merken
Feuilleton

Vom Eigenbrötler zum Star

Max Giesinger war als Kind "schüchtern und still" und fühlte sich als Verlierer. Nach Jahren als Straßenmusiker schaffte er den Durchbruch.

Max Giesinger schaffte 2016 - nach Jahren als Straßenmusiker und in Bands - den Durchbruch als Musiker.
Max Giesinger schaffte 2016 - nach Jahren als Straßenmusiker und in Bands - den Durchbruch als Musiker. © Hendrik Schmidt/dpa

Berlin. Sänger Max Giesinger wurde mit Hits wie "80 Millionen" oder "Legenden" zum Star - vor seiner Musikkarriere fühlte er sich dagegen als Verlierer. "Ich war schüchtern und still, manchmal sogar ein regelrecht verschlossener bis eigenbrötlerischer Junge", sagte der 31-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). "Anfangs habe ich mich selbst als Loser wahrgenommen und diesen Stempel verpassten mir dann natürlich auch die anderen Kids." Noch heute sei er ein melancholischer Mensch, was ihm beim Songschreiben zugute komme.

Giesinger versuchte es zunächst jenseits der Musik, 2011 begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann. "Es war eine Totalpleite. Nach nur zwei Wochen habe ich alles hingeschmissen, so furchtbar öde war das alles", sagte er. "Damals wurde mir endgültig klar: Ich muss Musik machen und nichts anderes."

JABS
JABS – Euer Zukunftsportal
JABS – Euer Zukunftsportal

Auf JABS erfahrt ihr alles, was für eure Zukunft wichtig wird und wie ihr euch am Besten darauf vorbereitet.

Max Giesinger stammt aus Waldbronn bei Karlsruhe. Nach Jahren als Straßenmusiker und in Bands schaffte er es 2012 ins Finale der Castingshow "The Voice of Germany". Nach Differenzen mit seiner Plattenfirma veröffentlichte Giesinger sein Debütalbum "Laufen Lernen" in Eigenregie und mit Spenden der Fans. Sein erster großer Hit wurde 2016 "80 Millionen". Vor wenigen Tagen erschien ein Akustikalbum namens "Die Reise". (dpa)

Mehr zum Thema Feuilleton