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Sport

Vetter gewinnt beim Comeback

Der Speerwurf-Weltmeister aus Dresden schlägt den Olympiasieger und Europameister. Nach dem de-facto-Saisoneinstieg kann die WM kommen.

Johannes Vetter wirft den Speer gleich am weitesten.
Johannes Vetter wirft den Speer gleich am weitesten. © dpa/Michael Kappeler

Bad Köstritz. Speer-Weltmeister Johannes Vetter hat mit seinem Erfolg beim 24. Werfertag in Bad Köstritz nach beinahe zweimonatiger Wettkampfpause ein überzeugendes Comeback gefeiert. Der 26-jährige Dresdner verwies am Freitagabend mit seiner Weite von 89,28 Metern Olympiasieger und Europameister Thomas Röhler, der mit 81,51 Metern nur einen Versuch über die 80-Meter-Marke hatte, überlegen auf den zweiten Platz. "Das war de facto mein Saisoneinstieg, nachdem ich mich beim ersten Wettkampf gleich verletzt hatte. Es ist aber trotz der guten Weite noch viel Luft nach oben. Jetzt beginnt für mich die Vorbereitung auf die WM in Doha", stellte der Titelverteidiger, der aufgrund einer Aduktoren-Verletzung pausiert hatte, zufrieden fest.

Vetter lieferte bei Windstille eine hervorragende Serie ab und zeigte sich für das Finale der Diamond League am 29. August in Zürich gerüstet. Er warf die Siegerweite im ersten Versuch und hätte auch mit seinen anderen vier gültigen Würfen, die alle über 85 Meter lagen, klar gewonnen. Röhler war trotz der deutlichen Niederlage zufrieden. "Sicher hätte ich vor dem wie immer begeistert mitgehenden Publikum gern weiter geworfen. Technisch waren die Würfe gut. Nun steht die WM-Vorbereitung im Vordergrund, aber noch wichtiger ist für mich Olympia 2020 in Tokio", meinte der Jenaer. (dpa)

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