merken

Vermeintliche Bedrohung war Erste Hilfe

Ein Zeuge rief am Mittwoch in Görlitz die Polizei. Bei deren Eintreffen klärt sich das Missverständnis auf. Umsonst war sie dennoch nicht gekommen.

© dpa

Görlitz. Am Mittwochnachmittag rief ein aufmerksamer Zeuge in Görlitz die Polizei. Das berichtet eine Sprecherin der örtlichen Polizeidirektion. Der Anrufer teilte mit, dass im Vorraum der Postfiliale am Postplatz zwei Männer einen dritten bedrohen würden.

365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Drei Streifen des örtlichen Reviers eilten sofort zum Ort des Geschehens. Dort stellte sich die Meldung schnell als Missverständnis heraus. Die beiden Männer hatten einem dritten versucht zu helfen, als dieser aufgrund einer Erkrankung einen Anfall erlitt. Ein strafbarer Hintergrund sei laut Polizei nicht gegeben gewesen. Dennoch hatte die Hilfe für einen Beteiligten ein unangenehmes Nachspiel: Schließlich fiel bei der Überprüfung der Personalien der Helfer auf, dass die Staatsanwaltschaft Hannover nach einem der beiden suchte. Die Beamten nahmen den 42-Jährigen zur Klärung mit zum Revier. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom Donnerstag

Brandursache ermittelt

Weißkeißel.Am späten Dienstagabend hatte in Weißkeißel ein Nebengebäude auf einem Grundstück an der Straße Zum Internat gebrannt. In den Fokus der Ermittler geriet unter anderem der Brandofen. Ein Sachverständiger untersuchte das Geschehene am Mittwoch genauer und konnte diesen entgegen erster Informationen als Ursache des Feuers ausschließen. Offenbar führte ein technischer Defekt in der Elektrik des Gebäudes zum Ausbruch des Brandes, teilte die Polizei mit.

Kabel gestohlen

Schleife.Im Schleifer Ortsteil Mulkwitz haben Unbekannte im Zeitraum vom vergangenen Samstagabend bis Montagmorgen Kabel entwendet. Wie die Polizei mitteilte, schlugen die Täter gewaltsam zu. 100 Meter Steuerkabel trennten sie aus der Leitung der Werksbahn heraus. Der Gesamtstehlschaden betrug etwa 7000 Euro. Die Kriminalpolizei befasst sich mit den Ermittlungen.

Geräte aus Schuppen entwendet

Ebersbach-Neugersdorf. Einen Fahrradschuppen der dortigen Schule hatten bisher Unbekannte an der Schulstraße in Ebersbach im Visier. Die Täter entwendeten zwischen Dienstag und Mittwoch zwei Kinderfahrräder sowie eine Kettensäge, einen Laubbläser und einen Rasentrimmer im Gesamtwert von circa 1000 Euro. Der Sachschaden betrug rund 50 Euro.

Spiegel abmontiert

Görlitz. In der Zeit von Dienstagabend bis Mittwochmittag stahlen Unbekannte in Görlitz beide Außenspiegel eines BMW. Der Wagen parkte an der Daniel-Riech-Straße, als die Täter zuschlugen. Sie richteten einen Stehlschaden von wenigstens 600 Euro an.

In Firma eingedrungen

Mücka. In der Nacht zu Mittwoch drangen Unbekannte gewaltsam in ein Firmengelände an der Straße Am Bahnhof in Mücka ein. Die Täter durchsuchten die Räumlichkeiten und stellten elektrische Geräte bereit, welche sie letztlich aber zurückließen. Dafür nahmen sie Computertechnik mit. Der genaue Wert der Beute konnte noch nicht beziffert werden. Der Sachschaden belief sich auf rund 500 Euro. Kriminaltechniker sicherten Spuren deren Auswertung noch aussteht.

Missverständnis aufgeklärt

Görlitz. Am Mittwochnachmittag rief ein aufmerksamer Zeuge in Görlitz die Polizei. Er teilte mit, dass im Vorraum der Postfiliale am Postplatz zwei Männer einen dritten bedrohen würden. Drei Streifen des örtlichen Reviers eilten sofort zum Ort des Geschehens. Dort stellte sich die Meldung schnell als Missverständnis heraus. Die beiden Männer hatten einem dritten versucht zu helfen, als dieser aufgrund einer Erkrankung einen Anfall erlitt. Ein strafbarer Hintergrund war nicht gegeben. Gleichwohl fiel bei der Überprüfung der Personalien der Helfer auf, dass die Staatsanwaltschaft Hannover nach einem der beiden suchte. Die Beamten nahmen den 42-Jährigen zur Klärung mit zum Revier.

Kleintransporter überladen und mit technischen Mängeln

Autobahn 4. Eine Polizeistreife hat am Mittwochnachmittag auf der A 4 am Parkplatz Löbauer Wasser einen überladenen Kleintransporter gestoppt. Eine Wägung ergab, dass der Iveco beinah eine Tonne zu schwer war. Der 25-jährige Fahrer beförderte Fahrzeugteile nach Polen. Dabei hatte er den großen Laderaum des Kastenwagens ausgenutzt, aber außer Acht gelassen, dass er nur etwa die Hälfte hätte laden dürfen. Die Polizisten untersagten dem Betroffenen die Weiterfahrt, bis umgeladen wurde.

Wenig später hat die Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes einen verkehrsunsicheren Kleintransporter aus dem Verkehr gelotst. Bei einer Kontrolle auf dem Parkplatz Wiesaer Forst an der A 4 fiel auf, dass die Bremse des Iveco an der Hinterachse nicht funktionierte und ein Stoßdämpfer lose war. Ein technischer Sachverständiger stellte anschließend fest, dass der Kastenwagen aufgrund der technischen Mängel verkehrsunsicher war. Daraufhin untersagten die Polizisten dem 30-jährigen Fahrer die Weiterreise, bis der Iveco repariert wurde.

1 / 7