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Döbeln

Vierfach-Torschütze rettet Hochweitzschen

Sebastian Kaulich hat großen Anteil am Weiterkommen des SV Medizin Hochweitzschen. Auch Zschaitz/Ostrau hat einen Helden des Tages.

Felix Günther vom Döbelner SC II stoppt den Ball mit der Brust. Sebastian Kaulich (links), der für die Hochweitzschen gleich vier Treffer erzielte, beobachtet die Aktion.
Felix Günther vom Döbelner SC II stoppt den Ball mit der Brust. Sebastian Kaulich (links), der für die Hochweitzschen gleich vier Treffer erzielte, beobachtet die Aktion. © Dietmar Thomas

Region Döbeln. Es gibt Tage, da läuft es einfach. Einen solchen hat Sebastian Kaulich erlebt.

Im Kreispokalspiel seines SV Medizin Hochweitzschen beim Döbelner SC II steuerte er gleich vier Tore für sein Team bei. „Diese Tore waren wichtig für Sebastian, aber vor allem für die Mannschaft“, sagte Trainer Axel Klingner.

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Dabei hatten die favorisierten Hochweitzschener Mühe, ins Spiel zu finden. Auf dem Kunstrasen im Döbelner Heinz-Gruner-Sportpark bestimmten zunächst die Hausherren das Geschehen. Latif Madjidou und Felix Günther sorgten für den Zwei-Tore-Vorsprung der Döbelner zur Pause. 

Medizin-Elf legt nach der Pause los

Nach dem Seitenwechsel kam aber die Zeit von Sebastian Kaulich. Mit einem lupenreinen Hattrick brachte er die Medizin-Elf in Führung. Doch die Döbelner gaben sich nicht geschlagen. 

Philipp Dörner besorgte den Ausgleich und rettete sein Team damit in die Verlängerung. Doch in der zusätzlichen Spielzeit ließen die Kräfte der DSC-Spieler nach. Auf der Gegenseite sorgten Kaulich sowie Marcel Hanke mit ihren Toren für die Entscheidung zugunsten der Gäste.

Auch bei der SG Zschaitz/Ostrau II gab es mit Edmilson Gomes einen Mann des Tages. Er steuerte beim 4:3 gegen den Kreisligarivalen aus Großbothen drei der vier Treffer des Gastgebers bei. Auch diese Partie ging in die Verlängerung, und das im doppelten Sinne. 

Zusätzlich war die Begegnung nämlich für eine halbe Stunde unterbrochen, weil sich der Großbothener Torhüter Willi Lange beim Stand von 1:2 nach einem unglücklichen Zusammenprall verletzte. Er musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Freistoßtreffer bringt die Entscheidung

Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Gomes und Hannes Conru erzielten bis dahin die Tore für die SG-Elf. Gleich nach dem Anpfiff der Verlängerung traf Gomes, doch die Großbothener glichen noch einmal aus. 

So blieb es Edmilson Gomes vorbehalten, mit einem Freistoßtreffer für die Entscheidung zu sorgen. „Es war ein schweres Stück Arbeit, aber der Sieg geht in Ordnung. Dem Großbothener Torhüter wünschen wir gute Besserung“, sagte SG-Trainer Franz Litzke.

Die zweite Vertretung des SV Medizin Hochweitzschen setzte sich in einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften mit 5:3 gegen die Spielgemeinschaft Partheland/Brandis II durch. 

Bemerkenswert war, dass im Spielprotokoll aufseiten der Medizin-Mannschaft viermal der Name Schlegel vertreten war. In der Anfangsformation standen Steffen Schlegel und sein Sohn Jakob sowie sein Bruder Norbert.

Großer Wunsch wird erfüllt

Später wurde mit Jannik auch noch der jüngere Sohn von Steffen Schlegel eingewechselt, der auch den letzten Treffer der Partie erzielte. „Für Steffen Schlegel hat sich ein großer Wunsch erfüllt. Er wollte einmal mit seinen Söhnen gemeinsam auf dem Platz stehen“, sagte Medizin-Präsident Holger Mimel.

Beim SV 29 Gleisberg gab es mit Jonas Kempe ebenfalls einen Dreifachtorschützen. Bei der SG Kössern/Sermuth II geriet der SV 29 zwar schnell in Rückstand, sicherte sich aber mit einer starken zweiten Halbzeit das Weiterkommen.

Ebenfalls in der nächsten Runde steht die „Zweite“ des VfB Leisnig. Gegen den FSV Brandis sorgte Jan Herberger mit einem verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit für die Entscheidung. Die SG Roßwein II/Marbach II schied mit einem 0:5 beim SSV Thallwitz/Nischwitz aus.

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