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Meißen

„Verkehrswende geht an Meißen vorüber“

Der SPD-Politiker Frank Richter zeigt sich ernüchtert von der Diskussion zum Plossenausbau.

SPD-Landtagsabgeordnete Frank Richter zum Plossenausbau: Zusammen mit SPD, Bürgerinitiative, Grünen und Linken trete er für eine sofortige Tonnage-Begrenzung und gegen den geplanten Maximalausbau ein.
SPD-Landtagsabgeordnete Frank Richter zum Plossenausbau: Zusammen mit SPD, Bürgerinitiative, Grünen und Linken trete er für eine sofortige Tonnage-Begrenzung und gegen den geplanten Maximalausbau ein. © Ronald Bonß

Meißen. Der Meißner SPD-Landtagsabgeordnete Frank Richter hat sich am Freitag zu einem Artikel in der Sächsischen Zeitung vom gleichen Tag zu Wort gemeldet. Dieser hatte die Diskussion am Mittwochabend zum Plossenausbau und daraus folgende Konsequenzen zum Inhalt.

„Im Artikel heißt es, ich habe mich bei Holger Wohsmann vom Landesstraßenbauamt bedankt“, so Richter. Das sei richtig. Allerdings nur insoweit, dass der Behördenchef präzise informiert und sich der Diskussion gestellt habe. Für den Inhalt seiner Ausführungen habe er sich nicht bedankt. Die Position von SPD, Bürgerinitiative, Grünen und Linken sei bekannt: Zusammen mit diesen trete er für eine sofortige Tonnage-Begrenzung und gegen den geplanten Maximalausbau ein.

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Wohsmann setze dagegen korrekt um, was im Interesse des Freistaates Sachsen liege. Die Stadt Meißen müsste sich dagegen wehren, tue dies jedoch nicht. Die politische Mehrheit im Stadtrat stelle sich nicht gegen den wachsenden Verkehr. Nun werde sie eine große Baustelle und wohl noch mehr Verkehr bekommen. Er wolle die Hoffnung nicht aufgeben, aber es sehe so aus, als ginge die Verkehrswende an Meißen vorüber, so Richter. (SZ/pa)

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