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Verletzter Hund in den Schrammsteinen gerettet

Ein Wanderer findet das Tier. Dennoch muss die Bergwacht anrücken. Ein schlimmer Verdacht bestätigt sich aber nicht.

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© Marko Förster

Bad Schandau. Am Montagnachmittag ist am Schrammsteine-Gratweg ein verletzter Hund geborgen worden. Die Bad Schandauer Bergwacht wurde gegen 15 Uhr von einem Wanderer zu einer Stelle nahe der Schrammsteinaussicht gerufen. Dieser hatte einen Hund gesehen, welcher im steilen Geländer aufgeregt hin und her lief. Der Wanderer gelangte mit etwas Mühe zu dem Hund und stellte fest, dass der verletzt war. Er brachte den Hund auf den Gratweg und wollte ihn einer zuständigen Behörde übergeben. Da der Hund aber das Gebiet nicht verlassen wollte, ahnte der Wanderer Schlimmeres und meldete dies den Rettungskräften.Eine Gruppe eilte zum dem Wanderer und dem Hund. Eine zweite Gruppe suchte das Gebiet unterhalb der Fundstelle des Hundes nach einer möglicherweise verletzten Person ab. Die Suche führte aber zu keinem Ergebnis. Um die Suche ausdehnen zu können, wurden weitere Kameraden aus Sebnitz und die Rettungshundestaffel angefordert.

Durch die Polizei erfuhren die suchenden Retter gegen 16.30 Uhr, dass sich eine Hundebesitzerin gemeldet hatte, welche ihr Tier genau in dem Gebiet vermisst. Die Bergwacht konnte kurz das Tier der glücklichen Besitzerin übergeben.

Der Hund hatte sich bei einer Wanderung von der Leine losgerissen und war in steilem Gelände abgerutscht. Danach hörte er nicht auf die Rufe seiner Besitzerin und verschwand aus ihrem Blickfeld. Die Wandergruppe beschloss ihre Wanderung zu beenden und vom geparkten Fahrzeug in Ostrau den Hund als vermisst zu melden – mit glücklichem Ende. (szo/mf)