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Tagesgeldkonto Vergleich - Jetzt die Top Tagesgeld-Angebote im Überblick!

Tagesgeldkonto – allzeit griffbereit

Das Tagesgeldkonto ist eine zeitgemäße Geldanlage, die sich mit einigen Vorzügen gegenüber anderen Anlageformen auszeichnet und vor allen Dingeninsbesondere die passende Ergänzung zum Girokonto darstellt.

Selten war die Wahl der passenden Anlageform so kompliziert wie heute. Traumzinsen der vergangenen Jahrzehnte sind Geschichte und eine Veränderung nicht absehbar. Das klassische Sparbuch ist in vielen Fällen nur noch ein Relikt und Zinsen auf dem Girokonto, die in der Vergangenheit zumindest noch in geringem Maße gezahlt wurden, finden sich heute kaum mehr. Das Girokonto ist als zeitgemäßes Werkzeug des täglichen Zahlungsverkehrs und als Gehaltskonto unverzichtbar. Größere Summen auf ihm zu verwahren, gilt kaum als sinnvoll, wegen der Inflation sogar in der Praxis Geldvernichtung.

Mit einem Tagesgeldkonto sind Zinsgewinne zu erzielen, ohne maßgebliche Einschränkungen in der finanziellen Bewegungsfreiheit.


Verfügbarkeit, Rendite, Risiko – die drei Säulen der Geldanlage

Der Finanzmarkt bietet eine große Vielfalt an Anlagemethoden und noch mehr zugehörige Produkte. Jedes wirbt mit Vorzügen, mit denen es sich von anderen abheben will. Die Wahl ist eine persönliche Entscheidung, die von Möglichkeiten, Erwartungen sowie von der Risikobereitschaft abhängt.

Wer Geld anlegt, hofft in erster Linie es zu vermehren, also eine Rendite zu erwirtschaften. Produkte unterscheiden sich außerdem in der Verfügbarkeit des angelegten Geldes. Fest angelegte Summen sind für den Besitzer für die vereinbarte Zeit nicht nutzbar. Schließlich zeigen verschiedene Anlagemethoden ein unterschiedlich großes Verlustrisiko.

Die drei Aspekte stehen in direkter Wechselbeziehung:

  • Eine hohe Rendite ist oft mit einem hohen Risiko verbunden (Beispiel: Aktien)
  • Höhere Renditen erzielen Produkte mit langfristiger Verfügbarkeit (Beispiel: Festgelder)
  • Produkte mit minimalem Risiko und hoher Verfügbarkeit bringen keine oder kaum Rendite (Beispiel: Girokonto)

Die Gewichtung lässt sich zwischen den einzelnen Faktoren verschieben und mischen, ein Anlageprodukt mit minimalem Risiko, maximaler Rendite und bester Verfügbarkeit des angelegten Geldes widerspricht der Logik des Finanzmarktes.


Das Girokonto – Universalwerkzeug im Alltag

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen besitzt ein Girokonto. Die alltäglichen finanziellen Transaktionen sind ohne ein solchen heute kaum mehr zu bewältigen. Gehälter fließen bargeldlos ebenso Mieten und Versorger nutzen das Lastschriftverfahren. Selbst den täglichen Einkauf im Supermarkt bezahlen wir an der Kasse immer seltener bar, dafür aber mit Girokarte oder Kreditkarte. All das ist ohne Girokonto nicht möglich.

Gab es vor einigen Jahren noch  Guthaben auf dem Gehaltskonto zumindest bei einigen Banken noch minimale Zinsen, ist dies heute eine absolute Seltenheit. Wegen zumindest von einigen Banken erhobene Kontoführungsgebühren oder Transaktionskosten und die allgemeine Inflation verliert Geld auf dem Konto sogar an Wert.

Obwohl Guthaben auf dem Girokonto sinnvoll ist, um für anstehende Ausgaben gerüstet zu sein, sind größere Summen hier nicht sinnvoll aufgehoben. Experten sprechen von einem Maximalbetrag von drei Monatsgehältern, der auf dem Gehaltskonto noch sinnvoll ist.


Das Tagesgeldkonto als Ergänzung zum Girokonto

Wohin aber mit dem Guthaben auf dem Girokonto? Welche Anlage ist sinnvoll? In der Vergangenheit nutzten viele Bankkunden das klassische Sparbuch als Anlageform für Sparbeträge. Als konventionelles Produkt führen es ortsansässigen Filialbanken unverändert als gedrucktes Buch. Es unterliegt aber einigen Einschränkungen und bietet, speziell im Vergleich zu früheren Zeiten, nur minimale Zinsen.

Die Nachteile des Sparbuchs sind deutlich:

  • Es besteht eine dreimonatige Kündigungsfrist
  • Die Auszahlung ist auf einen monatlichen Maximalbetrag von 2.000 Euro begrenzt
  • Die Ausstellung des “analogen”, gedruckten Sparbuchs ist erforderlich
  • Das Sparbuch nimmt nicht am Zahlungsverkehr teil

Obwohl das Sparbuch weiterhin eine Nachfrage genießt und zum Beispiel als Mietkautionskonto Verwendung findet, löst das Tagesgeldkonto es heute weitgehend ab.


Wie gelangt Geld auf das Tagesgeldkonto und herunter?

Das Tagesgeldkonto ist die moderne Form des Sparbuchs. Beträge in beliebiger Höhe sind jederzeit auf das Tagesgeldkonto überweisbar. Liegt das Tagesgeldkonto bei derselben Bank wie das überweisende Girokonto, erfolgt die Gutschrift in aller Regel zeitgleich, bei getrennten Banken in maximal drei Arbeitstagen.

Wie das Girokonto verfügt das Tagesgeldkonto über eine eigenständige Kontonummer, die für eine klassische Überweisung erforderlich ist. Viele Banken führen Tagesgeldkonten als Unterkonten des Girokontos. So wie Geld auf das Tagesgeldkonto fließt, können Beträge von diesem zurück auf das verbundene oder bei Eröffnung hinterlegte Referenzkonto transferiert werden. Eine Bargeld-Abhebung direkt vom Tagelsgeldkonto funktioniert nicht, dafür wurde es aber auch nicht konzipiert. Stattdessen ist allenfalls ein Transfer von Geldsummen auf das hinterlegte Girokonto vorgesehen. Dementsprechend liefert die Kontoart einen deutlichen Unterschied zu klassischen Kontomodellen, die für den Alltagsgebrauch, wie dem Bezahlen von Rechnungen, gedacht sind.


Was unterscheidet das Tagesgeld vom Festgeld?

Das Festgeldkonto ist als Anlageform wegen relativ hoher Zinsen beliebt. Im Gegensatz zum Tagesgeldkonto ist fest angelegtes Geld für längere Zeit nicht verfügbar. Bei Eröffnung des Festgeldkontos legt der Kunde dessen Laufzeit fest. Für mindestens einige Wochen oder bis zu 10 Jahre bleibt das Geld fest bei der Bank. Je länger die Laufzeit, desto höher die Zinsen. Stehen unerwartete Ausgaben an, die den verfügbaren finanziellen Rahmen überschreiten, ist ein Zugriff auf das Festgeld nur mit größerem Aufwand und Verlusten möglich. Eine Festgeldanlage eignet sich nur für Anleger, die sicher sind, auf den Betrag längerfristig ohne Probleme verzichten zu können.

Anders verhält es sich beim Tagesgeld. Hier besteht keine Bindung. Geld kann jederzeit vom Tagesgeldkonto zurück auf das Girokonto überwiesen werden und ist anschließend nutzbar. Im Gegenzug sind die Zinsen beim Tagesgeld niedriger als beim Festgeld.


Wie kommen die höheren Zinsen beim Tagesgeld zustande?

Im Gegensatz zum Festgeld sind die Zinsen beim Tagesgeld variabel. Das heißt sie können sich täglich ändern. Der Zinssatz ist vom Kapitalmarkt abhängig und orientiert sich am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Gelegentlich werben Anbieter als Aktion mit einer befristeten Zinsfestschreibung.

Trotzdem sind die Zinsen bei Tagesgeldkonten höher als zum Beispiel beim Festgeld. Dies liegt an einer bewussten Entscheidung der Bank. Zum einen kommt die Ersparnis den Kunden zugute, die für Banken dank geringer Verwaltungskosten beim Tagesgeldkonto entstehen. Tagesgeldkonten sind überwiegend reine Online-Konten, wodurch Banken zum Beispiel Personalkosten einsparen.

Tagesgeld als Kundenköder

Außerdem nutzen Banken Tagesgeldkonten als Marketinginstrument und gestalten diese besonders attraktiv. Kunden benötigen zusätzlich ein Referenzkonto, das ebenso wie andere Anlage- und Finanzprodukte beim kontoführenden Unternehmen im Angebot ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, zusätzlichen Umsatz mit Tagesgeld-Kunden zu generieren.

Wie hoch sind die Zinsen beim Tagesgeld?

Das Geld auf dem Tagesgeldkonto bleibt täglich unkompliziert verfügbar, die Höhe der Zinsen sind von der Höhe einer Ersteinlage und der Laufzeit abhängig. Der Begriff der Laufzeit bezieht sich hier nicht auf die Verfügbarkeit der Einlage, sondern auf die Zinsbindung.

Aktuell (Stand Mai 2019) liegen die Zinsen beim Tagesgeld zwischen etwa 0,2 und 1,0 Prozent p.a. Es handelt sich bei einigen Anbietern um einen zeitlich begrenzten Aktionszins, nach dessen Ablauf ein niedrigerer Jahreszins gilt.

Zinsen erhalten Kunden auf das Tagesgeld ab dem ersten Tag. Die Gutschrift erfolgt üblicherweise jährlich, quartalsweise oder in Ausnahmefällen sogar monatlich.


Ab wann bringt das Tagesgeld Zinsen?

Als Tagesgeld bringt eine Anlage vom ersten Tag an Zinsen ein. Für die Zinszahlung gibt es keine Mindestlaufzeit der Anlage. Die Tagesgeldzinsen, die im Vergleich verschiedener Anbieter angegeben sind, gelten üblicherweise für ein Jahr, es findet jedoch eine tagesgenaue Berechnung statt, sodass Zinsen bereits dann anfallen, wenn Geld für weniger als ein vollständiges Jahr angelegt bleibt.

Es zeigen sich bei verschiedenen Banken Differenzen in der praktischen Berechnung der Zinsen. Hier gibt es vier unterschiedliche Zinsmethoden:

  • Die Deutsche Zinsmethode
  • Die Eurozinsmethode (auch Französische Zinsmethode)
  • Die Englische Zinsmethode
  • Die Taggenaue Zinsmethode

Diese verschiedenen Varianten der Zinsberechnung unterscheiden sich in der zugrunde gelegten Dauer eines Monats sowie eines Jahres, gemessen in Tagen, auf welche die Bank Zinsen berechnet.

Wie sind die verschiedenen Zinsmethoden zu kalkulieren?

Die verbreitete Deutsche Zinsmethode kalkuliert jeden Monat, unabhängig von seiner tatsächlichen Länge, mit 30 Tagen und ein Jahr mit 360 Tagen. Die Französische Zinsmethode berechnet jeden Monat mit seiner genauen kalendarischen Länge, das Jahr jedoch mit 360 Tagen. Die seltene englische Zinsmethode nutzt ebenfalls die kalendarische Monatslänge aber zudem eine Jahresdauer von 365 Tagen. Die Taggenaue Methode nutzt sowohl die faktische Länge des Monats als auch die reale Länge des Jahres, wodurch sich zumindest in Schaltjahren eine Abweichung zur Englischen Methode ergibt.

Die Varianten sind für den normalen Anleger verschwindend gering und damit eher nebensächlich. Nur wer sehr große Summen anlegt, kann einen relevanten Unterschied erkennen.

Entfallen Steuern auf Tagesgeld?

Die Zinsen auf Tagesgeld sind zwar höher als auf andere Anlageformen, wie das Sparbuch oder das Girokonto, trotzdem sind Renditen in den letzten Jahren bei Investitionen mit geringem Risiko vergleichsweise niedrig. Wenig verwunderlich, dass gerade Kleinanleger befürchten, Vater Staat zusätzlich ein Stück vom bescheidenen Kuchen abgeben zu müssen.

Zinserträge sind in Deutschland grundsätzlich steuerpflichtig. Das gilt auch für das Tagesgeld. Steuern sind nicht auf den Anlagebetrag fällig, der zum Beispiel als Gehalt bereits versteuert wurde, sehr wohl aber auf Beträge, die regelmäßig als Zinsen anfallen.

Eine steuerliche Veranlagung erfolgt jährlich mit der Einkommenssteuererklärung. Aktuell liegt der Kapitalertragsteuersatz in Deutschland bei 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % des Kapitalsteuerbetrags sowie gegebenenfalls der Kirchensteuer mit acht oder neun Prozent des Steuerbetrags (Stand Mai 2019).

Der kleine Sparer muss keine Angst haben, dass der Fiskus die schmale Rendite fast vollständig aufzehrt.

Jeder Steuerzahler erhält einen Steuerfreibetrag, den er in Form eines Freistellungsauftrags einer Bank erteilt oder auf mehrere Anlagen verteilen kann. Bis zu einer Grenze von 801 Euro für Singles und 1.602 Euro für Verheiratete sind Zinserträge steuerfrei und entfallen bei der Steuererklärung. Die erforderliche Meldung erfolgt seitens der Bank. Wer Zinsen über den Steuerfreibetrag hinaus erhält, muss dies versteuern. Für einen Single bedeutet dies, dass er bei einem Tagesgeld mit einem Zinssatz von 1 % bei einer Anlage von bis zu rund 80.000 Euro ohne weitere Steuerabzüge rechnen kann. Zu beachten ist, dass sich der Freibetrag auf die Summe aller Kapitalerträge aus verschiedenen Anlagen bezieht.


Lohnt sich ein Tagesgeldkonto für Kinder?

Viele Eltern sorgen sich früh um die finanzielle Zukunft der eigenen Kinder. Mit dem Alter wachsen die Ansprüche und damit die Kosten. Die Einrichtung des Jugendzimmers, ein teurer Computer, ein neues Fahrrad, später der Führerschein, Mofa, Motorroller und mit 18 möglichst das eigene Auto – all das kostet Geld. Regelmäßig kleinere Beträge beiseite zu legen, zählt deshalb zur langfristig richtigen Entscheidung. Ein Tagesgeldkonto ist eine gute Möglichkeit, Geld anzusparen und sinnvoll anzulegen.

Beim Zinsvergleich schneidet das Festgeldkonto meistens besser ab, hat aber deutlich weniger Flexibilität als das Tagesgeldkonto. Zum einen müssen Eltern hierbei nicht von vorne herein eine fixe Summe anlegen, zum anderen bleibt das Geld beim Tagesgeld für spontane Wünsche ganz oder in Teilen verfügbar.

Steuerlich ergeben sich Vorteile für das Tagesgeldkonto als Kinder-Sparkonto. Der Steuerfreibetrag steht ebenfalls Kindern zu, sodass es grundsätzlich möglich ist, Geld der Eltern auf den Namen der eigenen Kinder anzulegen und einen zusätzlichen Freistellungsauftrag auszunutzen. Ob das Geld auf diesem Tagesgeldkonto von den Eltern stammt oder von den Großeltern und anderen Freunden und Verwandten, ist nicht von Bedeutung.


Sind mehrere Tagesgeldkonten parallel möglich?

Wie beschrieben ist es möglich, ein Tagesgeldkonto auf den Namen eines Kindes zu eröffnen. Als gesetzlicher Vormund kann ein Elternteil die erforderlichen Formalitäten in dessen Namen erledigen. Ehepartner können ebenfalls jeweils auf den eigenen Namen je ein Tagesgeldkonto bei ihrer Bank eröffnen. Auf einen Namen mehrere Tagesgeldkonten bei einer Bank zu eröffnen ist dagegen in aller Regel nicht möglich. Der vereinbarte Zinssatz bezieht sich immer auf eine Maximaleinlage, die nicht einfach mit der Eröffnung eines zweiten Kontos zu umgehen ist.

Können mehrere Konten eröffnet werden?

Dagegen ist es kein Problem mehrere Tagesgeldkonten bei unterschiedlichen Banken zu eröffnen. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass für jedes Konto ein anteiliger Freistellungsauftrag erforderlich ist, da andernfalls Zinserträge in der Steuererklärung anzugeben sind, selbst wenn sie in Summe nicht den Freibetrag überschreiten.

Sind Tagesgeldkonten im Ausland eine Alternative?

Deutsche Anleger leiden seit einigen Jahren unter niedrigen Zinsen auf Geldanlagen aller Arten. Selbst das vergleichsweise lukrative Tagesgeld bietet selten Zinsen, welche die Ein-Prozent-Hürde überschreiten. Angebote ausländischer Banken, die mit deutlich höheren Zinsen werben, stoßen deshalb auf wachsendes Interesse.

Auf den ersten Blick mag es kaum einen Unterschied machen, ob ein online-geführtes Konto bei einer deutschen oder einer ausländischen Bank besteht. Soweit es sich um ein Land der Europäischen Währungsunion handelt, steht der Euro hinter dem angezeigten Guthaben.

Banken im Ausland, zum Beispiel in Italien, Portugal oder Zypern freuen sich grundsätzlich über das internationale Interesse, da ihnen damit mehr Geld zur Verfügung steht. Deshalb Locken sie gezielt mit höheren Zinsen.

Eine Kontoeröffnung im Ausland sollte jedoch gut überlegt sein. Es ist vereinzelt möglich, dass hier ein größeres Risiko besteht.

Nicht immer ist es überhaupt realisierbar, als einzelner Anleger ein Konto im Ausland zu eröffnen. Gesetzliche Vorgaben ermöglichen dies in einigen Ländern nur Einheimischen. In diesem Fall treten in Deutschland arbeitende Plattformen als Vermittler auf, die zwischen Anleger und internationaler Bank stehen. Dieses Modell hat den Vorteil, dass im Streitfall der Vermittler Ansprechpartner ist, die ausländische Bank spielt keine Rolle. Ohne diese Variante gelten im Falle eines Verlustes, zum Beispiel bei Insolvenz der Bank, die Landesgesetze, die manchmal gegen den Anlegers ausfallen. Nur wenige Länder besitzen so etwas, wie den für Deutsche Banken verbindliche Einlagensicherungsfond.

Hohe Zinsen sollten den Blick auf Risiken keinesfalls trüben und zu leichtfertigen Investitionen verleiten. Auf jeden Fall gilt es, Anlagen über Landesgrenzen im Vorfeld zu prüfen und Rendite und Risiko gegeneinander abzuwägen.


Welches ist das beste Tagesgeldkonto?

Fast alle großen Banken bieten heute eigene Tagesgeldkonten an. Tagesgeld bei beispielswseise der Postbank oder den Sparkassen und Volksbanken, bei der Commerzbank, der Ing DiBa, der DKB oder Comdirect, unter teilweise verschiedenen Namen finden sich überall passende Tagesgeldkonten. Es gilt die persönlichen Vorlieben, gegebenenfalls den Sitz der Bank, die Verzinsung, sowie eventuell Bequemlichkeiten wie das bereits vorhandene Girokonto der jeweiligen Bank mit ein zu beziehen.

Ein Tagesgeldvergleich kann Orientierung im Angebotsdschungel verschaffen.

In erster Linie bietet der Vergleich unter Tagesgeldkonten einen Zinsvergleich. Für die meisten Anleger spielt dieser eine übergeordnete Rolle. Die besten Zinsen müssen nicht zwingend den Ausschlag beim Tagesgeldkontovergleich geben. Andere Merkmale eines Angebots können ebenfalls von Bedeutung sein. Einige Banken zahlen zum Beispiel einen Bonus bei Neuabschluss eines Tagesgeldkontos der in eine Berechnung der Rendite einbezogen sein sollte. Außerdem unterscheidet sich Tagesgeld im Vergleich anhand Details der Konditionen. So zahlen manche Anbieter die anfallenden Zinsen 14-tägig, andere nur monatlich, vierteljährlich oder nur einmal im Jahr.

Filialnetz sowie Online vs. Offline

Tagesgeldkonten sind überwiegend Online-Konten. Insofern ist ein Filialnetz als untergeordnetes Kriterium zu werten. Dennoch sollte die Bedienung einer Online-Kontenverwaltung, soweit diese im Vorfeld zu prüfen ist, den eigenen Vorlieben und Voraussetzungen entsprechen. Unabhängige Nutzer-Bewertungen können hier einen ersten Hinweis liefern. Für Fragen und Probleme sollte eine Telefonhotline zur Verfügung stehen, die nach Möglichkeit uneingeschränkt, täglich erreichbar ist und kostenlos bereitsteht.

Eine Anlagen-Obergrenze ist ein wichtiger Aspekt im Vergleich des Tagesgelds verschiedener Anbieter. Viele Banken setzen eine Obergrenze, bis zu der sie Zahlungen insgesamt akzeptieren.

Besonders wichtig bei der Auswahl ist die möglichst unkomplizierte Eröffnung des Kontos.


Wie eröffnet man ein Tagesgeldkonto?

Wie die meisten Verträge im Finanzbereich können Kunden Tagesgeldkonten heute in den überwiegenden Fällen bequem von zu Hause am PC online abschließen. Da es sich oftmals um Konten bei reinen Online-Banken handelt, ist dies sogar unumgänglich. Natürlich finden Verbraucher Angebote auch von lokalen Filialbanken. Bei diesen Banken und Sparkassen sind die Tagesgeldkonten vor Ort bei einem Bankberater einzurichten.

Online gibt es mehrere Möglichkeiten, das Tagesgeldkonto zu eröffnen oder zumindest seine Eröffnung zu beantragen. An erster Stelle steht die Entscheidung für einen Anbieter. Einen Online-Tagesgeldvergleich bietet verschiedene Online-Plattformen, die in erster Linie einen Zinsvergleich beim Tagesgeld bieten.

Ist eine Wahl getroffen, verläuft der Online-Antrag in wenigen einfachen Schritten. Dabei erreichen erforderliche Formulare einige Banken online, während andere vollständige auf den Postversand bestehen.

Als Authentifikationsverfahren nutzen die meisten Banken das klassische PostIdent-Verfahren. Hierbei wird verlangt, mit einem ausgedruckten PostIdent-Coupon zur nächsten Postfiliale zu gehen und sich gegenüber einem Postmitarbeiter auszuweisen. Dieser notiert Daten vom Personalausweis und schickt den Coupon zusammen mit dem Antrag an die Bank. Nach einigen Tagen erfolgt die Einrichtung des Kontos und die Übersendung aller nötigen Informationen und Unterlagen.

Als Alternative zum PostIdent bieten immer mehr Banken das VideoIdent-Verfahren. Dieses erspart dem Antragsteller den Gang zur Postfiliale. Über eine Webcam am PC, am Tablet oder am Smartphone stellt der Kunde eine Videoverbindung zum Service-Center der Bank her. Ein Mitarbeiter fragt online verschiedene Informationen ab und lässt sich den Personalausweis vorzeigen. Damit ist die Authentifizierung bereits abgeschlossen. Über dieses Verfahren ist der Prozess deutlich schneller und komfortabler.

Mit der Bestätigung der Eröffnung des Kontos bekommt der Kunde die Kontonummer des Tagesgeldkontos und alle erforderlichen Anweisungen zur Überweisung der Einlage. Als Online-Konto geführt, erhält er außerdem die Informationen zum Online-Zugang über einen Internetbrowser oder eine Smartphone-App.


Ist Geld auf dem Tagesgeldkonto sicher?

Sicherheit ist für Sparer neben der Rendite eines der wichtigsten Themen bei der Auswahl der passenden Anlageform. Niemand wünscht sich ein böses Erwachen und möchte erleben, dass angelegtes Geld verschwindet oder bei einer Bankeninsolvenz verlorengeht.

Das Risiko ist bei deutschen und bei europäischen Banken jedoch verschwindend gering. So wie jedes Bankguthaben auf dem Sparkonto oder einem anderen der unterschiedlichen Kontenarten, unterliegt das Tagesgeld üblicherweise der gesetzlichen Einlagensicherung. Mit ihr sind Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro abgesichert und bleiben verfügbar, wenn zum Beispiel die ausgewählte Bank wegen Insolvenz ansonsten zahlungsunfähig wäre. Entsprechende Rücklagen müssen vom Gesetzgeber vorgeschrieben eingerichtet sein. Darüber hinaus unterwerfen sich viele Banken einer freiwilligen Einlagensicherung, die höhere Beträge absichert.


Was ist Tagesgeldhopping?

Wer ein Tagesgeldkonto eröffnet, vereinbart einen Zinssatz auf eine Maximalsumme, für eine festgelegte Zeit. Weniger das Geld, sondern der zugrunde liegende Zinssatz beeinflussen das Modell. Er wird von den Banken bei Abschluss, im Gegensatz zu anderen Konto-Varianten, garantiert, sodass Anleger langfristig von dieser Lösung deutlich profitieren. In vielen Fällen werben Banken für das erste Jahr oder teilweise nur für die ersten Monate der Kontoführung mit attraktiven Konditionen. Dies betrifft einen kurzzeitig erhöhten Zinssatz sowie in vielen Fällen eine Abschlussprämie in Form einer einmaligen Bonuszahlung auf das Konto.

Ist die vereinbarte Mindestdauer für den höheren Zins abgelaufen, zahlt die Bank nur noch einen niedrigeren Zinssatz.

Wie beim Stromanbieter oder beim Gasversorger besteht in diesem Fall die Möglichkeit, nach einer vertraglich vereinbarten Laufzeit das Konto zu kündigen oder zumindest das hinterlegte Geld ganz oder teilweise abzubuchen und ein neues Konto, bei einer anderen Bank zu eröffnen. Der Anleger profitiert erneut von einem Neukundenbonus und kann seine Rendite dauerhaft erhöhen. Im Gegenzug ist eine Neueröffnung mit dem genannten Aufwand verbunden, der sich grade bei Online-Banken jedoch wie beschrieben in Grenzen hält.

Weltsparen

Der Broker aus Berlin durchsucht Banken nach den besten Angeboten für Festgeld. So erkennen Verbraucher sofort, welche Möglichkeiten auch ausländische Banken innerhalb Europas bieten. Inzwischen gilt Weltsparen als ein häufig genutzter Zinsbroker, der tagesaktuelle Lösungen für Interessierte liefert.

Zinssparen

Früher galt das Modell des Zinssparens als sinnvolle Alternative zu regulären Sparmodellen, doch heute wird es zusehend von den Entscheidungen der Europäischen Zentralbank überschattet. Insbesondere die Sparkassen boten die Lösung als sogenanntes Prämiensparen in den 50ern an und machten es auch für Menschen interessant, die ohne Vorkenntnisse in die Zukunft investieren oder etwas Geld anlegen wollten. Klassische Sparer setzen kaum noch auf Zinsen, das kostenlose Tagesgeldkonto hingegen bleibt für viele interessant, die ihr Geld sicher deponieren und es zur Investition, wie beispielsweise Aktien, nutzen wollen.


Fazit – flexibel bleiben mit dem Tagesgeld

Jenseits laufender Kosten etwas Geld auf der hohen Kante zu haben, ist für viele Verbraucher eine wichtige Errungenschaft. Trotzdem macht sie vielen schlaflose Nächte: wohin mit dem sauer ersparten Geld? Jeder kleine Sparer wünscht sich große Renditen. In der aktuellen Realität des Finanzmarktes sind diese jedoch kaum zu erzielen. Wer mit geringem Einsatz hohe Zinserträge erwartet, kann dies nur mit einem unverhältnismäßig hohen Risiko verwirklichen oder muss langfristig bereit und in der Lage sein, auf sein Geld zu verzichten.

Das Tagesgeldkonto vereint die Flexibilität des einfachen Girokontos mit etwas schlechteren Renditemöglichkeiten des Festgelds. Zwar dient ein Tagesgeldkonto nicht als Transaktionskonto im täglichen Zahlungsverkehr und seine Zinsen liegen erkennbar unter jenen längerfristiger Festgelder, das angelegte Geld bleibt aber trotzdem kurzfristig verfügbar und bringt Erträge, die deutlich über jenen des Girokontos liegen, das seinerseits wegen Kosten und Inflation als Geldvernichtungsmöglichkeit taugt.

Ein Tagesgeldkonto bei einer deutschen Bank, Filialbank oder Online-Direktbank, ist in wenigen Schritten eröffnet und als guthabengeführtes Konto unkompliziert nutzbar.

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