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Verkehr rollt trotz neuer Schneemassen

Im Osterzgebirge hat es gestern kräftig geschneit. Der Winterdienst war seit den frühen Morgenstunden im Einsatz.

Von Regine Schlesinger

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Pirna meldet Regen, Dresden leichten Schneegriesel – und das Osterzgebirge kräftigen Schneefall. Schon in der Nacht zum Dienstag fielen die ersten Flocken, in den Vormittagsstunden wurde der Schneefall dann immer stärker. Zeitweise herrschten auf dem Erzgebirgskamm durch das dichte Schneetreiben Sichtweiten von unter 100 Metern, sagt Wetterbeobachter Norbert Märcz von der Wetterstation in Zinnwald-Georgenfeld. Um bis zu zehn Zentimeter ist die Schneedecke innerhalb weniger Stunden angewachsen.

Der Neuschnee bescherte allerdings auch dem Winterdienst viel Arbeit. Allein im Bereich der Straßenmeisterei Altenberg waren gestern vier Räum- und Streufahrzeuge der Straßenmeisterei und sieben weitere Fahrzeuge von Fremdfirmen im Einsatz für befahrbare Straßen, informiert Peter Guderle, Referatsleiter Straßenbau beim Landratsamt in Pirna.

Unterstützt wurde diese Winterdiensttechnik durch einen Traktor mit Schneepflug sowie eine Schneefräse. Da im Laufe des Tages der Schneefall nachließ, rechnete Peter Guderle nicht mit Sperrungen oder ähnlichen, negativen Auswirkungen auf den Straßenverkehr. „Die einzigen nennenswerten Behinderungen sind stellenweise Randverwehungen bis zu einem Meter in die Fahrbahn“, teilt er mit.

Auch in Dippoldiswalde ist der Winterdienst gestern beizeiten gestartet. Ab fünf Uhr waren die Fahrzeuge unterwegs, informiert Bauhofleiter Thomas Quinger. „Alles, was an Leuten zur Verfügung stand, war im Einsatz“, versichert er. 14 Fahrzeuge und 20 Leute bemühten sich im Raum Dippoldiswalde um freie Straßen und Wege. „Wir sind ganz gut über die Runden gekommen“, lautet das Fazit des Bauhofleiters. Obwohl größere Schneefälle bis gestern eher die Ausnahme in diesem Winter sind, hatte der Winterdienst schon gut zu tun, da Nässe und Kälte für überfrorene Straßen sorgten. Deshalb geht im Bauhof derzeit das Salz zur Neige. Thomas Quinger rechnet aber heute, spätestens morgen mit Nachschub, den sich die Stadt in einem Großlager gesichert hat.

Trotz des teilweise ziemlich heftigen Schneefalls meldet auch die Regionalverkehr GmbH Dresden (RVD) keine größeren Störungen. In Richtung Frauenstein war ein Lkw in einen Graben gerutscht, was aber ohne größere Auswirkungen geblieben sei, sagt Volker Weidemann vom RVD. Weil alles zunächst langsam fuhr, kam es auf einigen Strecken zu leichten Verspätungen, so auf der Linie 389 und der Linie 365. Im Laufe des Tages rollte dann aber wieder alles weitgehend nach Plan.

Im Wintersportgebiet um Altenberg ist der Neuschnee natürlich hochwillkommen. Bei 18 Zentimeter Schneehöhe lässt es sich auf den Hauptloipen im Kahleberggebiet gut Skifahren. Der Schlepplift am Altenberger Skihang ist geöffnet. Ab heute soll auch der Skilift in Schellerhau wieder in Betrieb gehen, zunächst von 13 bis 18 Uhr, bei Bedarf aber auch länger. Ab 31. Januar geht der Skiliftbetrieb dann schon um 9.30 Uhr los, denn ab der kommenden Woche sind in Brandenburg Schulferien, und das Osterzgebirge erwartet viele Gäste aus dieser Region. Können sie sich auch noch über die weiße Pracht freuen? Wetterbeobachter Norbert Märcz ist zuversichtlich. „Das bleibt jetzt erst einmal liegen, und es kommt sicher noch etwas hinzu“, macht er Hoffnung.

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