merken

Verstimmung nach offenem Brief

Andreas Thiele von „Pirna kann mehr“ antwortet auf den Brief von OB Klaus-Peter Hanke. Auch, wenn dieser nicht an ihn war.

© Archiv/SZ

Pirna. Die Wählervereinigung „Pirna kann mehr“ ist kein lokalpolitischer Ableger der Blauen Partei von Frauke Petry. Dennoch fühlt sich jetzt ein Gründungsmitglied der Wählervereinigung, der Pirnaer Schlossermeister Andreas Thiele, bemüßigt, die Bundestagsabgeordnete vor der Kritik von Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) in Schutz zu nehmen. Hanke warf Petry mit Blick auf ihren Austritt aus der AfD vor, im Wahlkampf unter falscher Flagge gesegelt zu sein. Zudem hielt er ihr mangelnde Zusammenarbeit vor.

Smarter Leben mit diesen Technik-Trends

Erfahren Sie als Erster von den neuesten Trends, Tipps und Produkten in der Technikwelt und lernen Sie Innovationen kennen, die Ihr Leben garantiert leichter machen.

Thiele wiederum sieht Hanke in der Pflicht und kritisiert, dass Petry zum Neujahrsempfang der Stadt und deren Partner zunächst nicht eingeladen war. Auch sei es kein demokratisches Miteinander gewesen, dass Petrys Wahlkampfveranstaltung in einer Sonnensteiner Turnhalle aus baupolizeilichen Gründen nicht zugelassen wurde – die Veranstaltung wurde umetikettiert und lief dann unter „Sportfest“. Thiele meint, die Stadt hätte Petry damals fairerweise eine Alternative anbieten sollen. „Mit Verlaub, ein demokratisches Miteinander, Klarheit und offene Worte sehen für mich anders aus“, schreibt er. (SZ/dsz)

Den Wortlaut der Antwort auf den offenen Brief des OB lesen Sie hier