merken

Verkehrswächter kritisiert B-169-Ampel

Seit fast zwei Jahren steht vor dem Spanischen Hof eine Ampel. Siegfried Janetzkis Ärger darüber ebbt aber nicht ab.

© Eric Weser

Gröditz. Er lässt nicht locker. Einmal mehr hat der Gröditzer Verkehrswächter Siegfried Janetzki die Verkehrsregelung vorm Spanischen Hof scharf kritisiert. „Es gibt viele, die mit der Ampel nicht einverstanden sind“, sagte er vorige Woche im Dreiseithof. Es sei unnötig, dass die Ampel 24 Stunden in Betrieb sei. Abends müsse man warten, obwohl weit und breit kein Auto auf der Straße sei. „Die Ampel muss nicht 24 Stunden laufen.“ Zum wiederholten Mal monierte Janetzki, dass es keinen Grünen Pfeil gibt, wenn man auf der Staatsstraße aus Richtung Frauenhain an die Kreuzung kommt. Dass die Kreuzung ein Unfallschwerpunkt sei, stellt der ehrenamtliche Verkehrswächter außerdem infrage.

Adressiert war Janetzkis Kritik an den Riesaer Polizeirevier-Chef Hermann Braunger, der zu einem Vortrag in die Röderstadt gekommen war. Braunger wies die Verantwortung für den Ampelbau zurück. Die Polizei sei zwar im Vorfeld des Ampelbaus angehört worden. Ein Mitbestimmungsrecht habe sie aber bei den Planungen nicht. „Aufgabe der Polizei ist , Zahlen zuzuarbeiten, ob die Kreuzung ein Unfallschwerpunkt ist oder nicht.“ Braunger sagte außerdem, er halte nichts von einer Abschaltung der Ampel zu bestimmten Tageszeiten. „Wo eine steht, hat die auch in Betrieb zu sein.“

Autohaus Dresden
Eines der besten Autohäuser in Deutschland
Eines der besten Autohäuser in Deutschland

Dresden braucht starke und innovative Unternehmen, wie das Autohaus Dresden. Der Opelhändler ist seit über 25 Jahren tief mit der Region verwurzelt.

Einen grünen Pfeil für die Rechtsabbieger aus Richtung Frauenhain, wie von Siegfried Janetzki gefordert, hatte bereits das Landesamt für Straßenbau und Verkehr abgelehnt, das die Ampel geplant hatte. Der Pfeil sei bei dieser Anlage aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

Siegfried Janetzki indes hielte eine Ampel an einer ganz anderen Stelle für nötig. Nämlich an der innerörtlichen Kreuzung von B 169/Hauptstraße und Windmühlenstraße. Dort habe es zuletzt nämlich viel häufiger gekracht, als vorm Spanischen Hof. (SZ/ewe)