merken

Meißen

VGM fährt mehr Schienenersatzverkehr

Die Einnahmen aus dem Service helfen dem Unternehmen 2018, ein gutes Ergebnis zu erreichen.

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Meißen. Die Verkehrsgesellschaft Meißen hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Plus von 470.000 Euro abgeschlossen. Das ist dem jetzt veröffentlichten Wirtschaftsbericht des Unternehmens zu entnehmen. Trotzdem bleibt der öffentliche Personennahverkehr ein Zuschussgeschäft. So zahlte der Landkreis Meißen für den Busverkehr rund 3,2 Millionen Euro.

Einen wesentlichen Faktor für das positive Ergebnis bildete das Geschäftsfeld Drittverkehr-, Schienenersatz- und Gelegenheitsverkehr. Hier wurde gegenüber dem Plan wesentlich mehr geleistet.

Anzeige
Sie sind gefragt: Umfrage zu #ddvlokalhilft
Sie sind gefragt: Umfrage zu #ddvlokalhilft

Wir wollen herausfinden, wie die Sachsen in der Krise einkaufen und wie wichtig lokale Hilfsprojekte wie #ddvlokalhilft bei der Unterstützung des Handels sind.

Als problematisch haben sich 2018 für die Verkehrsgesellschaft nach eigenen Angaben die vielen Baustellen erwiesen. Insgesamt musst 275.000 Umleitungskilometer gefahren werden. Dies sei eine überdurchschnittlich hohe Zahl, so das Unternehmen. Der Fährbetrieb wiederum hatte mit Schwierigkeiten aufgrund niedriger Wasserstände zu kämpfen. Hinzu kamen Defekte der Fährschiffe.

Der Personalbestand lag zum Ende des Jahres 2018 bei 251 Arbeitnehmern. Allerdings gestaltet sich die Suche nach Busfahrern schwierig. Zwei neue Kollegen konnten über eine Qualifizierung mit der Arbeitsagentur gewonnen werden. (SZ/pa)

Mehr zum Thema Meißen