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Ein Leben ohne Plastik – nicht einfach, aber durchaus möglich

Vermüllung durch Plastik

In unseren Haushalten allein verfolgen, helfen und begleiten uns Unmengen an Behältern und Utensilien, die hauptsächlich aus dem Grundmaterial Plastik / Kunststoff bestehen. Von Plastiktüten zum Einfrieren angefangen, über die Folie fürs Pausenbrot, die Dosen und Behälter zum Lagern für Lebensmittel, die Wurst, die in Plastik eingeschweißt ist, das Obst in Plastikkörben, selbst die Getränke sind in der Regel heutzutage fast alle nur noch in den Kunststoffflaschen erhältlich.

Die Welt, in der wir uns bewegen besteht beim näheren Betrachten zu einem Großteil aus Plastik und Kunststoff. Doch Plastik belastet unsere Umwelt aufs Äußerste mit verheerenden Folgen weltweit. Nicht nur die Meere sind von den Unmengen an Kunststoffrückständen durch uns verschmutzt. Überall finden sich zum Teil Mikropartikel, deren Zusammensetzung zu 100 Prozent aus Kunststoff besteht. Dabei könnten wir wie in der Zeit noch vor der Entdeckung des Plastiks ohne Weiteres ebenso gut und glücklich ohne Plastik leben. Und wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch immer ein Weg zum Umdenken und richtigen Handeln.

Die Meere sind voller Plastik

Fakt ist, dass im Laufe der Zeit zukünftig bei gleichbleibenden Verhaltensformen der Menschen weltweit die Weltmeere völlig verunreinigt sein werden, durch Mikroteilchen, die aus Plastik bestehen. Denn die Meere sind nachweislich voll davon. Der unsichtbare Tod für Meeressäuger und Vögel, Krebsstiere und Muscheln und letztlich auch für alle Bewohner der Meere durch diese Partikel ist verheerend. Der Mensch, als Verursacher des Desasters und auch gleichzeitig als Endverbraucher, kann diesen Zustand nur nachhaltig ändern, wenn er als Verbraucher sein Verhalten im Alltag bewusst ändert.

Auch das Kaufverhalten kann hierbei völlig auf den Kopf gestellt werden und wer denkt, dass diese Maßnahmen mit sehr viel Aufwand verbunden sind, ist auf dem Holzweg. Schon allein darauf zu achtet, dass beispielsweise weder in Folie eingeschweißtes Obst und Gemüse, wie Gurken und Äpfel oder Zitrusfrüchte in Plastikkörbchen gekauft werden, trägt automatisch einiges dazu bei, ein Plastik-freies Leben gestalten zu können. Durch die zunehmende Verunreinigung der Meere allein durch Plastik ist schnelles und effektives Handeln jedes einzelnen Verbrauchers wichtig zum Beitrag einer sauberen Umwelt.

Plastik schwimmt im MeerMehr als 80 Prozent des Landmülls gelangt in die Meere

Nicht nur das Verkappen von Müll der Seegiganten und Containerschiffe ist Grund genug, etwas gegen die rohe Verschmutzung zu tun. Auch der Müll aus Plastikflaschen und Co. der tagtäglich an Stränden liegt und arglos weggeworfen wird, gelangt so bei Stürmen und rauer See ins Meer. Hinzu kommen die Verunreinigungen der Flüsse und Seen in einigen Ländern, die unwillkürlich auf diesen Weg ebenso im Meer verschwinden. Das (weitgehend) Plastik-freie Leben kann dennoch in die Hand genommen werden, wenn jeder seinen Beitrag dazu leisten würde, als Verbraucher.

So kann man beispielsweise alle PET-Flaschen, also die Plastikflaschen mit unseren Getränken, aus dem Haushalt verbannen. Sodastreamer sind heutzutage die beste Alternativer oder eben die klassischen Glasflaschen mit den jeweiligen Getränken. Grundsätzlich einmal einen Tag frei nehmen und die ganze Wohnung komplett auf Links zu drehen und nach allen Utensilien und vielleicht auch Gerätschaften zu suchen, die hauptsächlich aus Plastik bestehen. Dies wäre nicht nur der richtige Weg, um sich ein für alle Mal möglichst zu 100 Prozent vom Plastik zu befreien. Die Umwelt und vor allem die Tierwelt dankt uns mit unseren Umdenken und dementsprechenden Handeln. Denn nur wenn jeder einzelne Verbraucher dazu fähig ist, sich selbst zu prüfen, sein Verhalten diesbezüglich zu ändern, kann auch die Welt verändern und vielleicht wieder zu einer weitgehenden Plastik-freien Zone werden lassen.

Kunststoff verbannen

Plastikbehälter, Tüten, Dosen, Kochlöffel, Besteck mit Kunststoffgriffen, und, und und. Sie alle können weichen und durch Kunststoff-freie Gegenstände ersetzt werden. Cremes, Shampoos und Duschgel, Haarkuren, Rasierschaum, Seifenspender und wahrscheinlich alles, was man in Bad und WC in Form von Reinigern und Co. hat, ist aus Plastik. Hier ist es allerdings recht kompliziert mittlerweile, diese Sachen noch in Glasbehältern ergattern zu können. Doch auch hier lassen sich etwaige Plastikbehälter einsparen und so auf Minimum reduzieren. Dann geht es weiter zu den Lebensmitteln, die mittlerweile kaum noch ohne Kunststoff- oder Plastikverhüllung zu haben sind. Hier sind Wurst, Käse, Schmierkäse, Fleischverpackungen, Joghurts und Co. die Hauptakteure in puncto Plastik und Kunststoff. Aber Joghurt gibt es ebenso in Glasbehältern, wie Aufstrich und Käse. Wie auch Wurst beim Metzger und auch Fleisch in imprägnierten Papierabdeckungen und Behältnissen aus Papier. So wie es schon früher einmal war lassen sich alle Lebensmittel auf herkömmliche Weise transportieren und in Behälter fügen. Denn wer es darauf anlegt, ganz ohne Plastik auszukommen, kann auch dies ganz einfach auch insbesondere im Sektor Lebensmittel und Einkauf tun. Da wird der klassische Einkaufskorb aus geflochtenem Bast wieder groß zur Mode und auch die Behälter fürs Fleisch und Wurst können letztlich immer von zuhause aus mitgebracht werden und befüllt werden. Warum nicht?

Quellenverzeichnis:
https://www.duh.de/plastik-im-meer/
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/kunststoffe-und-bioplastik/18737.html

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