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Vermählung mit Braschka

Maria Kaline und Christian Kochta feiern im Mai eine sorbisch-deutsche Hochzeit.

© privat

Wittichenau. Die Vorfreude ist groß. Im Wonnemonat Mai werden sie heiraten. Maria Kaline und Christian Kochta hoffen nun sehr, dass das Wetter mitspielt. „Aber Regen bringt auch Segen“, sagt der 29-jährige Christian Kochta. Und Hauptsache, der große Tag ist endlich da für die 28 Jahre alte Grundschullehrerin aus Quoos, einem Ortsteil von Radibor nördlich von Bautzen, und für den Elektriker aus Saalau bei Wittichenau. In seiner Heimatstadt hatten sich die beiden vor zwei Jahren kennengelernt – auf einem Jugendabend in der Katholischen Kirche.

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Hochzeitsmesse besucht

Am vorletzten Sonnabend holten sie sich auf der Hochzeitsmesse bei Porta in Görlitz noch ein paar Inspirationen für die kirchliche Feier am 19. Mai und die standesamtliche Trauung am 5. Mai. 2 700 Kunden zählte Porta bei der Hochzeitsmesse in seinem Haus. Maria und Christian waren im Möbelhaus am Stadtrand auch auf der Suche nach einem Küchentisch. Der fehlt noch für die künftige gemeinsame Wohnung in Königswartha. Ansonsten ist alles gut vorbereitet, Polterabend inklusive. Im Moment laufen noch die Absprachen mit dem Standesamt von Neschwitz für die Trauung im Schloss, mit dem Pfarrer, mit dem die beiden auf dem Weltjugendtag in Polen waren, und mit dem sorbischen Hochzeitsbitter, dem Braschka.

Die Monate werden gezählt

Die jungen Oberlausitzer machten sich vor allem wegen eines Gewinnspiels für Brautpaare in spe auf den Weg in die Neißestadt. Vier Paare hatten sich daraufhin beworben und alle nahmen nun an den Spielrunden teil. Zu gewinnen gab es kleine Geschenke und als Hauptpreis einen Kurzurlaub, der jedoch an ein anderes Pärchen ging. Aber schon im Vorfeld hatten Maria Kaline und Christian Kochta gesagt, wenn sie nicht gewinnen, sei das kein Problem.

Die beiden hatten von der Aktion in der Zeitung gelesen, sich kurz besprochen und dann entschieden, es zu versuchen. Nun waren sie dabei. Und im Vorfeld aufgeregt? „Nicht wegen der Spiele, eher wegen der Hochzeit. Wir zählen die Monate“, sagt Maria Kaline. (ihg/hl)