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Fahrrad

Viele Radfahrer erleben Beinahe-Crashs

Plötzlich schwingt die Autotür auf. Keine Chance zu bremsen. Solche Dooring-Unfälle sind ein Horror für viele Radfahrer - und keine Seltenheit.

Alptraum Dooring-Unfall: Solche brenzligen Situationen haben schon viele Radfahrer erlebt.
Alptraum Dooring-Unfall: Solche brenzligen Situationen haben schon viele Radfahrer erlebt. © dpa/Marijan Murat

Bonn. Fast jeder zweite Radfahrer (45 Prozent) ist nach eigenen Angaben schon einmal fast mit einer sich plötzlich öffnenden Autotür kollidiert. Das hat eine Forsa-Umfrage ergeben. Sechs Prozent der Teilnehmer sind tatsächlich schon einmal gegen eine offene Autotür gekracht. Im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats wurden mehr als 1000 Erwachsene befragt, die mehrmals im Monat Fahrrad fahren.

Fahrradfahrer in Großstädten haben laut der Umfrage überdurchschnittlich häufig solche Beinahe-Zusammenstöße erlebt. Rund zwei Drittel (65) der befragten Radler sind der Ansicht, dass Auto-Insassen selten bis nie vor dem Aussteigen mit einem Blick über die Schulter oder in den Spiegel prüfen, ob von hinten jemand angefahren kommt.

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Um solche Zusammenstöße zu vermeiden, sollten Radfahrer stets vorsichtig und aufmerksam an längs parkenden Autos vorbeifahren und einen Mindestabstand von einen Meter wahren. Autofahrer nutzen beim Aussteigen am besten den sogenannten holländischen Griff - sie öffnen die Tür also mit der entfernten Hand. So drehen sie automatisch ihren Kopf nach hinten - und sehen herannahende Radler. (dpa/tmn)

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