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Pirna

Volle Streusalzlager

Trotz der milden Witterung hatte der Winterdienst diese Saison einiges zu tun. Oft waren es aber nur Kontrollfahrten.

Im vergangenen Winter wurde vergleichsweise wenig Streusalz gebraucht.
Im vergangenen Winter wurde vergleichsweise wenig Streusalz gebraucht. © Egbert Kamprath

Trotz des milden Winters hatten die vier Straßenmeistereien des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge einiges zu tun. Im Durchschnitt waren in der vergangenen Saison jeweils 83 Räum- und Streutage absolviert worden, teilte das Landratsamt mit. In der Region des oberen Berglandes der Straßenmeisterei Altenberg waren es erwartungsgemäß mehr, nämlich 113 Räum- und Streutage. Zum Vergleich: Im Winter 2018/2019 lag der Durchschnitt bei 140 Einsatztagen. 

Die Schneeschiebeschilder wurden zwar kaum gebraucht. Wegen möglicher Glätte-Bildung waren dennoch viele Fahrten nötig. Diese Gefahr kann örtlich sehr begrenzt auftreten. Auch Anfang April fanden noch Kontrollfahrten in den frühen Morgenstunden und bis spät in den Abend hinein statt. 

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Mit Stand März 2020 waren in der gesamten Winterdienstperiode 2019/2020 insgesamt 2.830 Tonnen Streusalz erforderlich. Das ist vergleichsweise wenig. Im Winter 2018/19 wurden beispielsweise mehr als 10.000 Tonnen Streusalz verbraucht.

Vorbereitet waren die Straßenmeistereien. Die Lagerhallen sind wegen des geringen Verbrauchs nun immer noch bis unter das Dach gefüllt, heißt es. Die schneefreie Zeit wurde für Gehölzarbeiten und Pflegemaßnahmen genutzt. 

Ein Großteil des Fahrzeug- und Maschinenparks ist laut Landratsamt nun zu Wartungsterminen bei den Herstellern angemeldet und erhält die dringend notwendige Generalüberholung, die im vergangenen Jahr verschoben werden musste. 

Mit dem Fortschreiten der aktuellen Vegetationsperiode sind die Straßenmeistereien wieder mit Mäharbeiten an den Straßenrändern beschäftigt. Dazu hat das Landratsamt neue Mähtechnik bestellt, die zum Anfang des Sommers geliefert werden soll. 

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