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Pirna

Verurteilter Drogendealer geschnappt

Der Ausflug über die Grenze endete für einen 26-jährigen Türken mit 433 Tagen im Gefängnis.

© Symbolbild/dpa

Die Bundespolizei erwischte bei einer Routinekontrolle am Freitag Schleuser, die eine kurdische Familie über die Grenze schmuggelten. Der Wagen war auf der A17 unterwegs, als er von den Beamten kontrolliert wurde. Neben dem 51-Jährigen serbischen Fahrer und 41-jährigen irakischen Beifahrer saß eine vierköpfige Familie im Wagens. Die vier Iraker mit kurdischer Abstammung konnten keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorlegen und stellten im weiteren Verlauf der Kontrolle ein Schutzersuchen und wurde daraufhin an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet. Gegen den Serben und Iraker wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet.

Noch am selben Tag geriet eine 31-jährige Rumänin in eine Polizeikontrolle. Ddie Frau wurde wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt, die er noch nicht beglichen hatte. Die nun drohende 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe konnte die 31-Jährige aber abwenden, da sie die noch offene Geldstrafe vor Ort bezahlte.

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Am Sonnabend kontrollierten die Bundespolizeien in der Ortslage Altenberg die Insassen eines Kleintransporters. Der Kleintransporter war den Beamten gegen 02:00 Uhr auf der B170 aufgefallen. Unter anderem befanden sich in dem Fahrzeug sieben ukrainische Staatsangehörige im Alter von 24 bis 58 Jahren. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass alle Personen nicht die erforderlichen Einreisevoraussetzungen erfüllten und ihre Reise nicht dem angegeben touristischen Zweck dienen sollte. Weiterhin fanden die Beamten bei einem 24-jährigen Ukrainer zwei gefälschte rumänische Identitätskarten auf. Am Sonntag erfolgte die Zurückschiebung der ukrainischen Staatsangehörigen nach Tschechien.

Gegen den Fahrer und Beifahrer, zwei rumänische Staatsangehörige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet.

Falscher Ausweis und lange Reststrafe

In einem grenzüberschreitenden Linienbus, der auf der A17 unterwegs war, kontrollierte die Bundespolizei am Sonntag einen 26-jährigen Türken. Der Mann wurde per Haftbefehl gesucht. Er wurde wegen des  gemeinschaftlichen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in 31 Fällen zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 11 Monaten verurteilt. Nach Verbüßung einer Teilstrafe wurde der 26-Jährige im Jahr 2017 in sein Heimatland abgeschoben und gegen ihn eine befristete Wiedereinreisesperre bis zum Jahr 2025 verhangen. Nach seiner Festnahme verbüßt der 26-Jährige im Gefängnis jetzt noch die 433-tägige Restfreiheitsstrafe.

Am Sonntagmittag überprüften die Bundespolizisten auf der A17 einen 36-Jährigen, der als Insasse in einem grenzüberschreitenden Linienbus unterwegs war. Gegenüber den Beamten wies er sich mit einer rumänischen Ausweis aus, welche sich bei genauerer Überprüfung als Fälschung herausstellte. Im Zuge der weiteren Ermittlungen fanden die Bundespolizisten heraus, dass es sich bei dem 36-Jährigen um einen serbischen Staatsangehörigen handelt. Weiterhin ergaben die Ermittlungen, dass der 36-Jährige mit seiner falschen rumänischen Identität bereits seit Ende letzten Jahres im Raum Berlin gemeldet ist. Die Zurückschiebung des 36-Jährigen nach Tschechien erfolgte noch am selben Tag.