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Viel Aufwand zum Schutz der Wurzeln

Der Weg zum Sportplatz wird nächste Woche fertig. Die Vorbereitungen dauerten Jahre – die Umsetzung nur Wochen.

© Dietmar Thomas

Von Sylvia Jentzsch

Zschaitz. Mehr als sechs Jahre hat es gedauert, bis der Weg zum Sportplatz saniert werden konnte. Jetzt teilte Erik Sefkow, Vorstandsvorsitzender des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft Zschaitz-Ottewig (TG) mit, dass die Baumaßnahme so gut wie abgeschlossen ist. Am kommenden Dienstag soll der Weg abgenommen und seiner Bestimmung übergeben werden. „Einige Kleinigkeiten, wie das Anlegen der Bankette, müssen noch umgesetzt werden“, so Sefkow. Schon jetzt werde der Weg an den Wochenenden durch die Besucher des Fußballplatzes „eingelaufen“.

Charlotte Meentzen
Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint
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Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

„Wenn man zurücksieht, wie viele Hürden vor dem Bau durch die Flurbereinigungsbehörde überwunden werden mussten, ist es faszinierend, wie ruhig und planmäßig der Bau vonstatten geht“, sagte der Vorsitzende der TG.

Der Weg befindet sich in einem Fauna-Flora-Fauna-Habitatgebiet. Der TG bekam die Auflage, beim Bau des Weges möglichst schonend vorzugehen. So legten die Mitarbeiter der Firma Wilhelm & Co. Straßen- und Wegebau GmbH aus Mutzschen besonderen Wert darauf, dass keine Wurzeln sowie Baumstämme beschädigt werden und die Tierwelt geschont wird. Ein sichtbarer Zeuge davon ist der rund 300 Meter langen Zaun, der nach Abschluss der Bauarbeiten wieder entfernt wird.

„Zum Schutz der Wurzeln durfte das Pflaster nur schonend verlegt werden. Darunter zählt auch, dass nicht wie sonst üblich der Boden verdichtet wurde, sondern die Pflastersteine nur auf einem Kiesbett gelagert auf den alten Weg aufgesetzt wurden. Dadurch ist der Weg jetzt etwas höher.“, erklärt Sefkow.

Anfang September begannen die Arbeiten. Der Sportplatzweg wurde in zwei Teilen ausgebaut – von der Garage im vorderen Bereich des Weges bis kurz nach der Einfahrt zum Parkplatz und zur Kläranlage hat er eine Asphaltschicht bekommen. Danach kamen Vollverbundsteine und Rasengitter zum Einsatz. Die Teilnehmergemeinschaft trägt die Gesamtkosten in Höhe von 88 000 Euro und bekommt 20 Prozent von der Gemeinde. Den Mehraufwand für den ersten Teil des Weges, der asphaltiert wird, übernimmt der Abwasserzweckverband „Döbeln-Jahnatal“, weil die Zufahrt zur Kläranlage auch für größere Fahrzeuge gewährleistet sein muss.