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Pirna

Von der A17 ins Gefängnis

Drei verurteilte Straftäter hat die Bundespolizei an der Autobahn aus dem Verkehr gezogen - sie hatten noch eine Rechnung offen.

© Symbolfoto: Marko Förster

Innerhalb von drei Tagen nahmen Beamte der Bundespolizei Berggießhübel  auf der A17  acht mit Haftbefehl gesuchte Personen fest. Drei von denen verbüßen inzwischen eine Haftstrafe im Gefängnis. Die anderen fünf konnten die drohende Inhaftierung durch Zahlung ihrer noch offenen Geldstrafen abwenden.

Die ersten drei Festnahmen gab es am Dienstag. Zwei Rumänen (32, 47) konnten die noch offenen Geldstrafen wegen Steuerhinterziehung und einer angedrohten Ordnungshaft bezahlen. Für die dritte Person, eine Frau aus Rumänien (39), ging es auf direkten Weg in die JVA nach Chemnitz. Die 39-Jährige wurde mit zwei Haftbefehlen wegen Diebstahls und Steuerhinterziehung gesucht und verbüßt jetzt eine insgesamt 60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.

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Für  zwei am Mittwoch festgenommene Personen ging es ebenfalls von der Autobahn ins Gefängnis. Eine Bulgarin (48) verbüßt jetzt 49 Tage Ersatzfreiheitsstrafe wegen Trunkenheit im Verkehr und ein rumänischer Staatsangehöriger (28) verbringt die nächsten 58 Tage wegen Straßenverkehrsgefährdung in der JVA.

Wegen Diebstahls wurde eine Bulgarin (27) gesucht, die am Donnerstag festgenommen wurde. Kurz darauf stoppten die Bundespolizisten einen wegen Steuerhinterziehung gesuchten bulgarischen Staatsangehörigen (27). Schon am Morgen hatte sich bei der Kontrolle eines rumänischen Staatsangehörigen (31) herausgestellt, dass er wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt worden war. Alle drei konnten die noch offenen Geldstrafen vor Ort bezahlen und daraufhin ihre Reise fortsetzen, so die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel. (SZ)