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Steuerung des Hauses

Der Smart Home Trend greift auch zunehmend in Deutschland und entsprechende Konzepte werden immer erschwinglicher und leichter umzusetzen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Von der automatisierten Haustechnik, über Sprachsteuerung, bis hin zu intelligenten Hausrobotern lässt sich der Alltag in den eigenen vier Wänden erheblich komfortabler gestalten.

Lange Anlaufzeit

Es hat lange gedauert bis anfängliche Zukunftsvisionen und Pionierprojekte massentauglich wurden. Dabei ist die Idee eines intelligenten Hauses älter als man allgemein meinen mag. Auch erste funktionierende Prototypen sind schon vor Jahrzehnten entwickelt worden. Im Jahr 1950 bereits wurde das erste automatisierte Zuhause im renommierten Magazin „Pupular Mechanics“ vorgestellt. Sieben Jahre später stellte das heute vor allem in anderem Zusammenhang bekannte Unternehmen Monsanto sein „House of the Future“ vor. Weitere Projekte folgten, bis Microsoft im Jahr 1999 sein „Microsoft smart home“ präsentierte. Dieser Begriff sollte die weitere Entwicklung entscheidend prägen. Microsofts Vision ist erstaunlich nah an den heute zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten.

Steuerung eines Smart Homes per HandyGrundprinzip

Während mit dem Begriff Smart Home anfänglich meist nur Aspekte wie das zentrale Ansteuern der Haustechnik (Rollläden, Heizung etc.) verbunden wurden, sind die Möglichkeiten heute weitaus vielschichtiger. Smart Home ist heute ein Überbegriff für verschiedene Konzepte, die alle darauf abzielen das Wohnen in den eigenen vier Wänden sicherer, komfortabler und energieeffizienter zu gestalten. In einem Smart Home können Haushaltsgeräte untereinander kommunizieren, eigenständig agieren und zentral gesteuert werden. Neben zentralen Steuerungselementen, welche die gesamte Haustechnik per WLAN miteinander verbinden, gibt es auch Einzellösungen, die direkt mit einer App gesteuert werden können. Die Kommunikation unter den einzelnen Geräten erfolgt dabei stets drahtlos, per WLAN, Bluetooth oder anderen Funkschnittstellen.

Intelligente Überwachung

Überwachungstechnik ist heute sehr erschwinglich und lässt sich auch ohne große Probleme in ein Smart Home integrieren. Dabei bieten sogenannte IP Kameras zahlreiche Funktionen, die die Sicherheit in den eigenen vier Wänden nachhaltig verbessern. Sie sind mit dem Internet verbunden und somit in der Lage beispielsweise Push-Nachrichten auf ein Smartphone zu senden, sobald eine Kamera etwas wahrnimmt oder gleich einen Notruf abzusetzen. Mit der Möglichkeit jederzeit auf das Bild der Kamera zuzugreifen ergeben sich hier auch Ansätze für die Fernüberwachung, etwa von Tieren während der Abwesenheit oder um im Urlaub schnell zu Hause nach dem Rechten zu sehen.

Intelligentes Licht

Ein Smart Home soll nicht nur den Komfort der Bewohner erhöhen, auch das Thema Energiesparen ist eng verbunden mit dem Konzept. Sparsame Leuchtmittel sind dabei ein ganz entscheidender Faktor. Moderne LED Leuchten sind im Vergleich zu klassischen Glühbirnen zum einen wesentlich effizienter und somit weniger Energieintensiv, zum anderen gibt es auch smarte LED-Leuchten, die sich einfach in ein bestehendes Smart Home Konzept integrieren lassen. Mit sogenannten Smart-LEDs kann der für das Wohnen so wichtige Aspekt der Beleuchtung wesentlich effizienter und angenehmer gestalten. Entsprechende Leuchten verfügen dabei über unterschiedliche Zusatzfunktionen. So können sie beispielsweise ihre Farbe, Farbtemperatur oder die Helligkeit ändern, sind mit zusätzlichen Kameras oder Lautsprechern ausgestattet und lassen sich bequem per App steuern. Das gesamte Anwendungsspektrum dieser sparsamen Leuchten ermöglicht die Umsetzung spannender Beleuchtungskonzepte.

Datensicherheit

Wenn ein Smart Home System permanent mit dem Internet verbunden ist, ergeben sich gewisse Ansatzpunkte für Cyber Kriminelle. Dieser Aspekt sollte nicht vernachlässigt werden, wenn man sich entscheidet, entsprechende Technik zu verwenden. Neben dem Verwenden von sicheren Passwörtern ist es ratsam, zwei getrennte Router-Netzwerke für das Smart Home und das Computernetzwerk zu verwenden. Generell sollten Smart Home Systeme auch immer mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt werden. In der Regel sind Hersteller von entsprechenden Produkten in der Lage diesbezüglich Tipps und Ratschläge zu geben. Ohne ein gewisses Grundverständnis über drahtlose Internetverbindungen und ihren Schutz sollte man keine Smart Home Produkte verwenden.

Wohin geht die Reise?

Trotz der technischen Machbarkeit und des geringen Investitionsbedarfs ist Smart Home in Deutschland bislang noch nicht flächendeckend verbreitet. Die in diesem Artikel beschriebenen Möglichkeiten sind jedoch längst keine Zukunftsvisionen mehr, sondern aktueller stand der Technik. Wohin die Reise in Zukunft gehen wird, ist jetzt schon in groben Zügen absehbar, sofern man den Plänen der großen unternehmen und Konzernen Glauben schenken möchte. Im Rahmen der Implementierung des Internets der Dinge werden in Zukunft zunehmend mehr Haushaltsgeräte über smarte Funktionen und entsprechende Schnittstellen verfügen. Somit sind Kühlschränke in der Lage eigenständig Lebensmittel nachzubestellen, die Haustüre ist in der Lage Gesichter zu erkennen und gibt nur ausgewählten Personen Zutritt und jeder Raum ist morgens auf die favorisierte Temperatur eingestellt. Prinzipiell lassen sich alle Bereiche in ein Smart Home Konzept integrieren, welche über entsprechende Schnittstellen verfügen.

Quellenverzeichnis:
https://www.the-ambient.com/features/visions-through-the-ages-history-of-home-automation-178
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/smart-home-das-intelligente-zuhause-6882
https://www.gluehbirne.de/

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