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Sachsen

Vier Frauen für Sachsens Linke

Das Team, das Spitzenkandidat Rico Gebhardt unterstützen soll, ist weiblich. Die Partei will zweitstärkste Kraft bleiben.

Antje Feiks, Landesvorsitzende der Partei Die Linke in Sachsen.
Antje Feiks, Landesvorsitzende der Partei Die Linke in Sachsen. © dpa/Robert Michael

Dresden. Die Linke gibt sich optimistisch, bei der Landtagswahl im September die zweitstärkste Kraft in Sachsen zu bleiben. „Wir haben keine Angst“, sagt Landeschefin Antje Feiks bei der Vorstellung der Wahlstrategie am Montag.

Die Umfragen sagen der Partei allerdings momentan hinter CDU und AfD den dritten Platz mit Werten um die 18 Prozent der Zweitstimmen voraus. Das vom Vorstand beschlossene Strategiepapier hat einen anderen Tenor: „Die politischen Mehrheiten im Land sind fluid. Genau deshalb haben wir die Chance, eines der besten Wahlergebnisse für die Linke in Sachsen zu erreichen.“ Wahlziel seien mindestens 20 Prozent der Zweitstimmen sowie mehrere Direktmandate.

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Der designierte Spitzenkandidat, Landtagsfraktionschef Rico Gebhardt, kann dabei auf weibliche Unterstützung zählen. Der Landesvorstand und er schlagen ein Kernteam vor, das die Listenplätze zwei bis fünf für die Wahl erhalten soll.

Bestätigt ein Parteitag im April die Personalien, kandidiert Fraktionsvize und Sozialexpertin Susanne Schaper aus Chemnitz auf Platz zwei. Im Team sind zudem Feiks, die ebenfalls Abgeordnete ist, sowie die parlamentarische Fraktionsgeschäftsführerin Sarah Buddeberg.

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Als Einzige des Quartetts gehört die mittelsächsische Linkenchefin Marika Tänder-Walenta bislang nicht dem Landtag an. Die Soziologin arbeitete für den 2013 verstorbenen Europaabgeordneten Lothar Bisky. Sie soll Platz fünf auf der Liste erhalten.

Gebhardt bezeichnet die vier Politikerinnen als kompromissfähig und handlungsstark. Sie stünden für ein weltoffenes und modernes Sachsen. 

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