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Von der Betonwüste zu „Astrids Erlebniswelt“

Die Hofpause ist bisher keine Freude. Das wird nun anders, und auch die Namensgeberin der Heidenauer Lindgren-Schule redet mit.

Viele Bäume und viel Farbe – das soll der Schulhof der Heidenauer Astrid-Lindgren-Grundschule noch dieses Jahr erhalten.
Viele Bäume und viel Farbe – das soll der Schulhof der Heidenauer Astrid-Lindgren-Grundschule noch dieses Jahr erhalten. © Visualisierung: Landschaftsarchitekten May

Schön ist anders. Der Schulhof der Grundschule in Heidenau-Mügeln ist eine Betonwüste. Fachleute sagen: Es ist viel versiegelt. Doch das soll sich nun ändern. Aus der Betonwüste wird „Astrids Erlebniswelt“. Das Planungsbüro May Landschaftsarchitekten, das unter anderem auch den Spielplatz Mügelner Schatzkiste gestaltete, stellte jetzt seine Ideen vor.

Wie soll mehr Farbe auf den Schulhof kommen?

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Schön werden soll der Schulhof vor allem durch Grün in Form von insgesamt 22 Bäumen. Zur Käthe-Kollwitz-Straße hin sollen Weiden und Blütensträucher gleichzeitig Sicht- und Abgasschutz zu den Parkplätzen sein. Unter den Bäumen werden pflegeleichte, bodendeckende Gehölze gepflanzt. Der jetzige schmale Rasenstreifen entlang der Fassade wird durch Kräuter und Gräser ersetzt. Farbe bringen auch die vier Sonnensegel, die zudem im Sommer endlich für Schatten sorgen. Bisher gibt es keinen Sonnenschutz.

Für gestalterische Farbe sorgt auch die spielerische Anordnung von wabenförmigen Flächen, die unterschiedlich hoch sind. Der Platz um die Waben wird asphaltiert und dient als Rollerbahn.

Welche Spielmöglichkeiten wird es künftig geben?

Die vorhandenen Kletter- und Hangelgeräte sowie das Dreier-Reck sollen künftig die Sandspielbereiche ergänzen, die erweitert werden. Auf der zentralen Schulhoffläche entstehen weitere Möglichkeiten. Dazu gehören unter anderem Ronjas Räuberburg, eine große Spielkombination zum Klettern und Verstecken, ein Spiel- und Sitznetz zwischen drei Stämmen, das Karlssons Dach heißt, und Pippis Affen(nest)schaukel. Schließlich gibt es in Anlehnung an Pippi Langstrumpf auch noch Bullerbü – sieben bunte Sitz- und Spielhocker als Kreativbereich. Ergänzt werden die von vier Spieltischen. Zur vorhandenen Tischtennisplatte kommt eine weitere, und drei Hängemattenschaukeln laden zum Abhängen ein. Weitere Sitzgruppen mit Tischen können zum Malen und Erledigen der Hausaufgaben im Freien genutzt werden. Sitzmöglichkeiten, die es bisher kaum gibt, entstehen auch durch Sitzauflagen auf den Einfassungsmauern.

Wann wird der Schulhof umgestaltet?

Baubeginn soll in den diesjährigen Sommerferien sein. Restarbeiten sind für die Herbstferien vorgesehen. Das Areal wird um eine Fläche an der Ecke vor dem Hort erweitert. 2017 waren bereits der Wirtschaftshof und der Schulhof der Förderschule umgestaltet worden. Im Sommer 2014 wurde das neue Hortgebäude fertiggestellt. Zu den Außenanlagen gehört unter anderem ein Schulgarten. Der Komplex an der Dresdner Straße umfasst zwei Schulen: die Grundschule mit etwa 250 Schülern und dem Hort sowie die Stötzner-Förderschule mit rund 160 Schülern. Die Schulen nutzen getrennte Außenanlagen.

Wie kam der neue Name für den Grundschulhof zustande?

Der Name für den Schulhof war nicht schwer zu finden, schließlich ist die Grundschule seit 15 Jahren nach der Schriftstellerin Astrid Lindgren benannt. Heidenau will seinen Spielplätzen nach und nach Namen geben. Den Anfang machte die Mügelner Schatzkiste. Die Namen sollen immer etwas abenteuerlich sein. Damit war „Astrids Erlebniswelt“ gefunden.

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