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Vom Mut, nicht wegzusehen.  

Joachim Gauck erinnert zum 30-jährigen Jubiläum an den Beginn der Wende in der DDR. 

Joachim Gauck referiert über die eigentliche Wende und den Mut, nicht wegzusehen © Foto: J. Denzel/ S. Kugler

Den Beginn der Friedlichen Revolution, in deren Verlauf Mauern fielen, Grenzen sich öffneten und Deutschland sich wiedervereinigte, machten die Kommunalwahlen in der DDR am 7. Mai 1989. 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt am Sonntag, 5. Mai, ab 16 Uhr in das Leipziger Paulinum ein, um mit einer Gesprächsrunde an diesen Tag zu gedenken. Gäste sind unter anderem der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck und Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Viele weitere Gastredner halten spannende Vorträge über Freie Wahlen, die Wende und den Abschied der Ohnmacht. Musikalisch untermalt wird der Nachmittag durch die Leipziger Universitätsmusik.

Die Fälschungen der Kommunalwahl in der DDR

Ganz so einfach wie heute war es nicht, um gegen Ungerechtigkeit zu protestieren. Es brauchte vor allem gesellschaftlichen Mut, um gegen Vereinnahmung und Missstände aufzubegehren. Bei den Kommunalwahlen im Mai 1989 hatten die Bürgerinnen und Bürger zum ersten Mal Zivilcourage, den Wahlbetrug aufzudecken. Sie machten von ihrem Recht Gebrauch und überprüften Stimmauszählungen. Damit wurde der Selbstlegitimation des DDR-Regimes die Stirn geboten und das System zum Einsturz gebracht.

Auch 30 Jahre später unvergessen

Jeder ist herzlich eingeladen, das 30-jährige Jubiläum dieses historischen Ereignisses mitzufeiern. Besonders werden diejenigen angesprochen und gewürdigt, die sich gemeinschaftlich gegen das DDR-System aufbegehrten und sich an der Wahlkontrolle beteiligten. 

Veranstaltungsort:
Universität Leipzig/ Paulinum
Augustusplatz 10
04109 Leipzig

Anmeldung: [email protected]

Weitere Infos unterhttps://www.kas.de/web/sachsen/veranstaltungen/