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Ketogen in den Frühling: Wie die neue Diät den Körper formt

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Wenn Menschen an Verzicht denken, haben sie meist Einbußen im Kopf. Ihnen wird etwas weggenommen und sie leiden, sie müssen Einsparungen vornehmen oder ein Opfer bringen. Fast alle modernen Diäten beruhen auf Verzicht, der durch positive Elemente aufzuheben sei. Meist dienen Ersatzmittel, wie Ernährungszusätze oder gesüßte Riegel sowie Shakes ohne Geschmack als die ultimative Zauberformel zum Wunschgewicht. Nur selten halten Anwender solche oder ähnliche Diäten durch. Oft geben sie bereits auf, wenn ihr gewohntes Ernährungsumfeld mit künstlichen Zusätzen einen Austausch erfahren soll.

Dabei geht es nicht um strenge, disziplinierte Konsumierung vorgegebener Produkte findiger Hersteller, die das Blaue vom Himmel versprechen. Viel mehr dreht sich alles um die Gesundheit als solche, nur haben wir alle in der Moderne vergessen, worauf es ankommt. Ketogene Lebensmittel eröffnen ein Tor zu mehr Selbstbewusstsein bei der Essenswahl und zeigen einen Weg auf, den Körper ohne Einschränkungen auf den korrekten Pfad zu führen.

Moderne Menschen haben vergessen sich gesund zu ernähren

ketogen fleisch stoffwechselSobald der Hunger kommt und die Zeit uns die Option raubt kreativ am Herd zu stehen, greifen die allermeisten zu potenziell einfachen Lösungen, wie Snacks oder Fastfood. Wer nicht zum goldenen „M“ rennt ,wird seine Erfüllung beim Bäcker finden und auch das oft so gesund anmutende Fischbrötchen gilt ernährungstechnisch als Fastfood. Im direkten Unterschied zum Burger bietet es nicht viel weniger Kalorien.

Dabei könnte alles so einfach sein. Dennoch ist dabei der innere Schweinehund zu bändigen, um das Vorhaben für eine Unterstützung in der Gesundheit auszuführen. Auch wenn einfach für manche auch schneller bedeutet, ist der Nutzen für den Körper differenzierter als gedacht, denn nicht jede Nahrung besitzt die gleiche Energie, so viel sollte bereits klar sein.

Vitamine, Mineralien und Nährstoffe, wie Proteine oder Fettsäuren zählen zu essenziellen Bausteinen, die unsere Nahrung vollwertig machen. Ohne sie ist der Körper zwar zunächst gesättigt, doch echten Gewinn trägt er kaum davon und der Hunger setzt schnell wieder ein. Dies passiert etwa, wenn wir eine Fertiglasagne verspeisen, die nur wenig Anteil an Hackfleisch, Tomate oder Käse besitzt, damit sie jedoch schmeckt mit Emulgatoren und Geschmacksträger ausgestattet wurde. Genießbar sind die meisten Fertiggerichte kaum, deshalb statten Hersteller sie mit kräftigen Gewürzen und Geschmacksverstärken von Glutamat bis Hefeextrakt aus. Selbst ein Stück Pappe käme dem Konsumenten blind verkostet wie ein leckeres Mittagessen vor.

Man ist was man isst:

Neben der Dauer der Zubereitung und der Zeiteinbuße von zubereiteten Mahlzeiten spielt für Deutsche, anders als im restlichen EU-Ausland, der Preis ein zentraler Faktor. Günstig und möglichst sparsam zu essen, verleiht vielen ein befriedigendes Gefühl. Ein Schnäppchen beim Kauf von Toilettenpapier zu machen kann durchaus Vorteile bieten. Wenn aber an der eigenen Gesundheit gespart wird, sollte der Verstand einschreiten. Alles was wir zu uns nehmen und sei es noch so unsichtbar wird von unserem Körper absorbiert. Das können im schlimmsten Falle auch Rückstände von Plastikverpackungen oder giftige Schadstoffe sein. Je besser die Nahrungsquelle, desto wertvoller ihre Auszüge. Als Folge punktet unser Körper vom starkem Energienachschub und, je nach Produkt, auch sein Immunsystem sowie seine Organe.

Das teure Auto zählt zum teuren Hobby mancher Menschen. Es wird gepflegt und präzise darauf geachtet, welcher Treibstoff Einzug erhält. Warum machen wir also Abstriche an uns selbst und investieren in materialistische Güter aber nicht in unseren eigenen Körper? Viele Krankheiten lassen sich im Vorfeld ausmerzen, wenn Personen auf die Einnahme fett- oder zuckerhaltiger Speisen verzichten würden, Räucherware wie Wurst und Fisch reduzieren und salzhaltige Artikel in Maßen essen. Auch Kohlenhydrate können den Körper belasten, denn sie werden zu Zucker gewandelt. Schlecht für Personen, die sowieso schon Softdrinks und Süßspeisen verzehren oder eine Vorerkrankung haben und Diabetiker sind.

In vielen Fastfood- und Fertiggerichten stecken zusätzliche Zuckerbeigaben, die eine Aufnahme von Kohlenhydraten in manchen Situationen negativ darstellen. Eine Limitierung setzt bei der Durchführung von Ernährungsplänen an, die kohlenhydrathaltige Substanzen, wie Reis oder Kartoffeln und Nudeln, zunächst verbannen und später minimieren. Stattdessen vertrauen Verbraucher auf Proteine und Energie. Dem Grundprinzip einer ketogenen Diätformel.


Was ist eine Ketogene Diät?

Kohlenhydrate machen satt, so sagt der Volksmund. Ob Pellkartoffeln, Reis oder Nudeln, sie alle sind günstig, einfach zu lagern und Hungerstillend. Sich deshalb nur auf die Energiebomben zu verlassen, würde zu Problemen führen. Experimente mit ausschließlicher Ernährung über Reis etwa zu Anfang des letzten Jahrhunderts in Japan und einigen anderen asiatischen Ländern führten zu Skorbut-ähnlichen Erscheinungen bei den Betroffenen. Die Kartoffel wiederum darf in vielen europäischen Gerichten nicht fehlen.

Deutsche lieben sie als Beilage zu Fleisch, Belgier frittiert und Amerikaner gebacken als Chips. Die in ihr steckenden Kohlenhydrate spaltet der Körper in Glucose auf, eine andere Form des Zuckers. Zu viel davon macht aber nicht nur satt, sondern auch krank, denn es begünstigt die Fettleibigkeit. Ketogene Ernährungskonzepte schieben die Glucose beiseite und setzen viel mehr auf die ausschließliche Gewinnung von Energie über Fettaufnahme.

Schlecht für die Gesundheit? Nein, aber im Übermaß konsumiert macht stark kohlenhydrathaltige Nahrung dick und träge, wie zum Beispiel in:

  • Kartoffeln/Gnocchi
  • Italienischen Nudeln (auch badischen Spätzle)
  • Reis (und ähnliche Reisprodukte)
  • Hirse (sogar 69 g pro 100 g)
  • Cornflakes

enthalten.

Nun sollte niemand denken, Kohlenhydrate seien generell schlecht für unsere Ernährung, doch zu viel davon und sie belasten uns langfristig. Wer also auf der Suche nach einem gesunden Weg ist seine Ernährung anzupassen, macht zunächst erst einmal einen großen Bogen um die meisten Kohlenhydrate.

ketogene ernährungÜbrigens sind diese auch nicht in allen Lebensmitteln gleichermaßen enthalten. So besitzt Reis gerade einmal 29 Gramm auf 100 Gramm verteilt, bei Hirse bieten 100 Gramm bereits mehr als die Hälfte an Kohlenhydraten. Daneben existieren auch komplexere Kohlenhydrat formen, die länger sättigen und weniger schnell vom Körper abgebaut sind. Verfechter ketogener Lebensweisen erkennen jedoch schnell, dass die meisten im Supermarkt angepriesenen Lebensmittel mit Kohlenhydraten wenig Bedeutung für ein gesundes Wohlbefinden bieten.

Ketose ist eigentlich ein Stoffwechselzustand der Leber. Fettsäuren aus Lebensmitteln bilden die Grundlagen, denn sie werden innnerhalb der Leber zu sogenannten Ketogenkörpern. Wo ansonsten Kohlenhydrate zu Glucose wird, sorgen die Ketogenkörper für die neue Energiezufuhr. Wie eine solche Diät verläuft, wird anhand des BMI berechnet, denn je nach Person, Gewicht, Größe und Alter benötigt der Körper mehr oder weniger Energie. Da reicht es dann nicht aus, einen Stengel Broccoli zu futtern, nur um dem Prinzip der ketogenen Ernährung grecht zu werden, wenn daneben Sport und Bewegung im Fokus stehen und auch der stressige Arbeitsalltag zu bewältigen ist. Das Essen sollte den gewohnten Energiebedarf decken, denn es geht nicht darum wenig zu essen oder auf Essen zu verzichten und auch nicht darum lediglich auf Gemüse zu vertrauen.


Welche ketogenen Lebensmittel kommen bei dieser Ernährungsweise zum Einsatz?

Häufig raten Experten die ketogene Diät in Absprache mit einem Arzt zu starten, damit aus Unwissen und Übervorsicht die neue Ernährungsweise nicht zu einer Mangelernährung ausufert. Vitamine sind wichtig, stecken aber in einigen Gemüse- und Obstsorten die auch Kohlenhydrate besitzen. Trotzdem gehören sie zum Plan dazu, es muss ja nicht gleich eine Portion Bratkartoffeln sein. Stattdessen reichen auch Paprika oder Avocados. Zitrusfrüchte liefern zudem enorm viel Vitamin C.

Weitere, wichtige Lebensmittel in einer ketogenen Diät (Auswahl):

Fleisch, Geflügel und Fisch: An oberster Stelle steht Eiweiß, ernährungsspezifisch auch als Protein bekannt. Es steckt vor allem in Fleisch jeglicher Art, Geflügel und natürlich Fisch. Letzterer bietet zudem Omega-3-Fettsäuren, alle anderen Vitamine und Eisen oder weitere Mineralien. Im ketogenen Ernährungsverlauf stellt Fleisch die Basis dar. Meeresfrüchte, wie Muscheln, Krabben oder Tintenfische zählen ebenfalls dazu. Vegetarier dürfen deshalb gerne eine andere Ernährungsformel testen.

  • Vitamine
  • Mineralien
  • Eisen
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Kalium und Selen

Nüsse und Samen: Sie sind nicht nur in der Winterzeit lecker und dienen als idealer Snack für zwischendurch, auf der Couch oder unterwegs. Gesüßt sollten sie besser nicht sein. Sie spenden dem Körper Zink und besitzen einen hohen Fettanteil. Passende Nusssorten sind Erdnüsse, Paranüsse, Cashews und Walnüsse und viele mehr.

  • Hoher Fettanteil
  • Zink
  • Wenig Kohlenhydrate
  • Kalzium

Eier: Hühnereier enthalten eine ideale Form der ketogenen Ernährung, denn in ihrem Inneren schlummert jede Menge Eiweiß. Cholin im Eigelb hilft hingegen dem Gehirn auf die Sprünge und beliefert es mit Energie. Eier senken den Cholesterinspiegel im Gegensatz alter Behauptungen und beinhalten außerdem das wichtige Vitamin D.

  • Senken Cholsesterin
  • Sehr viel Protein
  • Cholin
  • Vitamin D

Öl (Olivenöl): In Olivenöl sind es die ungesättigten Fettsäuren, die einen Schutz bei Erkrankungen am Herzen bieten. Auch Antioxidantien sind in ihm enthalten, die ebenfalls positiv auf unsere Arterien wirken. Achtung: Die guten Stoffe zerfallen bei hohen Temperaturen, weshalb hochwertiges Olivenöl besser dazu geeignet ist pur gegessen zu werden, beispielsweise auf Brot oder als Dressing. Kokosöl hingegen trumpft mit Triglyceriden auf, die schneller zu Ketonen werden. Gleiches gilt für die darin enthaltene Laurinsäure.

  • Antioxidantien
  • Ungesättigte Fettsäuren
  • Laurinsäure
  • Triglyceride

Weiter gern genutzte Vertreter einer ketogenen Ernährung sind Beeren, da sie Ballaststoffe bieten und Speisen süßen. Auch Milch und Quark oder Joghurt überzeugt mit viel Eiweiß. Weitere gesunde Fettsäuren liefert Butter. Käsefreunde profitieren von Linolsäure, wichtigen Proteinen und Fetten sowie wenig Kohlenhydraten. Sogar Schokolade erhält Einzug in das Diätprogramm, wenn der Kakaoanteil bei 70 % liegt und wenig Zucker aufweist. Als Tipp sollte noch die Avocado zu nennen sein, denn überzeugt mit Kalium, Vitaminen und ist eine zusätzliche Quelle für die Energiezufuhr. Außerdem gilt sie aktuell als Power- und Trend-Food und besitzt die Grundlage für zahlreiche Rezeptideen, als Aufstrich, Guacamole oder zur Verfeinerung von asiatischen Gerichten.

Was ist richtig, was ist falsch? Einige Ernährungsmythen im Check!

ketogen abnehmen vergleich informationenAuch in einer ketogenen Ernährung wird nicht vollständig auf Kohlenhydrate verzichtet. Gemüse, Obst und andere Lebensmittel besitzen ebenfalls Kohlenhydrate, allerdings in geringerer Anzahl. Kurzkettige Kohlenhydrate sind schlecht für den Körper, sie finden sich in Chips oder Süßigkeiten, Supermarkt-Lasagnen oder Big-Mäcs.

Wer immer noch glaubt, das Essen von Obst würde die Gewichtszunahme anregen, der irrt. Zumindest im Hinblick auf klassische Desserts, Kuchen oder Kekse mit Zucker, besitzen Früchte Fruchtzucker. Selbst wenn der Name auf den ersten Blick Angst macht, sollten Konsumenten daran denken, dass andere Stoffe für eine Reduzierung des Fruchtzuckers sorgen: Die Ballaststoffe. Sie stecken aber nicht in der Prinzenrolle, sondern in Äpfeln, Birnen, Bananen und Co. Nebeneffekte, wie Vitamine sind dabei nicht zu verachten.

Fett ist schlecht für den Körper und sorgt dafür, dass der Fettanteil desselben erhöht wird, denken die meisten. Dabei spielen natürliche Fette eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. An erster Stelle stehen hierbei Omega-Fettsäuren. Schlecht sind stattdessen Transfette, wie sie in Snacks und anderen Industrieprodukten vorkommen.

Ketogene Ernährung und ihr positiven Effekte

Wer ketogen lebt, ernährt sich definitiv gesund. Schnell purzeln nach Wochen die Pfunde und zudem entsteht ein deutlich gesteigertes Bewusstsein für hochwertige Lebensmittel, die zum Körper passen und als Energielieferanten dienen. Nicht nur Menschen, die eine Diät planen erhalten so einen unterstützenden Effekt in Sachen Gesundheitsförderung, sondern auch Menschen, die bislang lediglich ihren Fokus auf Tütensuppen, Kühlpizzen oder Fertiggerichten legten.

Die Ketogene Diät im Alltag

Selber kochen und zubereiten, weniger Zeit in der Pause, dies sind alles Vorurteile, die Menschen einfallen, wenn sie an gesunde Lebensmittel denken. Doch der Schein trügt, denn sich gesund zu ernähren macht Spaß und spart Geld. Viele Gerichte sind einfach zuzubereiten. Wer clever ist, erstellt sie bereits am Vortag und nimmt sie dann auf die Arbeit oder in die Schule. Zuhause geht es noch schneller und einige Produkte sind sogar frisch konsumierbar, wie etwa Gemüse oder Obst.

Beispiel: Ein Becher Joghurt ist spielend einfach mit etwas Nüssen und Beeren aufgewertet und Zusammen mit einer handvoll Oliven, einem guten Stück Käse, etwas Avocado und etwas Schinken entsteht eine schnelle, leichte Mahlzeit mit mediterranem Charakter.


Das Fazit zur ketogenen Ernährungsweise:

ketogene diät welche lebensmittelDie ketogene Ernährung ist kein Muss, denn viele besitzen einen rasanten Stoffwechsel und treiben viel Sport, sodass sie durchaus mehr Energiezufuhr durch mehr Kohlenhydrate vertragen. Sie kann aber der Start in eine gesunde Ernährungswelt sein und zumindest am Anfang dabei helfen, zu viel Gewicht schnell zu verlieren und dabei noch neue Rezeptideen kennenzulernen. Außerdem verhindert sie den gewohnten Griff in das Supermarkt-Tiefkühlregal oder den Gang an den Fastfood -Stand. Wer einmal selbst und vor allem frisch gekocht hat, wird merken, dass er dadurch zusätzlich Geld spart. Es lohnt sich umzudenken und dem Körper etwas Gutes zurückzugeben.

Viele werden merken, dass sie dadurch bewusster einkaufen und sogar nachhaltig der Umwelt etwas zurückgeben können. Nötig hierfür ist lediglich die eigene Motivation und schon steht der ketogenen Ernährung nichts mehr im Weg.

Quellenverzeichnis:

https://eatsmarter.de/abnehmen/diaeten/ketogene-diaet

https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Ketogene-Ernaehrung-Das-sollten-Sie-wissen-551673.html

https://www.stern.de/genuss/essen/ketogene-diaet–die-schlechteste-diaet–die-sie-machen-koennen-7811096.html

https://www.rewe.de/ernaehrung/ketogene-diaet/

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