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Freiwillige Krankenversicherungen vergleichen und sparen!

Freiwillige Krankenversicherung / Krankenvollversicherung

freiwillige krankenversicherung testIn Deutschland haben Personen, die nicht versicherungspflichtig sind, die Möglichkeit eine freiwillige Krankenversicherung abzuschließen. Das bedeutet, sie haben die Wahl zwischen dem freiwilligen Eintritt in eine GKV oder eine PKV. Bei der Entscheidung müssen einige Aspekte berücksichtigt werden, beide Varianten besitzen Vor- und Nachteile.

Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten weltweit. Im Gegensatz zu anderen Ländern geht hierzulande ein Unfall oder eine Krankheit nicht automatisch mit einer hohen finanziellen Belastung des Patienten einher. Grund dafür ist die gesetzliche Versicherungspflicht. Manche Personen müssen sich pflichtversichern, andere haben die Gelegenheit freiwillig in eine Krankenversicherung einzutreten. Die Möglichkeit auf den Versicherungsschutz zu verzichten, wie etwa in den USA, ist in hierzulande nicht möglich.


Gesetzliche Krankenversicherung

Zunächst besteht in Deutschland eine grundsätzliche Krankenversicherungspflicht. Alle Arbeitnehmer, deren Bruttoeinkommensgrenze 60.750 Euro jährlich bzw. 5063 Euro pro Monat nicht übersteigt (Stand 2019), sind in einer gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Zu diesem Einkommen werden auch etwaige Zusatzzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld gezählt. Die Wahl der Krankenkasse bleibt die freie Entscheidung jedes Einzelnen. Alle gesetzlichen Krankenversicherer müssen dieselben gesetzlich geregelten Leistungen abdecken, einige Kassen bieten darüber hinaus Zusatzleistungen an. Ein Vergleich der Beiträge und des Leistungsspektrums einzelner Versicherer ist durchaus zu empfehlen, um den besten zu den eigenen Ansprüchen passenden Versicherungsschutz zu finden. Ein Wechsel innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen ist in der Regel jederzeit problemlos möglich.

Welche Personengruppen müssen sich gesetzlich krankenversichern?

Die Leistungen, welche gesetzliche Krankenversicherer zu erbringen haben, sind im Sozialgesetzbuch festgeschrieben. Sowohl die Grundbeiträge als auch das Leistungsspektrum ist daher bei allen GKV annähernd identisch. Unterschiede bestehen hauptsächlich in den gebotenen zusätzlichen Aufwendungen und Bonusprogrammen der einzelnen Anbieter. Unter anderem sind im gesetzlichen Leistungskatalog folgende Leistungen festgeschrieben:

  • Äztliche, zahnärztliche und psychotherapeutische Behandlung von Krankheiten
  • Krankheitsfrüherkennung und Prävention
  • Häusliche Krankenpflege
  • Rehabilitationsmaßnahmen
  • Versorgung mit Medikamenten

Durch private Zusatzversicherungen kann das Leistungsspektrum auf Wunsch oder bei Bedarf erweitert werden. Zu diesen Versicherungen zählen beispielsweise Zahnzusatz-, Auslands-, Pflege- oder eine Krankenhauszusatzversicherung. Eine solche private Krankenzusatzversicherung kann unabhängig von der Wahl des Hauptversicherers abgeschlossen werden.


Wann endet die Versicherungspflicht?

freiwillige krankenversicherung abschliessenEine Pflichtversicherung in der GKV kann aus unterschiedlichen Gründen enden, beispielsweise dann, wenn eine versicherungspflichtige Beschäftigung beendet wird. Eine Ausnahme gilt, sofern im Anschluss nahtlos in ein anderes Arbeitsverhältnis gewechselt werden kann oder Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht. Auch Arbeitnehmer, deren Verdienst die Bruttoeinkommensgrenze übersteigt scheiden aus der Pflichtversicherung aus. Studierende verlieren das Recht auf die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung für Studenten, sofern sie das 30. Lebensjahr oder das 14. Fachsemester erreichen und müssen sich ebenfalls freiwillig versichern lassen. Alle Personen, die von der Versicherungspflicht befreit sind, fallen unter die Regelungen der freiwilligen KV. Wichtig ist, dass der Beitritt in eine freiwillige Versicherung innerhalb von drei Monaten nach Ende des Versicherungsverhältnisses erfolgt.

Was bedeutet freiwillige Krankenversicherung?

Zunächst einmal ist der Begriff freiwillig im Zusammenhang mit der Versicherung etwas verwirrend, da in jedem Fall eine Pflicht zur Krankenversicherung besteht. Die Freiwilligkeit ist vielmehr darauf bezogen, dass der Versicherer zwischen GKV- und PKV-Mitgliedschaft wählen kann. Eine freiwillige KV können alle Personen abschließen, die von der Versicherungspflicht befreit sind. Sowohl gesetzliche Krankenversicherungen als auch Privatversicherungen bieten die Möglichkeit einer freiwilligen Versicherung an. Nicht mehr Versicherungspflichtige können also entweder einer GKV beitreten (freiwillig pflichtversichert) oder Mitglied in einer PKV werden. Dabei ist niemand gezwungen die gesetzliche KV zu verlassen, sofern er vorher pflichtversichert war. Eine freiwillige Krankenversicherung ohne Einkommen ist prinzipiell auch möglich. Voraussetzung hierbei ist allerdings, dass bereits im Vorfeld eine Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse bestand und seit dem nicht mehr als drei Monate vergangen sind..

Spezialfall Krankenversicherung Selbstständige / Krankenversicherung Freiberufler

Selbstständige haben aufgrund unregelmäßiger Einnahmen und geschäftlicher Risiken meist ganz besondere Ansprüche an ihren Versicherungsschutz. Selbstständige die siech einmal für eine Mitgliedschaft in einer PKV entschieden haben, können nur unter erschwerten Bedingungen wieder zurück in eine GKV wechseln. Hierzu ist es meistens notwendig ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis aufzunehmen. Vor allem Existenzgründer müssen bei Beginn der Selbstständigkeit keinesfalls zwangsläufig eine PKV abschließen, in der Regel ist der Verbleib in einer GKV zunächst die bessere Variante. Welcher Versicherungsschutz im Einzelfall die bessere Wahl ist, hängt neben den entstehenden Kosten auch von Faktoren wie dem persönlichen gesundheitlichen Zustand oder dem benötigten Leistungsumfang zusammen.

Freiwillige Versicherung Kosten

Die Kosten einer freiwilligen Mitgliedschaft in einer GKV unterscheiden sich nur geringfügig voneinander. Ausschlaggebend für die Jahresgebühren sind die zur Verfügung stehenden Brutto-Einnahmen des Versicherungsnehmers. Im Schnitt liegen die Beiträge bei etwa 15 Prozent der Gesamteinnahmen, zuzüglich variierender Zusatzbeiträge. Einige Beispiele finden sich am Ende dieses Ratgebers.

Private Krankenversicherung 

Die Freiheit in eine PKV zu wechseln haben ausschließlich Personen, die nicht versicherungspflichtig sind. Je nach persönlicher Ausgangslage sprechen viele Gründe für eine private KV. Im Gegensatz zu Mitgliedern gesetzlicher Krankenkassen können Privatversicherte ihre Leistungen zum Großteil selbst auswählen. Eine solche, auch als Privatversicherung oder Krankenvollversicherung genannte private Absicherung, bietet berechtigten Personen einige Vorteile. Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung bestehen nicht allein in der Höhe der erhobenen Beiträge. Versicherungen bei einem privaten Anbieter enthalten meist umfangreichere Leistungen. Während bei gesetzlich Versicherten die Krankenkasse alle Kosten abwickelt, müssen Mitglieder einer PKV alle anfallenden Kosten jedoch zunächst einmal selbst tragen. Erst nach Einreichen der Rechnungen bei dem Versicherer können die Kosten erstattet werden.

Spezialfall Krankenversicherung Beamte

Beamte sind in der Regel in einer privaten Krankenversicherung besser aufgehoben. Die meisten Versicherer bieten spezielle Tarife an, aufgrund der Beihilfe können privat versicherte Beamte besonders von dem deutlichen Leistungsvorteil einer PKV profitieren.

Folgende Personengruppen haben Anspruch auf einen Beitritt in eine PKV:

  • Selbstständige
  • Beamte, Richter, Zeitsoldaten
  • Arbeitnehmer mit einem Jahresbruttoeinkommen über 60.750 Euro
  • Arbeitnehmer, deren Mitgliedschaft durch einen beruflichen Auslandsaufenthalt erloschen ist
  • Personen bei denen die Familienversicherung endet
  • Kinder, welche nicht automatisch mitversichert sind
  • Studierende die keinen Anspruch mehr auf die Studentische Krankenversicherung (Studenten Krankenversicherung) haben
  • Promotionsstudenten
  • Schwerbehinderte

Leistungen PKV (privat Versicherung)

Den Leistungsumfang einer privaten Krankenversicherung kann der Versicherungsnehmer zum größten Teil selbst bestimmen. Diese gehen weit über das gebotene Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen hinaus und erlauben einen individuellen, an die eigenen Ansprüche angepassten Versicherungsschutz.

Kosten private Krankenversicherung

Die Jahresgebühren der einzelnen Versicherungsanbieter unterscheiden sich mitunter stark. Welche Kosten eine Versicherung im individuellen Fall verursacht, ist von den persönlichen Voraussetzungen des Versicherungsnehmers (Alter, Gesundheitszustand) und dem gewählten Leistungsumfang abhängig.

Vorteile freiwillige Krankenversicherung (GKV)

Die freiwillige Krankenversicherung als Alternative zur PKV ist besonders für Familien mit Kindern zu empfehlen.

  • Bei einer freiwilligen gesetzlichen Versicherung können Kinder und Ehepartner beitragsfrei mitversichert werden
  • Etwaige Vorerkrankungen haben keinen Einfluss auf die Beitragshöhe
  • Die Beitragssätze werden nicht an das Alter gekoppelt

Vorteile PKV

  • Gebühren werden unabhängig vom Einkommen festgelegt
  • Die Beiträge orientieren sich am gesundheitlichen Zustand
  • Bestimmte Berufsgruppen, etwa oder Beamte können Kosten sparen
  • Der Leistungsumfang kann individuell an die Bedürfnisse angepasst werden
  • Es werden oft mehr Leistungen angeboten

Nachteile freiwillige GKV

  • Die Gebühren orientieren sich am Einkommen
  • Personen die älter als 55 Jahre sind, können nicht mehr in eine GKV wechseln

Nachteile PKV

  • Beitragssätze werden an das steigende Alter angepasst
  • Kinder können nicht kostenlos mitversichert werden
  • Vorerkrankungen haben Einfluss auf die Gebühren

Die Wahl sollte in jedem Fall gut überlegt sein. In der Regel ist ein freiwillig gesetzlich Versicherter jederzeit berechtigt in eine PKV zu wechseln, sofern er seine Entscheidung ändert. Insbesondere dann, wenn der Krankenversicherer die Beiträge erhöht, kann er von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Wer hingegen freiwillig in einer PKV Mitglied wird, ist der Wechsel in die GKV nur unter gewissen Voraussetzungen möglich.


Wie werden die Beiträge berechnet?

freiwillige krankenversicherung wechselnBei der freiwilligen Krankenversicherung werden die Beiträge grundsätzlich wie bei der Pflichtversicherung anhand des Einkommens berechnet. Zusätzlich erheben die einzelnen Anbieter einen Zusatzbeitrag in unterschiedlicher Höhe. Nicht immer werden die Beiträge für freiwillig Versicherte aber anhand der tatsächlichen Einnahmen berechnet, sondern ein fiktiver Mindestbetrag zugrunde gelegt.

Standard- und Basistarif PKV

Alle Anbieter von privaten Krankenversicherungen müssen einen vergünstigten Tarif anbieten. Dieser sogenannte PKV Standardtarif ist für Versicherte gedacht, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Beiträge zu zahlen. Allerdings haben Versicherte nur Anspruch auf diesen Tarif, wenn sie mindestens 10 Jahre beim selben Versicherer Mitglied waren. Die angebotenen Leistungen des PKV Standardtarif orientieren sich an denen, die im Leistungskatalog der GKV festgelegt sind.

Online-Rechner: private Krankenversicherung im Vergleich

Die Konditionen verschiedener privater, als auch gesetzlicher Krankenversicherer lassen sich im Internet übersichtlich miteinander vergleichen. Ein solcher Vergleich berücksichtigt sowohl die Höhe der Beiträge der einzelnen Anbieter als auch die freiwilligen Zusatzleistungen. Bei der Wahl sollten neben der Beitragshöhe vor allem die zusätzlichen Leistungen unter die Lupe genommen werden.

Mit einem solchen Vergleich lässt sich immer die Krankenversicherung finden, die bestmögliche Leistungen zu möglichst geringen Koste anbietet. Darüber hinaus ist es möglich, direkt Online eine Mitgliedschaft bei einem Krankenversicherer abzuschließen.

Fragen zur freiwilligen Krankenversicherung

  • Was ist eine freiwillige Krankenversicherung? 

Eine freiwillige Krankenversicherung müssen all jene Personen abschließen, bei denen die gesetzliche Versicherungspflicht endet. Sie haben die Wahl, innerhalb von drei Monaten freiwillig in eine GKV einzutreten oder Mitglied bei einem privaten Versicherer zu werden.

  • Was kostet eine freiwillige Krankenversicherung?

Der genaue Krankenversicherungsbeitrag lässt sich nicht pauschal veranschlagen. Neben dem einkommensabhängigen Grundbeitrag für die GKV, fallen Zusatzbeiträge in unterschiedlicher Höhe an. Auch die privaten Versicherer unterscheiden sich stark in ihren Beitragssätzen. Neben dem persönlichen Gesundheitszustand hat auch der jeweilige Leistungsumfang der Versicherung Einfluss auf die entstehenden Beiträge. Wer als Arbeitnehmer freiwillig gesetzlich versichert ist, erhält die Hälfte der Kosten als Beitragszuschuss vom Arbeitgeber. Selbstständige, Beamte und nicht erwerbstätige Personen hingegen müssen den vollen Beitrag selbst bezahlen.

  • Wie wird die freiwillige Krankenversicherung berechnet?

Die Berechnung der Beitragssätze für freiwillig Krankenversicherte erfolgt nach Vorgaben des GKV-Spitzenverbandes. Grundlage bildet dabei das beitragspflichtige Einkommen des Versicherten. Dazu zählen alle vorhandenen Einkunftsarten, die sogenannte „gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“.

  • Ist die Krankenversicherung steuerlich absetzbar?

Seit 2010 sind die Beiträge zu grundlegenden Leistungen der KV steuerlich absetzbar. Welche Kostenerstattungen sich im Einzelfall ergeben ist vom jeweiligen Versicherungstarif abhängig. Auch eine freiwillige Krankenversicherung kann in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

  • Lässt sich die PKV wechseln?

Prinzipiell können privat Versicherte ihre Krankenversicherung wechseln, genau wie es Mitglieder einer GKV tun können. Aufgrund der sogenannten Altersrückstellung ist ein solcher Wechsel aber nur bedingt zu empfehlen. Je länger die Mitgliedschaft in einer PKV andauert, desto größer ist die angesammelte Summe der Rückstellungen. Bei einem Wechsel des Versicherers lassen sich die Altersrückstellungen jedoch nur teilweise, unter Umständen auch gar nicht mitnehmen.

  • Ab wann freiwillige Krankenversicherung 2019? Ab wann freiwillig versichert?

Die Versicherungspflichtgrenze wird jedes Jahr neu festgelegt. Für das laufende Kalenderjahr 2019 liegt diese bei 60.750 Euro Bruttoeinkommen. Wer mehr verdient hat das Recht auf eine freiwillige Krankenversicherung.

  • Freiwillige gesetzliche Krankenversicherung Beitrag

Grundsätzlich fallen bei Angestellten dieselben Gebühren an, wie bei gesetzlich Pflichtversicherten. Inklusive Anspruch auf Krankengeld sind dies im Durchschnitt etwa 15 Prozent der Brutto-Einnahmen. Der Arbeitgeber übernimmt dabei anteilig die Kosten. Selbstständige hingegen müssen den Beitrag in voller Höhe aus eigener Tasche entrichten. Unterschiede zwischen den einzelnen Krankenversicherern liegen bei den individuellen Zusatzbeiträgen und dem Leistungsspektrum.

  • Freiwillige Krankenversicherung AOK (Plus):

15,20 % davon 0,60 % individueller Zusatzbeitrag. Zahlreiche Bonusprogramme und finanzielle Vorteile bei aktiver Teilnahme an gesundheitsförderlichen Programmen.

  • Freiwillige Krankenversicherung TK: 

15,30 %, davon 0,70 % individueller Zusatzbeitrag. Zahlreiche Leistungen über den gesetzlichen Rahmen hinaus, erweiterte Übernahme spezieller zahnärztlicher Behandlungen.

  • Freiwillige Krankenversicherung Barmer:

15,70 %, davon 1,10 % individueller Zusatzbeitrag. Boni für die Teilnahme an speziellen Vorsorge- und Präventivmaßnahmen.

  • DKV private Krankenversicherung Kosten:

Ungefährer Monatsbeitrag für einen 40-jährigen Arbeitnehmer: 204,08 (Basistarif) und 253,49 Euro (Premium Tarif). Zusätzliche Kosten entstehen je nach Ausstattung des Leistungsumfangs (Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, Zusatzleistungen). Für einen 30-jährigen Arbeitnehmer fallen im Basistarif 168,52 und im Premiumtarif 203,08 Euro an.


Fazit

freiwillige krankenversicherung neukunden bonusWer die Krankenversicherung freiwillig wählen kann, sollte sich der Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten bewusst sein. Zwar unterscheiden sich die Gebührenmodelle und Leistungen der einzelnen Anbieter auch untereinander, dennoch lassen sich prinzipielle Unterschiede festmachen. Eine PKV ist nicht zwangsläufig besser als eine GKV. Der umfassende Leistungsumfang ist mit vergleichsweise hohen Beiträgen verbunden. Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheidet, sollte sicher sein, die Kosten auch langfristig tragen zu können, gerade weil sie im Alter ansteigen. Generell ist eine PKV eher für Personen interessant, die dauerhaft über ein sicheres, hohes Einkommen verfügen. In manchen Fällen ist es sinnvoller, sich gesetzlich zu versichern und bei Bedarf eine Zusatzkrankenversicherung abzuschließen. Insbesondere der Vorteil der kostenlosen Mitversicherung von Kindern spricht bei Familien für die GKV.

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