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Vom Wind umgeweht

Statt eines nachgebauten Stadttors wurden in der Ritterstraße Weihnachtsbäume aufgestellt. Zum Glück?

© André Braun

Döbeln. Weihnachten ist seit einigen Wochen vorbei, und die meisten Weihnachtsbäume sind den Weg alles Irdischen gegangen. Ein Stadtrat fragte am Donnerstag in der Stadtratssitzung an, was mit den Bäumen passiert, die am Eingang der Ritterstraße an den Kegelbrüdern festgezurrt sind. Stadtrat Sven Weißflog, der sich in der Ritterstraße engagiert, sagte zu, dass die Bäume jetzt abgebaut werden.

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Eigentlich sollte an ihrer Stelle als Attraktion ein nachgebautes Stadttor der Ritterstraßenhändler stehen. Dass es dann doch nicht aufgebaut wurde, ist vielleicht ein Glücksumstand, denn den Orkan Friederike hat das Tor nicht unbeschadet überstanden. Es war auf Weißflogs Bauhof an der Waldheimer Straße aufgebaut. „Der Sturm hat es auf die Seite gelegt“, sagte Weißflog. Zwei Betongewichte und weitere Absteifungen hatten es nicht halten können.

Weißflog glaubt allerdings nicht, dass das auch auf der Ritterstraße passiert wäre. „Das Tor hätten wir zusätzlich an den Häusern abgespannt. Das hätte auch einem Orkan standgehalten.“ Das Tor werde repariert, so Weißflog. Allerdings wird es wohl auch in den nächsten beiden Jahren nicht aufgebaut. Dann ist die Ritterstraße Umleitungsstrecke wegen der gesperrten Brücke Straße des Friedens. (DA/jh)