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Radebeul

Vom Armband bis zum Gehstock

Am Sonnabend werden vorm Coswiger Rathaus Fundstücke versteigert. Darunter 35 Fahrräder.

Das Anfangsgebot für dieses Damenrad liegt bei fünf Euro.
Das Anfangsgebot für dieses Damenrad liegt bei fünf Euro. ©  Screenshot SZ

Coswig. Da hat sich einiges angesammelt im vergangenen Jahr: Eine Bommelmütze, ein Fitnessarmband, ein Gehstock, eine Armbanduhr und sogar eine Drohne warten im Fundbüro in der Stadtverwaltung seit Monaten vergeblich, von ihren Besitzern abgeholt zu werden. Nun kommen sie unter den Hammer. Am Sonnabend werden die Fundstücke ab 14 Uhr versteigert. Ab 13 Uhr können sie besichtigt werden. Auffällig ist vor allem die hohe Zahl an Fahrrädern. 35 Drahtesel werden im Angebot sein. Vom Kinderrad mit Stützrädern bis zum Mountainbike ist für jeden etwas dabei. Schon ab 5 Euro sind sie zu haben.

Die Räder wurden von Bürgern, der Polizei oder dem Eigenbetrieb Kommunale Dienste ins Fundbüro gebracht. Dann landen sie im Keller. Und wenn sie nach einem halben Jahr nicht abgeholt worden sind, hätte der Finder theoretisch das Recht, sie zu behalten. Nur Schlüssel werden nach Ablauf dieser Frist vernichtet.

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„Pro Jahr erreichen uns durchschnittlich 160 Fundsachen. Am häufigsten werden Schlüssel oder Fahrräder verloren/gesucht“, erklärt Stadtsprecherin Ulrike Tranberg. Aber auch kuriose Fundstücke, wie zum Beispiel ein Inhalationsgerät oder auch einen Ehering, waren schon dabei. Das meiste findet schnell zum rechtmäßigen Besitzer zurück. Wenn in Geldbörsen Hinweise auf den Eigentümer zu finden sind, werden diese am schnellsten wieder an den Eigentümer vermittelt.

Und was übrig bleibt, darf versteigert werden. Die Einnahmen werden auf einem Verwahrkonto drei Jahre lang aufgehoben und sind danach Eigentum der Stadt.

Der Auktionskatalog ist unter www.coswig.de einsehbar.

https://www.coswig.de/de/fundbuero.html