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Vier Tatverdächtige mit gesuchtem Hyundai gefasst

Die polnischen Männer waren einem aufmerksamen Bürger in Hagenwerder aufgefallen. Bei der Kontrolle kam einiges zutage.

© Symbolbild: dpa

Am frühen Freitagmorgen klickten für vier Tatverdächtige in Hagenwerder die Handschellen, denn Streifen des örtlichen Reviers hatten sie mit einem in Fahndung stehenden Hyundai gefasst. Die Beamten stellten den Pkw sicher. Zuvor hatte ein Zeuge die 17, 20, 24 sowie 28 Jahre alten polnischen Staatsbürger an der August-Bebel-Straße beim Beladen des Fahrzeugs mit Sperrmüll beobachtet und die Polizei informiert. Weiterhin soll einer der Männer am Türschloss eines Fords manipuliert haben, der an der Straße abgestellt war. Die Überprüfung des Hyundai mit niederländischem Kennzeichen ergab, dass es zur Sicherstellung und Insassenfeststellung ausgeschrieben war. Der genaue Hintergrund der Fahndung ist noch über die Sicherheitsbehörden des Nachbarlandes zu klären. Darüber hinaus stellten die Polizisten weitere Delikte fest. So fanden sie bei der Durchsuchung des Pkw einen Elektroschocker sowie eine Pistole. Ob es sich bei letzterer um eine scharfe Waffe handelte, ist noch zu prüfen. Im Fahrzeug befanden sich zudem mehrere Fahrzeugschlüssel. Außerdem stellten die Beamten fest, dass drei der Tatverdächtigen unter dem Einfluss von Amphetaminen standen, darunter auch der 20-jährige Fahrer des Hyundai. Dieser war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen den 20-Jährigen lagen zudem zwei Haftbefehle vor. Aufgrund einer nicht gezahlten Geldstrafe von etwa 1 250 Euro wegen Diebstahls drohen knapp drei Monate Gefängnis. Ferner ordnete ein Richter Sitzungshaft an, da der Angeklagte zum Verhandlungstermin im März dieses Jahres unentschuldigt nicht erschien. Die Ordnungshüter eröffneten Strafverfahren wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz. Darüber hinaus wird wegen versuchten Diebstahls von Pkw und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie unter Betäubungsmitteln ermittelt. Das Kommissariat für Eigentum und Bandenkriminalität der Kriminalpolizeiinspektion hat die Untersuchungen übernommen. (szo)

Diese und weitere Meldungen lesen sie im aktuellen Polizeibericht.

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Aus dem Polizeibericht vom Freitag

Vier Tatverdächtige mit gesuchtem Hyundai gefasst

Görlitz, Ortsteil Hagenwerder. Am frühen Freitagmorgen klickten für vier Tatverdächtige in Hagenwerder die Handschellen, denn Streifen des örtlichen Reviers hatten sie mit einem in Fahndung stehenden Hyundai gefasst. Die Beamten stellten den Pkw sicher. Zuvor hatte ein Zeuge die 17, 20, 24 sowie 28 Jahre alten polnischen Staatsbürger an der August-Bebel-Straße beim Beladen des Fahrzeugs mit Sperrmüll beobachtet und die Polizei informiert. Weiterhin soll einer der Männer am Türschloss eines Fords manipuliert haben, der an der Straße abgestellt war. Die Überprüfung des Hyundai mit niederländischem Kennzeichen ergab, dass es zur Sicherstellung und Insassenfeststellung ausgeschrieben war. Der genaue Hintergrund der Fahndung ist noch über die Sicherheitsbehörden des Nachbarlandes zu klären. Darüber hinaus stellten die Polizisten weitere Delikte fest. So fanden sie bei der Durchsuchung des Pkw einen Elektroschocker sowie eine Pistole. Ob es sich bei letzterer um eine scharfe Waffe handelte, ist noch zu prüfen. Im Fahrzeug befanden sich zudem mehrere Fahrzeugschlüssel. Außerdem stellten die Beamten fest, dass drei der Tatverdächtigen unter dem Einfluss von Amphetaminen standen, darunter auch der 20-jährige Fahrer des Hyundai. Dieser war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen den 20-Jährigen lagen zudem zwei Haftbefehle vor. Aufgrund einer nicht gezahlten Geldstrafe von etwa 1250 Euro wegen Diebstahls drohen knapp drei Monate Gefängnis. Ferner ordnete ein Richter Sitzungshaft an, da der Angeklagte zum Verhandlungstermin im März dieses Jahres unentschuldigt nicht erschien. Die Ordnungshüter eröffneten Strafverfahren wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz. Darüber hinaus wird wegen versuchten Diebstahls von Pkw und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie unter Betäubungsmitteln ermittelt. Das Kommissariat für Eigentum und Bandenkriminalität der Kriminalpolizeiinspektion hat die Untersuchungen übernommen. (szo)

Geschwindigkeit kontrolliert

Lohsa/Uhyst. Am Donnerstagnachmittag und -abend hat der Verkehrsüberwachungsdienst der Polizeidirektion auf der S 108 zwischen Lippen und Uhyst die Geschwindigkeit in beiden Richtungen kontrolliert. Auf der Staatsstraße gilt Tempo 100 km/h. Von rund 1550 Fahrzeugen fuhren 158 schneller als erlaubt. Ein Volvo mit Görlitzer Kennzeichen raste mit 164 km/h durch die Lichtschranke. Für diese Überschreitung sieht der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog ein Bußgeld von 440 Euro, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte im Zentralregister vor. Die Bußgeldstelle des Landkreises wird sich mit den Feststellungen befassen und alle Betroffenen anschreiben. (szo)

Ladendieb gestellt

Zittau. Am Donnerstag, gegen 11.45 Uhr, ist in Zittau einen Ladendieb auf frischer Tat gestellt worden. Der 27-jährige Tscheche hatte sich in einem Geschäft an der Hochwaldstraße zwei Taschen mit Beute befüllt und versuchte damit zu flüchten. Ein Mitarbeiter des Ladens stellte den Tatverdächtigen und übergab ihn der Polizei. Die Beamten nahmen ihn fest und ihm das Diebesgut im Wert von etwa 300 Euro wieder ab. Ebenso durchsuchten die Polizisten den Beschuldigten sowie sein Fahrzeug. Dabei stießen sie auf eine geringe Menge Crystal. Außerdem wies ein Test bei dem 27-Jährigen Drogen im Speichel nach. Im Wagen des Mannes lagerte zudem noch weitere mutmaßliche Beute. Woher diese stammt, ist noch zu ermitteln. Mit den Untersuchungen befasst sich die Kriminalpolizei. (szo)

Kranfahrzeug umgekippt

Löbau. Am Freitagmorgen ist in Löbau auf der B 178 im Bereich Löbau-West auf der Auffahrt Richtung Zittau ein Lkw umgekippt. Grund war offensichtlich ein geplatzter Reifen. Der Fahrer blieb unverletzt. Das mit einem Kran beladene 24 Tonnen schwere Gefährt wurde mit Spezialtechnik geborgen. Dafür war die Bundesstraße für einige Stunden bis in den Nachmittag voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Beamte der Bundespolizei unterstützten bei der Absicherung des Ereignisortes. (szo)

Badeunfall im Freibad

Ostritz. Am Donnerstag gegen Mittag ist ein Mädchen bei einem Badeunfall im Freibad in Ostritz verunglückt. Die Vierjährige hatte mit zwei weiteren Kindern und einer Aufsichtsperson das Schwimmbad an der Schulstraße besucht. Die Kleinen waren in Richtung Spielplatz am Beckenrand unterwegs. Als die anderen beiden Kinder das Fehlen ihrer Spielkameradin bemerkten, liefen sie zurück und entdeckten das Mädchen im Schwimmbecken. Badegäste holten das leblose Kind aus dem Wasser und begannen mit der Reanimation. Der Rettungsdienst brachte die Vierjährige in ein Klinikum. Sie befindet sich nicht mehr in einem lebensbedrohlichen Zustand. Die Kriminalpolizei prüft die genauen Umstände des Unfalls und hat Ermittlungen wegen einer möglichen Verletzung der Fürsorgepflicht aufgenommen. (szo)

Radfahrer verletzt

Weißwasser. Am späten Donnerstagnachmittag hat es in Weißwasser auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums am Sachsendamm einen Unfall gegeben. Dabei verletzte sich ein Radfahrer leicht. Der 54-Jährige war mit einem Fahrzeug zusammengestoßen. Die 52-jährige Pkw-Lenkerin blieb unverletzt. Der am Auto entstandene Sachschaden belief sich auf circa 110 Euro. Wie es zum Unfall kam, klärt die Polizei derzeit. (szo)

Radfahrer betrunken und mit Drogen unterwegs

Weißwasser. In den frühen Morgenstunden des Freitags, gegen 2 Uhr, hat eine Streife in Weißwasser auf der Berliner Straße einen betrunkenen Radfahrer gestoppt. Der 41-jährige Radler war unter Alkoholeinfluss gefahren. Ein Test zeigte umgerechnet mehr als 1,8 Promille an. Zusätzlich fanden die Beamten noch Marihuana bei dem Mann. Die Polizeibeamten stellten die Betäubungsmittel sicher, untersagten die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an. Die Staatsanwaltschaft wird sich nun mit der Trunkenheitsfahrt und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz befassen. (szo)

Fünf Strafanzeigen auf einen Schlag

Görlitz/Kodersdorf. Gegen einen polnischen Staatsangehörigen (33) hat die Bundespolizei gestern insgesamt fünf Strafanzeigen sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Ihm wird demnach Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verschaffen falscher amtlicher Ausweise, in zwei Fällen der Verstoß gegen das Waffengesetz und schließlich das Führen eines Kraftfahrzeuges unter berauschenden Mitteln vorgeworfen. Der 33-Jährige war am Donnerstagabend mit seinem polnischen Mercedes, mit dem er auf der Autobahn in Richtung Dresden fuhr, bei Kodersdorf kontrolliert worden. Der Mann übergab den Beamten zunächst seinen polnischen Führerschein. Wie sich schnell herausstellte, handelte es sich dabei um eine Fälschung. Der Fahrer teilte in diesem Zusammenhang mit, dass ihm sein Führerschein in Polen entzogen wurde. Polnische Behörden bestätigten später, dass dies bereits im Herbst 2014 der Fall war.

Bei dem auffällig nervös wirkenden Mann ist durch Zollbeamte ein Drogenschnelltest durchgeführt worden. Der Test bestätigte die Vermutung, wonach sich der Beschuldigte trotz vorherigen Konsums von Rauschgift hinter das Lenkrad seines Pkw gesetzt hatte. Während sich die Bundespolizisten in dem Pkw umsahen, entdeckten sie erst ein Reizstoffsprühgerät, dann eine Druckluftwaffe – beides ohne Prüfzeichen. Zu guter Letzt ist in einer Geldbörse ein gefälschter griechischer Führerschein, ausgestellt auf den Namen des Schwarzfahrers, gefunden worden. Die falschen Führerscheine, das verbotene Sprühgerät als auch die Waffe wurden sichergestellt. Eine Streife des Autobahnpolizeireviers Bautzen kam vor Ort und übernahm den Verdächtigen, die sichergestellten Gegenstände sowie die abschließenden Ermittlungen. (ots)

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