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Gaming an Konsole

Das digitale Zeitalter hat uns als Verbraucher fest im Griff als je zuvor. Denn mittlerweile nutzen schätzungsweise rund drei Milliarden Menschen ein Smartphone, mit steigender Tendenz. Allein von Anfang 2018 an, bis heute, kamen 200 Millionen registrierte Nutzer hinzu. Aber auch die Anzahl an Computern zuhause und im Büroleben nimmt stetig zu. Dem zufolge nutzen die Menschen diese digitalen Genies immer häufiger und vor allem auch länger. Gaming und das (ganz allgemein gesprochen) Eintauchen in virtuelle Ersatzwelten, sind hierbei immer häufiger zu beobachtende Phänomene.

Im Durchschnitt, so wird geschätzt, sitzen besonders Heranwachsende und Jugendliche etliche Stunden täglich vor dem PC und Menschen, die im Bürowesen arbeiten erst recht. Hinzu kommt die Macht des Handys. Denn der Blick aufs Display, ob eine Nachricht via WhatsApp angekommen ist, oder was es Neues auf Facebook zu lesen gibt, welche Posts von wem hochgeladen wurden und wer sich aktuell auf Insta tummelt, oder Twitter und Co. ist schnell getätigt und mittlerweile das Normalste der Welt. Die Auswahl an Messenger-Diensten und Social Media Kanälen ist groß. Ebenso das Angebot der Internetspiele, die am PC wie auch teils am Smartphone gespielt werden können. Zu jeder Zeit und in jeder freien Minute kann man als User mit diversen Apps auf diese Weise ins Spiel und damit in ein virtuelles Parallelleben abtauchen.

Kreislauf der Sucht

Grundsätzlich nichts Verwerfliches, es sei denn, dass man, meist ohne es bewusst wahrzunehmen, schnell süchtig nach dem Ziel ein weiteres Level oder einen weiteren Wettstreit im Spiel selbst erreichen zu können wird. Soziale Isolationen sind oftmals die Folge dessen und schon beginnt ein Teufelskreislauf, aus dem nur Wenige aus eigener Kraft entfliehen können. Teilweise existiert nicht einmal ein Bewusstsein für diese Problematik. Die Internetsucht oder auch Gamingsucht ist nichts Neues heutzutage und wird von Experten äußerst ernst genommen.

Die Angst vor dem realen Leben

virtuelle Welt

Für viele Menschen, die sich auf virtuellem Wege in eine Abhängigkeit begeben, ist der Ausweg hinaus aus dieser Situation aus eigener Kraft meist nicht möglich. Denn zunächst wird oftmals viel zu spät erkannt, dass es sich um eine Abhängigkeit handelt. Dies muss erst erkannt und die Ursachen entsprechend analysiert werden. Der Weg zur Abhängigkeit ist schleichend und beginnt recht harmlos und unbewusst. Doch wer schon allein mehrere Stunden am Tag damit verbringt, sich an den PC zuhause zu setzen und täglich seinem Lieblingsspiel nachgeht, läuft Gefahr in den Strudel und Teufelskreis der Abhängigkeit zu taumeln. Wer schon bei der Arbeit fortwährend daran denkt, so schnell es geht nachhause zu kommen, um dort sein nächstes Level im Spiel erreichen zu wollen, ist in vielen Fällen bereits mitten drin.

Noch verheerender wird das Ganze, wenn sich Menschen total isolieren und sich von Freunden und Familie abwenden und sich in ihrem Reich zuhause hinter dem PC verkriechen. Dies führt erst recht dazu, dass diese Menschen sich kaum noch nach draußen ins reale Leben hinaus trauen. Sie beginnen ihr ganz eigenes Parallelleben aufzubauen und verstecken sich unter einer “Glasglocke”, unter der sie sich verkriechen und isolieren. Die Angst vor dem echten Leben wächst und die des virtuellen wird umso stärker und prägnanter. Soziale Phobien können aber zudem auch noch andere Ursachen haben und eine Spielsucht letzten Endes begünstigen. Vereinsamung ist heutzutage nichts außergewöhnliches mehr und desto anonymer man wohnt und lebt, umso einsamer kann man inmitten eines mit vielen Bewohnern bestücktem Wohnghettos schlussendlich werden. Für diese Menschen reicht es schon aus, dass allein der Gedanke daran Kontakt zu Mitmenschen aufzubauen, sie zum Schwitzen zu bringen und ihre Phobien dadurch noch einmal um ein Vielfaches verstärkt werden.

Einsam auch zu zweit

Gerade moderne Gaming-Welten machen die Einsamkeit quasi auch im Mehrspielermodus möglich! Spiele wie Fortnite oder vergleichbare MMO-Titel erschaffen zwar eine Gemeinschaft, aber eben nur eine virtuelle. Gemeinsam mit seinen Mitspielern begibt man sich in virtuelle Gefechte und tritt auch in gegenseitigen Austausch. So entsteht eine Gemeinschaft oder auch gegenseitige Freundschaften. Dies aber in den meisten Fällen nur auf einer “virtuellen Ebene”, welche nur selten etwas mit dem realen Leben zu tun hat. Die Gefahr in dieser Entwicklung ist darin zu stehen, dass sich Jugendliche mit Suchtpotenzial hier-drin schnell ihr “soziales Ersatzleben” suchen und daher nicht mehr hinreichend motiviert sind, dieses in ihrem normalen Umfeld aufzubauen. Das hierdurch soziale Phobien und Ängste gestärkt werden könnten ist naheliegend und erschließt sich wohl auch für Nicht-Psychlogen.

Quellenverzeichnis:
https://www.meinwegausderangst.de/soziale-phobie-angst-vor-menschen/
https://www.hna.de/netzwelt/generation-kopf-unten-einsam-durch-smartphones-zr-3548482.html
https://www.spiegel.de/spiegel/foerdert-das-internet-soziale-kontakte-oder-macht-es-einsam-a-1101662.html

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