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Verletzte bei starkem Taifun in Japan

Wegen der schweren Regenfälle musste sich Tausende vor Erdrutschen und Überflutungen in Sicherheit bringen. Auch der Verkehr wurde lahmgelegt.

Hohe Wellen treffen auf die Küste Japans.
Hohe Wellen treffen auf die Küste Japans. © kyodo/dpa

Tokio. Ein starker Taifun hat den Verkehr im Westen Japans lahmgelegt und mehrere Menschen verletzt. Mehrere Tausend Bewohner mussten sich vor der Gefahr von Erdrutschen und Überflutungen in Folge massiver Regenfälle in Sicherheit bringen, wie örtliche Medien am Donnerstag meldeten. Hunderte Flüge wurden gestrichen, und auch der Bahnverkehr musste wegen der Sturmböen teils stark eingeschränkt werden - und das zu einer Zeit, da Millionen von Japanern aus den Ferien anlässlich des buddhistischen Ahnenfestes Obon heimkehren. Mindestens fünf Menschen erlitten bei Stürzen Verletzungen, hieß es.

Der Taifun "Krosa" nahm langsam Kurs auf die Region um die kleinere Hauptinsel Shikoku und dürfte nach seiner Ankunft nordwärts Richtung Japanisches Meer weiterziehen, wie die nationale Wetterbehörde berichtete. Beim zehnten Taifun der Saison wurden im Zentrum Windgeschwindigkeiten von 162 Kilometern in der Stunde gemessen. (dpa)

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