merken

Von alleine ändert sich nichts!

Die beiden ehemaligen Offizierskasernen in Bohnitzsch müssen wohl abgerissen werden. Marcus Herrmann über die Situation am nördlichen Stadtrand

© Claudia Hübschmann

Am nördlichen Ende der Stadt wartet ein riesiges Gebiet darauf, sinnvoll genutzt zu werden. Das gilt sowohl rechts als auch links der B 101. Die Ausgangslage ist eigentlich gut. So gibt es weder bei den alten Russen-Kasernen noch den beiden Offiziersgebäuden gegenüber unklare Besitzverhältnisse oder sonstige Streitigkeiten. Während auf der einen Seite ein Gewerbegebiet kommen soll, besteht für die andere Fläche noch völlige Unklarheit. Hier muss der durchaus für Ideen offene Besitzer aber mehr Eigeninitiative zeigen, aktiv für den Standort werben.

Arbeiten in Görlitz

Ob Arbeitsplatz, Ausbildung, Studium, Job für zwischendurch, Freiwilligendienst oder Ehrenamt: In Görlitz gibt es jede Menge gute Jobs!

Wie sollen sonst Investoren davon Wind bekommen, dass sie gute Aussichten haben, eigene Vorstellungen am Meißner Stadtrand zu verwirklichen? Von alleine tut sich ganz sicher nichts. Nur auf die Stadt oder gar die lokalen Medien zu setzten und vielleicht auf ein fertiges Nutzungskonzept zu hoffen, ist blauäugig und unrealistisch. Gleichwohl wäre es wünschenswert, wenn man in der Stadtverwaltung nicht immer nur auf fremde Besitzer verweist und sich aus jeder Planung rausnimmt. Warum nicht mal den Hörer in die Hand nehmen und Kontakt zu den Besitzern suchen? Vielleicht findet sich eine gemeinsame Lösung. Am Ende geht es um die Stadt und deren Entwicklung, nicht nur um Zuständigkeiten.

E-Mail an Marcus Herrmann.