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Volkswagen verkauft jetzt auch Ökostrom 

Der Autokonzern gründet neue Marke für grüne Energieangebote inklusive Lademöglichkeiten.

Neue Pläne von VW, um Elektrofahrzeuge attraktiv zu machen. ©  dpa

Dresden. Volkswagen (VW) will zum führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität werden. Das bedeutet, nicht nur Elektroautos möglichst umweltverträglich zu produzieren, sondern auch für das Laden der Batterie mit grünem Strom zu sorgen. Dafür will der größte Autobauer der Welt nun selbst sorgen. Der VW-Konzern gründet eine eigene Tochtergesellschaft – die Elli Group GmbH mit Sitz in Berlin. Sie soll für die Automarken des Konzerns, neben der Marke VW sind das vor allem Porsche, Audi und Seat, Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Energie und Laden entwickeln, teilte VW am Dienstag mit.

Thorsten Nicklaß, der designierte Chef von Elli, kündigte an, dass das Unternehmen auch Kunden außerhalb des Konzerns 100-prozentigen CO2-freien Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraftwerken anbieten will. Einzelheiten zu ersten Tarifmodellen wird Volkswagen erst in Kürze bekanntgeben. Der Name steht aber schon fest: Volkswagen Naturstrom, vom TÜV zertifiziert.

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„Damit besetzen wir ein strategisch relevantes, hochspannendes Geschäftsfeld, das viele Chancen zur Bindung bestehender und der Erschließung neuer Kundengruppen bietet“, betont E-Mobilitätsvorstand Thomas Ulbrich, der zugleich auch Chef von VW Sachsen ist. Volkswagen wolle die „dringend benötigte“ Verkehrs- und Energiewende hin zu emissionsneutraler E-Mobilität beschleunigen, heißt es weiter.

Bis zum Verkaufsstart des ersten elektrischen Volkswagens ID. imJahr 2020 sollen schrittweise zahlreiche Lösungen bereitgestellt werden, die E-Mobilitätskunden benötigen – vom Fahrzeug über Ladeboxen, Abrechnungs- und digitale Zusatzdienste bis zu kompletten Beratungspaketen. Der Volkswagen ID. wird in Zwickau und Dresden montiert werden. VW investiert rund eine Milliarde Euro in den Umbau des Zwickauer Werks zu einem reinen E-Mobilitätszentrum.

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