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Deutschland & Welt

Weniger Tote auf Deutschlands Straßen

2019 kamen im Straßenverkehr weniger Menschen um. Deutliche Unterschiede gibt es allerdings zwischen Auto- und Fahrradfahrern.

Tödliche Autounfälle, wie hier Ende Juni auf der A 8 in Bayern, werden einer neuen Statistik zufolge seltener.
Tödliche Autounfälle, wie hier Ende Juni auf der A 8 in Bayern, werden einer neuen Statistik zufolge seltener. © dpa

Wiesbaden. Im vergangenen Jahr sind 3046 Menschen bei Verkehrsunfällen in Deutschland gestorben, das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. 

Wie das Statistische Bundesamt bei der Veröffentlichung der endgültigen Zahlen am Dienstag weiter mitteilte, ging die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent zurück. Bereits im Februar hatten die Statistiker vorläufige Zahlen veröffentlicht, die leicht von den jetzigen endgültigen Werten abwichen.

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Zahl der getöteten Radfahrer steigt

Nach Angaben der Statistiker ist die Zahl der Verkehrstoten insgesamt im Vergleich zu 2010 um 16,5 Prozent  gesunken. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Beteiligten am Straßenverkehr: Die Zahl der getöteten Pkw-Insassen lag 2019 um 25,9 Prozent niedriger als im Jahr 2010. Bei Menschen, die auf einem Kraftrad wie einem Mofa oder Motorrad ums Leben kamen, sowie bei Fußgängern fielen die Rückgänge mit 14,7 Prozent beziehungsweise 12,4 Prozent schon geringer aus. Bei Radfahrern  allerdings steigt die Zahl der Getöteten - seit 2010 um 16,8 Prozent gestiegen.

Viele Unfälle, weniger Verletzte

Gleichzeitig erfasste die Polizei auf den deutschen Straßen 2,7 Millionen Verkehrsunfälle, so viele wie noch nie seit 1991. Die Zahl der Verletzten sank im Vergleich zu 2018 um drei Prozent auch 384.000.

Die Zahl der Verkehrstoten sinkt seit Jahrzehnten - mit kleinen Ausreißern. 1970 war mit mehr als 21.000 Verkehrstoten der bisherige Spitzenwert erreicht worden. (dpa)

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