merken

Geld und Recht

Video on Demand immer beliebter

Das Internet ist nicht nur ein gigantischer Marktplatz und Treffpunkt. Die Beliebtheit von Streaming-Anbietern steigt unaufhörlich an.

Abbildung 1: Bevor es ins Vergnügen geht, sollten Nutzer Plattformen im Bereich Video on Demand genauer unter die Lupe nehmen. IN dem Segment tummeln sich ledier auch schwarze Schafe.
Abbildung 1: Bevor es ins Vergnügen geht, sollten Nutzer Plattformen im Bereich Video on Demand genauer unter die Lupe nehmen. IN dem Segment tummeln sich ledier auch schwarze Schafe. © Bildquelle: Mein Deal / Unsplash.com

Endlich der eigene Programmmanager und auch noch komplett werbefrei – dank Video on Demand kein Problem. Neben einigen großen Anbietern, die fast jeder kennt, tauchen immer wieder kleiner Dienste auf. Deren Angebote wirken manchmal einfach zu gut. Doch Vorsicht: Vielleicht versteckt sich dahinter aber auch kein seriöses Produkt, sondern eine illegale Plattform. Doch wie lässt sich Seriosität erkennen und was ist bei der Anbieterwahl zu beachten? 

Anbieter auf Seriosität checken

Video on Demand – kurz VoD – ist seit einigen Jahren die große Konkurrenz fürs Fernsehen. Hauptursache sind Vorteile, mit denen TV-Inhalte einfach nicht mithalten, wie:

- Abruf zeitversetzter Inhalte

- Start des Programms, wann der Nutzer Zeit hat

- Werbefreiheit

Oft sind bei einigen Anbietern inzwischen auch Blockbuster aus dem Kino kurz nach dem Erscheinen der DVD-Version verfügbar. Streaming hat echte Vorteile – auch in Bezug auf exklusive Titel. Aber: Online Streaming kostet.

Nutzer wollen sich die monatliche Gebühr sparen. Und nutzen dabei mitunter Plattformen, bei denen es mit der Seriosität so eine Sache ist. Illegale Uploads und Ad-Banner, die Rechner mit Schadsoftware verseuchen – nur zwei Probleme, die mit solchen Portalen in Verbindung stehen. Woran lassen sich seriöse VoD-Plattformen und schwarze Schafe erkennen? 

Wie erkenne ich seriöse Plattformen?

Grundsätzlich ist der Name Programm. In den zurückliegenden Jahren sind Dienste und Plattformen entstanden, die viele Haushalte kennen werden. Hierzu gehören:

 Netflix

 Amazon Prime Video

 Sky Ticket

 Maxdome.

Diese vier sind inzwischen sehr bekannt und stehen im Wettbewerb. Nutzer können davon ausgehen, dass deren Inhalte regelkonform gestreamt werden.

Aber: Regelmäßig versuchen sich neue Anbieter am Markt zu etablieren. Einige der Portale sind seriös und besetzen einfach freie Nischen. Gerade im Independent-Segment ist immer noch Platz. Beispielsweise zeigt das Portal Betrugsscheck.com dabei auf, welche Faktoren bei der Anbietersuche im Bereich Video on Demand zu beachten sind:

- Seriositätscheck (führt das Portal ebenfalls durch)

- Auswahl an Serien und Filmen

- Qualität der Wiedergabe

- Technische Zusatzfunktionen

Neueste Filme am besten zum Kinostart: Das kann nicht gut gehen!

Besonders schrill sollten Alarmglocken immer dann läuten, wenn ein Kinokracher schon 2 – 3 Tage nach dem Start auf der Leinwand gestreamt werden kann. Die Qualität lässt dann oft zu wünschen übrig. Oder am unteren Bildrand ist zu lesen, dass der Streifen nicht für öffentliche Vorführungen zugelassen ist. Hier handelt es sich um illegale Inhalte.

Solche Seiten haben im Regelfall kein Impressum. Und sind Viren- sowie Werbeschleudern. Wer als Nutzer einen Film anklickt, bemerkt meist Dutzende weitere Browserfenster, die sich im Hintergrund öffnen.

Zusätzlich fallen unseriöse Angebote mitunter auch durch teils eklatante Fehler in Rechtschreibung und Grammatik auf. Achtung: Auch Portale, die fremdsprachige TV-Programme streamen können illegal sein. Dies ist unter anderem dann der Fall, wenn die abgerufenen Inhalte für das Wohnsitzland eigentlich gesperrt sind.

Was sollte ein guter Anbieter können?

Seriosität ist die Grundvoraussetzung, um ohne schlechtes Gewissen zu streamen. VoD-Portale müssen – für den Preis, der monatliche verlangt wird – aber bei der Qualität überzeugen. Was gehört zu einem guten Angebot?

1. Serien- und Filmauswahl

Ein breites Spektrum an Filmen und Serien ist ein unbedingtes Muss. Klar ist natürlich, dass nicht alle Portale jeden Film anbieten können. Mitunter haben einzelne Portale exklusive Vermarktungsrechte und geben sogar Serien selbst in Auftrag. Übrigens: Dem Seriensegment kommt eine immer höhere Bedeutung zu.

2. Genreauswahl

Blockbuster und Independent-Kino – ein guter VoD-Anbieter kann beides. Nicht jeder Nutzer hat immer Lust auf die Kinokracher des letzten Jahres, sondern mag es auch einmal ruhig.

3. Multi-Device-Option

Heute nutzen Haushalte vom PC über den Fernseher bis zum Tablet alle erdenklichen Mediengeräte. Gute Angebote sollten daher in der Lage sein, eine Multi-Device-Option anzubieten. Sprich der Dienst kann auf mehreren Geräten gleichzeitig genutzt werden.

4. Offline-Funktion

Leider ist in Deutschland die Netzabdeckung laut Bmvi.de nicht überall ideal. Anbieter, die mit der Konkurrenz Schritt halten wollen, kommen heute an einer Offline-Funktion nicht mehr vorbei. So können Nutzer die Inhalte zu Hause herunterladen und unterwegs offline anschauen. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin H. Leutewitz.