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Deutschland & Welt

Zahl der Verletzten nach Busunglück steigt

Ein mit 50 Menschen besetzter Reisebus ist nahe Hamburg verunglückt. Es gab 32 Verletzte. Warum der Bus in die Leitplanke fuhr und umkippte, ist noch unklar.

Der verunglückte Bus liegt neben der Autobahn A1 zwischen Stapelfeld und Barsbüttel im Graben.
Der verunglückte Bus liegt neben der Autobahn A1 zwischen Stapelfeld und Barsbüttel im Graben. © Daniel Bockwoldt/dpa

Barsbüttel. Nach einem Busunglück auf der A1 bei Hamburg ist die Zahl der Verletzten am Samstag auf 32 angestiegen. Die Menschen seien alle leicht verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Mittag. Zunächst war von mehreren Schwerverletzten ausgegangen worden, dies bestätigte sich jedoch nicht. 

An Bord des polnischen Reisebusses waren demnach 50 Menschen. Der Bus kam aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einer Schutzplanke und kippte in einem Graben auf die Seite. Wohin der Bus unterwegs war, sagte die Polizei zunächst nicht.

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Der Unfall ereignete sich im Kreis Stormarn zwischen den Anschlussstellen Stapelfeld und Barsbüttel in Richtung Hamburg. Die Autobahn wurde für die Rettungs- und Aufräumarbeiten zeitweise in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Ein Gutachter war zur Klärung der Unfallursache vor Ort im Einsatz.

Etwa sieben Stunden nach dem Unfall und der abgeschlossenen Bergung des Busses wurde die A1 am Mittag wieder freigegeben. Das Umweltamt war aufgrund von geringen Mengen ausgetretenen Kraftstoffs ebenfalls vor Ort. Zu Umweltschäden ist es den Angaben zufolge nicht gekommen.  (dpa)

Der Bus war von der Straße abgekommen, zahlreiche Insassen wurden verletzt. 
Der Bus war von der Straße abgekommen, zahlreiche Insassen wurden verletzt.  © Daniel Bockwoldt/dpa