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Viel Lob fürs Stadtfest

Bis auf eine Schlägerei am frühen Sonntagmorgen war das Stadtfest gelungen. Das Rathaus will dennoch etwas verändern.

© Kristin Richter

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Großenhain. Die städtische Bilanz des Festes fällt positiv aus – von einer Schlägerei abgesehen (siehe Seite 13). Das bestätigt auch eine Diskussion bei Facebook. Viel Lob, ein Dank an alle Mitwirkenden und Helfer sowie Zufriedenheit mit dem gebotenen Programm werden geäußert. Jana Büttner gibt allerdings den Hinweis: „Wir hätten uns gefreut, wenn das Fest schon 10 Uhr aufgemacht hätte. Haben viele Familien gesehen, die wahrscheinlich dieselbe Meinung hatten.“ Auch Nadja Hei meint stellvertretend: „Wir fanden es sehr schön. Es wurde sehr viel geboten, für Groß und Klein. Freuen uns schon auf’s nächste Großenhainer Fest. Danke an alle Beteiligten.“

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Der Dank von Festorganisator Jörg Withulz geht an die Mitveranstalter Großenhain aktiv, die Schützenhaus Eventgroup und Bret`l. Auch die Schausteller auf dem Topfmarkt lockten viele Gäste. „Das Riesenrad war ein guter Bringer“, so Jörg Withulz. Auch das Kindermusical wurde als toller Beginn wahrgenommen. Die Kritik, dass Schirme oder Zelte fehlten, lässt Jörg Withulz nicht gelten. „Wir hatten acht Ordner zusätzlich am Platz, die die Kinder mit Wasser versorgten.“ Die Veranstaltung sei als Open Air angekündigt worden, Schirme hätten die Sicht versperrt und ein Zelt die Temperaturen noch weiter erhöht. Selbst auf das Gewitter sei man vorbereitet gewesen. Die Akteure vom Kinderchornetzwerk fanden kurzfristig im Rathaus Schutz. Auch Marienkirche und Kulturschloss hätten im Ernstfall für die Besucher offengestanden, erklärt Jörg Withulz.

Sperrungen deutlicher machen

Gefreut hat man sich in der Stadtverwaltung, dass 49 Großenhainer Vereine ins Stadtfest einbezogen waren – vor allem beim Vereinswettkampf am Sonntag. „Beim Tag der Sachsen waren es zum Vergleich nur 25 mehr.“ Dass kein Eintritt verlangt wurde – auch nicht zu den abendlichen Konzerten – ist dem nicht geringen Betrag aus der Stadtkasse zu verdanken und der Unterstützung von Sponsoren. „Wünschenswert sind noch mehr Ideen von Großenhainern, die wir umsetzen können“, so Kulturkoordinator Jörg Withulz.

Ein Lob geht im Nachhinein auch an den Stadtbauhof. Auf- und Abbau des Festes liefen recht zügig – was auch im Sinne der Innenstadtbewohner ist. „Wir bedanken uns für deren Geduld und Verständnis“, sagt Jörg Withulz. Das betrifft zudem die Absperrung. An der Berliner und Dresdner Straße sowie am Topfmarkt riegelten Stadtmitarbeiter das Festgelände ab und ließen nur Berechtigte durch. In der Poststraße wurde die Einbahnstraßenregelung gedreht, sodass Bewohner dort und in der Klostergasse aus- und einfahren konnten.

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Künftig will die Stadt die Absperrung noch deutlicher machen, damit es auch für Unberechtigte klar wird, dass sie auf gesperrten Straßen nicht weiterkommen. Zusätzliche Schilder sollen helfen. Für alle, denen Vorfreude die schönste Freude ist, hält Jörg Withulz bereits den Termin fürs Erlebnisfest der Sinne 2019 parat: Es findet vom 21. bis 23. Juni im Stadtpark statt.