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Verhaltener Start, dann voller Markt

Die Agentur Schröder hat das Bierstadtfest organisiert. Die SZ fragte Geschäftsführer Frank Schröder nach seiner Bilanz.

© SZ

Herr Schröder, ich vermute, der Freitag war für Sie der unruhigste Tag oder?

Wenn Sie auf das Wetter anspielen, dann stimmt das. Es war ja nicht klar, ob es ein Unwetter gibt und wann es über Radeberg hinwegzieht. Aber so hat ja alles funktioniert. Quasi mit der Eröffnung hörte der Regen auf. Trotz des extremen Niederschlags gab es aber keine Zwischenfälle.

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Vermutlich wegen des Wetters war das Fest am Freitag nicht ganz so gut besucht oder täuscht der Eindruck?

Es kann sein, dass der Regen den ein oder anderen abgehalten hat, auf den Marktplatz zu kommen. Dafür waren der Sonnabend und auch der Sonntag richtig starke Tage. Vor allem am Sonnabend beim Auftritt von Joey Heindle war der Markt voller begeisterter Zuschauer.

Was war am Sonntag der Höhepunkt?

Es gab nicht ein Highlight, sondern mehrere. Schon beim Umzug waren die Straßen dicht gesäumt. Beim Funkenflug mit den Funkengarden war der Marktplatz wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Insgesamt war es ein wunderbares Stadtfest, mit einem begeisterten Publikum. Das zeigt auch die Zahl der Besucher. Wir schätzten, dass rund 30 000 Menschen das Fest besuchten.

Sicherheit ist bei solchen Großveranstaltungen ein besonderes Thema. Gab es irgendwelche Vorfälle?

Nein, mit Stand Sonntagnachmittag kann ich sagen, dass es keine Zwischenfälle gab. Es war ein friedliches und freundliches Fest. Das freut mich ganz besonders.

Über dieses Fest wurde gesagt, dass es die Generalprobe für die 800-Jahr-Feier war. Sehen Sie das auch so?

Generalprobe würde ich nicht sagen. Aber dieses Fest hat gezeigt, dass das Konzept stimmt. Was davon auch im nächsten Jahr umgesetzt wird, muss noch entschieden werden. Zumindest wird man es erweitern müssen, da es ja 2019 länger, also von Donnerstag bis Sonntag dauern wird.

Gespräch: Thomas Drendel