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Visionäre brauchen eine neue Strategie

Heike Heisig über die Arbeit in der Zukunftswerkstatt

Das Bild von Frau Kallweit entstand im Bürgerhaus Roßwein. Foto rechts: Heike Heisig.
Das Bild von Frau Kallweit entstand im Bürgerhaus Roßwein. Foto rechts: Heike Heisig. © Bildstelle

Generell hat die Zukunftswerkstatt schon einmal kritisch hinterfragt, wie effektiv sie vorgeht. Arbeitsgruppen wurden wieder aufgelöst, der Turnus der Treffen gestreckt. Doch das genügt offenbar nicht. 

Thomas Meyer hatte angeregt, projektbezogener zu agieren. Wer eine Idee hat, die Roßwein voranbringt, soll sich melden. Über einen Aufruf können dafür Unterstützer gewonnen und eine zeitnahe Umsetzung angestrebt werden. Dass Roßweiner bereit sind, sich die Finger schmutzig zu machen, haben sie mehrfach bewiesen. 

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Auch Kay Hanisch von der früheren AG Stadtgestaltung meinte einmal, dass die Leute viel eher bereit sind, sich für eine konkrete Sache zu engagierten als Visionen zu entwerfen. Manchmal ist auch die Hilfe der Stadträte nötig. Ein Marketingkonzept zu erstellen, kann unmöglich Aufgabe von Ehrenamtlichen sein. 

Roßwein würde gern vom Zuzug aus Großstädten profitieren. Doch wie an diejenigen herankommen, die aufs Land wollen? Diese Frage stellen sich viele Kommunen. Roßwein muss darauf rechtzeitig Antworten finden. Sonst ist auch dieser Zug abgefahren.

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 Es bleibt mehr auf der Strecke, als erreicht wird. Das macht die Beteiligten unzufrieden. Damit hielten sie beim Treffen in dieser Woche nicht hinterm Berg.

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