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So läuft das erste Training mit dem US-Trio

Interview-Anfragen für die Amerikanerinnen lehnt der Volleyball-Pokalsieger Dresdner SC noch ab. Dafür spricht der Trainer Alexander Waibl.

Morgan Hentz, Madeleine Gates und Jenna Gray (v. l.) aus den USA dürfen jetzt gemeinsam mit ihren neuen Volleyball-Kolleginnen vom Dresdner SC trainieren.
Morgan Hentz, Madeleine Gates und Jenna Gray (v. l.) aus den USA dürfen jetzt gemeinsam mit ihren neuen Volleyball-Kolleginnen vom Dresdner SC trainieren. © Matthias Rietschel

Dresden. Auch diese Hürde ist genommen. Am Mittwochvormittag durfte das neu verpflichtete US-Trio Morgan Hentz, Jenna Gray und Madeleine Gates zum ersten Mal mit den Volleyball-Frauen von Pokalsieger Dresdner SC trainieren. Und nicht nur das. Die drei Amerikanerinnen mussten mit anpacken und nach ihrer ersten Einheit das Netz mit abbauen. Selbstverständlich.

Nach einer bürokratischen Odyssee waren sie in der Vorwoche in Dresden gelandet, mussten zunächst in Quarantäne. Nach jeweils zwei negativen Corona-Tests konnte die verkürzt werden. „Wir versuchen jetzt, vor allem Zuspielerin Jenna Gray schnell ins System zu integrieren“, sagt Trainer Alexander Waibl. Die 22-jährige Regisseurin hatte ihr Team der Stanford University zu drei US-Collegemeisterschaften geführt, den wichtigsten Volleyball-Titel in den Staaten. Nun soll sie beim DSC die Spielfäden knüpfen. Ihr neuer Chefcoach hält Libero Morgan Hentz zudem für „eine echte Maschine“, wie er sagt, und Madeleine Gates „ist noch physischer, athletischer als ich erwartet hatte“. Die neuen Spielerinnen sollen, so will es der Verein, noch keine Interviews geben. Dafür antwortet Waibl: Das Training mache nun noch viel mehr Spaß. „Davor haben wir ja nur mit sechs, sieben Leuten trainiert.“ Jetzt kann er mit zehn Profis arbeiten. Es fehlen Sarah Straube, die 18-jährige Zuspielerin bereitet sich auf die U-19-EM vor, und Jennifer Janiska (früher Geerties). Sie genießt noch die Flitterwochen.

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Hentz, Gray und Gates kennen die Margon-Arena seit vergangenem Donnerstag. Nach den ersten Negativtests bestritten sie – vom Rest des Teams getrennt – ein Individualprogramm. Unter Anleitung. „Wir Trainer hatten Gummihandschuhe an, die Bälle wurden vor- und nachher desinfiziert. Eine skurrile Situation, wenn sich die Spielerinnen sehen, aber nicht gemeinsam trainieren können“, schildert Waibl.

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