat eine Bedeutung:

  • Die ersten vier Ziffern sind ein Code für den Hersteller und die ausgebende Bank. Visa Cards beginnen sie stets mit einer Vier.
  • Die fünfte Ziffer gibt an, um welche Kreditkarte es sich handelt: Classic, Gold, Platinum oder Black.
  • Die sechste Ziffer verrät, ob es sich um die Hauptkarte, eine Zweit- oder Firmenkarte handelt.
  • Die folgenden neuen Ziffern sind die Nummer des Kreditkartenkontos und die zehnte Zahl ist eine Prüfziffer, welche die Korrektheit der Zahlenfolge beweist. Das geht mit dem Luhn-Algorithmus.

Die ersten sechs Stellen der Kreditkartennummer tragen die Bezeichnung BIN für Bank Identification Number. An ihr erkennen Online-Bezahlformulare und ATMs, um was für eine Kreditkarte es sich handelt und von welcher Bank sie stammt. Übrigens bleibt die Kreditkartennummer immer gleich. Stellt die Bank nach Ablauf der Gültigkeit eine neue Karte aus, ist lediglich die CVC-Nummer auf der Rückseite anders. Es sei denn, die Bank wurde in der Zwischenzeit von einem anderen Geldinstitut übernommen.

Wo werden Visa-Karten akzeptiert?

Händler und Geldautomaten, die die Visa Card anerkennen, sind am Visa-Logo zweifelsfrei identifizierbar. Der simple blaue Schriftzug mit den vier schnörkellosen Buchstaben ist den meisten Menschen bekannt. Weltweit gibt es 46 Akzeptanzstellen in über 200 Ländern.

Unterschied zur Girocard

Girocards sind Bezahlkarten, die Banken gemeinsam mit Girokonten ausgeben. Der Unterschied zur Kreditkarte liegt in erster Linie in der Abrechnungsmethode. Mit der Girocard getätigte Ausgaben bucht die Bank unverzüglich vom dazugehörigen Konto ab. Das Guthaben auf dem Girokonto ersetzt den Verfügungsrahmen. Bei klassischen Kreditkarten bekommt der Kartenbesitzer einen Kredit in Höhe des von der Bank festgelegten Limits. Die Umsätze der Kreditkarte sammelt die Bank zunächst und rechnet sie jeden Monat ab.


Wie funktioniert die Visa-Karte?

Kreditkarten funktionieren so: Die Bank räumt dem Karteninhaber einen Verfügungsrahmen ein. Innerhalb dieses Limits kann er nun mit seiner Karte Zahlungen tätigen und Cash aus dem Automaten ziehen. Jede Transaktion wird gespeichert und die Summe vom Verfügungsrahmen abgezogen. Ist der ausgereizt, sind keine weiteren Ausgaben möglich. Eine Ausnahme stellen Kreditkarten vom Typ Charge Card dar, bei denen es möglich ist, das Kreditkartenkonto mit Guthaben aufzuladen und auf diese Weise das Limit zu erweitern.

Zahlung

Einmal im Monat erhält der Kunde eine Rechnung aller Umsätze von seiner Bank. Die zieht den Betrag entweder automatisch vom Referenzkonto ein oder der Besitzer muss die Summe selbst per Überweisung bezahlen. Manche Geldinstitute bieten ihren Kunden die Option der Teilrückzahlung an, bei der die schuldige Summe plus Sollzinsen in mehreren Raten abgestottert wird. Im folgenden Monat kann der Kunde erneut den vollen Verfügungsrahmen nutzen.


Wozu dient eine Visa-Karte?

visa karte kostenlos vergleichenEine Visa Card zu besitzen, hat viele Vorteile. Immerhin handelt es sich um ein weltweit anerkanntes Zahlungsmittel. Was kann die Plastikkarte alles?

Kreditkarten wie die von Visa sind ideal für Reisende und Weltenbummler. Sie ermöglichen es ihnen, unkompliziert an Bargeld in der jeweiligen Landeswährung zu kommen. Vorbei sind die Zeiten der Reiseschecks und Besuche zwielichtiger Wechselstuben gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Beim Buchen von Hotels und Flügen sind Kreditkarten das bevorzugte Zahlungsmittel vieler Portale.

Visa-Karten eignen sich hervorragend zum bargeldlosen Bezahlen – egal ob an der Supermarktkasse oder im Internet. Neue Karten mit eingebauten NFC-Chip unterstützen zudem das kontaktlose Bezahlen. Statt sie ins Lesegerät hineinzustecken, genügt es, sie kurz dagegenzuhalten. Der Inhaber kann die Karte in der Hand behalten. Bei Summen unter 25 bis 50 Euro ist die Eingabe der Geheimzahl überflüssig. Das geht schneller, als in der Geldbörse nach Münzen zu kramen.

Ergänzend unterstützt Visa neue mobile Bezahlmethoden, wie beispielsweise Apple Pay. Der Karteneigentümer hinterlegt die Kreditkartendaten in der entsprechenden App. Zum Bezahlen hält er Smartphone oder AppleWatch gegen das Terminal und die Karte darf zu Hause bleiben.

Alle Geldautomaten, an denen ein Aufkleber mit dem Firmenlogo pappt, nehmen Visa-Karten an. Weltweit. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Banken ein Tageslimit festlegen. Das beträgt bei der DKB Visa-Card 1000 Euro. Wer mit seiner Sparkassen-Kreditkarte im Ausland Bargeld holen möchte, erhält umgerechnet höchstens 520 Euro pro Tag. Um zu verhindern, dass ihre Kunden wiederholt kleine Summen aus dem Automaten zieht, legen die meisten Banken eine Mindestsumme von 50 Euro pro Abhebung fest.

Die Visa Card ist ideal zum sicheren Shoppen im Internet. Dafür sorgt das 3D Secure-Verfahren Verified by Visa. Kunden müssen ihre Zahlung erst mit einem Passwort, einer TAN (Transaktionsnummer) oder in einer speziellen App freigeben. Das soll verhindern, dass Diebe mit gestohlenen Daten teure Dinge einkaufen. Ein Indiz für eine sichere Verbindung ist außerdem die persönliche Begrüßung, die bei der Kaufabwicklung im Browser erscheint. Fehlt sie, sollte der Käufer den Vorgang abbrechen und Kontakt mit seiner Bank aufnehmen.

Der Verfügungsrahmen ermöglicht es Kreditkartenbesitzern, kurzfristig und unbürokratisch einen Kredit aufzunehmen. Etwa, wenn am Ende des Monats das Geld knapp wird. Für alle die darauf achten, ihre Schulden bei der Bank schnellstmöglich zu begleichen, ist das Darlehen sogar kostenlos.

Premiumkarten bringen diverse Zusatzleistungen mit. Zum Beispiel Reisekranken- oder Haftpflichtversicherungen oder Vollkasko für den Mietwagen. In der Regel ist Voraussetzung, dass die Reise oder Leistung mit der Kreditkarte bezahlt wurde. Weiterhin berechtigen sie zur Teilnahme an Bonusprogrammen oder Cashback.


Welche Visa-Karten gibt es?

visa karte kreditkarteVisa-Karten gibt es in der Standardversion und als Premiumkarte. Kreditkarten der Kategorie Visa Classic sind gegen eine geringe Jahresgebühr oder kostenlos erhältlich. Die höherwertige Visa Gold besitzt einen großzügigen Verfügungsrahmen und beinhaltet Versicherungsleistungen oder Verzinsung des Guthabens. Außerdem kann sie ihren Inhaber zur Teilnahme an Bonusprogrammen oder Rabattaktionen berechtigen. Für diese Annehmlichkeiten ist eine Jahresgebühr fällig, die abhängig von der ausgebenden Bank im zweistelligen Bereich liegen. So kostet die Visa Card Gold der Berliner Sparkasse 78 Euro im Jahr. Ab wann ein Kunde die goldene Visa-Karte bekommt, entscheidet die Bank. In der Regel wird sie an Antragsteller ohne negativen Schufa-Eintrag ausgegeben, ohne weitere Kriterien erfüllen zu müssen.

Die Zielgruppe der Visa Platinum Card sind vermögende Menschen mit gehobenem Anspruch, die viel Geld ausgeben. Es handelt sich um die höchsten frei auf Antrag erhältlichen Kreditkarten. Ihre umfangreichen Extras beinhalten zum Beispiel wertvolle Versicherungsleistungen, Upgrades oder einen kostenlosen Priority Pass, der als Eintrittskarte zu über 1200 Flughafenlounges dient. Abhebe- und Fremdwährungsgebühr fallen weg. Platinum-Karten von Visa können pro Jahr hundert Euro aufwärts kosten. Zwar kann jeder Platinkarten beantragen, doch wird das ausgebende Institut solche Bewerber auswählen, die bereits Zeit Kunde und im Besitz einer goldenen Kreditkarte waren. Ein tadelloser Schufa-Score ist mindestens genauso wichtig. Gelegentlich verlangt die Bank den Nachweis eines Mindesteinkommens.

Schwarze Kreditkarte

Die schwarze Kreditkarte Visa Infinite ist einem ausgewählten Personenkreis vorbehalten und auf Einladung erhältlich. Aus diesem Grund umgibt sie eine geheimnisvolle, luxuriöse Aura. Zu den Leistungen zählen zum Beispiel ein Versicherungspaket für den Karteninhaber und seine Familie, ein rund um die Uhr erreichbarer Concierge-Service oder eine bevorzugte Behandlung in ausgewählten Hotels.

Unterteilung nach Abrechnungsart

In Deutschland sind Kreditkarten vom Typ Charge Card weit verbreitet. Diese sind in Verbindung mit einem Girokonto erhältlich, das als Referenzkonto gilt. Es ist möglich, Charge Cards mit Guthaben aufzuladen und im Plus zu führen. Falls das erlaubte Darlehen in Anspruch genommen wurde, zieht das Geldinstitut bei der monatlichen Abrechnung den entsprechenden Betrag automatisch vom verknüpften Konto ab. Dieses Vorgehen verhindert versehentliches Verschulden. Allerdings sollte zum Zeitpunkt der Abrechnung genug Guthaben auf dem Girokonto sein, andernfalls rutscht es ins Minus und damit in den teuren Dispo.

Revolving Cards sind echte Kreditkarten ohne Girokonto. Interessenten können sie einfach beantragen, ohne zusätzlich zur Karte noch ein Girokonto an der Backe zu haben, für das sie keine Verwendung haben. Ihr Besitzer gibt so viel Geld aus, wie sein Limit ihm erlaubt und im Monatsrhythmus wird abgerechnet. Vorsicht, manche Kreditinstitute beharren auf Teilrückzahlung! Die geht jedoch mit hohen Sollzinsen einher. Um die zu vermeiden, begleichen Nutzer von Revolving Cards ihre Rechnung pünktlich per Überweisung.

Streng genommen sind Debit Cards der Girocard näher als der Kreditkarte und an ein Girokonto gebunden. Wird mit ihnen bezahlt oder Geld abgehoben, belastet die Bank umgehend das Konto mit dem entsprechenden Betrag. Es gibt keinen Kreditrahmen. Dafür funktioniert die Debit-Kreditkarte ganz wie eine konventionelle Visa-Karte. Ideal für Jugendliche oder Menschen mit schlechter Kreditwürdigkeit.

Prepaid-Karten ähneln der Debitkarte. Sie sind mit und ohne Girokonto erhältlich. Ihr Nutzer zahlt Geld darauf ein, über das er anschließend nach Belieben mit der Kreditkarte verfügen kann. Prepaidkarten sind ohne Bonitätsprüfung erhältlich und sind damit eine gute Lösung für alle, deren Kreditkartenantrag wegen schlechter Schufa abgelehnt wurde. Allerdings sind Prepaid-Visa-Cards mancher Anbieter mit vielen Gebühren verbunden und recht kostspielig.


Woran erkenne ich, welche Visa-Karte ich hat?

Die Farbe der Kreditkarte verrät ihre Klasse. Standard-Visa-Karten sind meistens blau oder grau, goldene Karten golden und hochwertige Platinum-Karten manchmal aus Metall statt Plastik. Neben dem Logo der Kreditkartengesellschaft prangt das Emblem der ausgebenden Bank auf dem Zahlkärtchen.

Prepaid-Karten sind an der fehlenden Hochprägung und dem Hinweis for electronic use only leicht erkennbar. Mittlerweile verkaufen einige Anbieter hochwertige Prepaid-Karten mit gestanzter Beschriftung, die Charge und Revolving Cards zum Verwechseln ähnlich sehen. Auf Debitkarten weist das Wörtchen Debit hin.

Info

Ziert die Visa-Karte ein Wellensymbol, ähnlich einem Lautstärke-Piktogramm, handelt es sich um eine Kreditkarte mit eingebauter NFC-Antenne. Das steht für near field communication und bedeutet, dass sich die Karte zur kontaktlosen Zahlung taugt.


Worauf ist bei der Auswahl der Visa-Karte zu achten?

Wer sich eine Visa Card anschaffen möchte, sollte einen umfassenden Kreditkartenvergleich vornehmen. Dabei sind folgende Kriterien für die Entscheidung ausschlaggebend:

  • Ausgebende Bank
  • Ist die Karte mit Girokonto oder einzeln erhältlich?
  • Art der Abrechnung – Handelt es sich um eine Revolving Card, Charge Card, Prepaid- oder Debitkarte?
  • Bei Revolving Cards: Möglichkeit der kompletten Rückzahlung und Sollzinsen prüfen.
  • Höhe der Jahresgebühren
  • Kosten fürs Geldabheben und den Einsatz im Ausland.
  • Vor allem Prepaid-Karten haben gern versteckte Kosten, hier darauf achten, ob Einzahlungen kostenlos sind oder ob bei Nichtgebrauch der Karte eine Gebühr erhoben wird
  • Art der Zusatzleistungen

Eine Visa-Karte beantragen

visa karte wechselnJeder, der volljährig ist, seinen Wohnsitz in Deutschland und möglichst keine offenen Schulden hat, kann eine Kreditkarte beantragen. Wer sich bei dem letzteren Punkt unsicher ist, erkundigt sich bei der Schufa nach seiner Bonität oder nutzt einen Sekundäranbieter wie Bonify.

Debit- und Prepaidkarten haben keinen Verfügungsrahmen und sind in der Regel für Minderjährige zugelassen. Die genauen Konditionen legt die Bank fest.

Es gibt keine offiziellen Begrenzungen, wie viele Visa-Karten jemand haben darf. Theoretisch ist die Anzahl unbegrenzt. Doch: Jeder Kreditkartenbesitz wird der Schufa gemeldet. Abhängig von der finanziellen Person des Einzelnen ist irgendwann Schluss.

Anbieter von Prepaid-Karten verzichten auf Bonitätsabfragen bei Auskunfteien. Der Schufa-Score bleibt vom Besitz der Karte unbeeinflusst. Verbraucher können so viele Prepaid-Kreditkarten haben, wie sie wollen.

Visa Cards sind bei Partnerbanken des Finanzdienstleisters erhältlich. Direktbanken wie die DKB wickeln den Antrag online ab. Um seine Identität nachzuweisen, nutzen Bewerber Postident- oder Videoidentverfahren. Wer eine Kreditkarte von der Sparkasse oder einer anderen Filialbank haben will, kann diese direkt vor Ort bekommen.

Bis wann die Visa-Karte gültig ist, steht drauf, gleich unter der Kreditkartennummer. Das Ablaufdatum ist im Format mm/jj angegeben. Eine Kreditkarte mit dem Ablaufdatum 06/22 ist bis zum 30. Juni 2022 verwendbar. Meistens ist die Gültigkeit ab Antrag auf vier Jahre begrenzt. Kurz bevor die Visa-Karte abläuft, schickt die Bank automatisch und kostenlos eine neue Karte zu. Der Kunde braucht sich um nichts zu kümmern. Lediglich vor dem Antritt längerer Auslandsaufenthalte sollten Reisende prüfen, wie lange ihre Karte noch gültig ist. Läuft sie während des Urlaubs ab, sollten sie ihre Bank anrufen und um vorzeitigen Ersatz bitten.

Was tun, wenn die Kreditkarte abgelehnt wurde?

Erhält der Antragsteller statt seiner neuen Visa Card ein Ablehnungsschreiben, ist das kein Weltuntergang. Falls im Briefe keine Begründung steht, sollte er unbedingt bei der Bank nachfragen. Es kann sich lohnen, seine Datei bei der Schufa auf veraltete und falsche Einträge zu prüfen. Mit etwas Glück und Freundlichkeit lässt sich eine Nachbearbeitung des Antrags erreichen.

Wer sich entscheidet, seine Visa-Kreditkarte bei einer Bank mit weniger strengen Aufnahmekriterien zu beantragen, sollte beachten, dass ein abgelehnter Antrag zehn Tage bei der Schufa gespeichert wird und die Bonität kurzzeitig verschlechtert. Eine weitere Alternative, die ganz auf die Abfrage der Kreditwürdigkeit des Neukunden verzichtet, ist eine Debit- oder Prepaidkarte.


Fazit

Visa-Karten sind ein weltweit anerkanntes Zahlungsmittel und in mehr als 200 Ländern verwendbar. Damit ist Visa Marktführer und eine Marke mit hohem Wiedererkennungswert. In Deutschland geben rund 2.500 Banken Kreditkarten von Visa aus. Preise und Konditionen bestimmt jede Bank selbst. Die meisten Kreditkarten hierzulande sind Charge Cards, die es als Zugabe zu Girokonten gibt. Die Abrechnung findet automatisch statt, dadurch ist das Risiko einer versehentlichen Verschuldung minimiert. Anbieter von Prepaid-Visa-Karten verzichten auf eine Schufa-Prüfung und geben die Zahlkarte auch an Minderjährige aus. Und weil immer mehr Banken mobile Bezahlmethoden anbieten, kann jeder, der ein NFC-fähiges Smartphone besitzt, die Karte in Zukunft zu Hause lassen.

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